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100 Jahre Trachtenverein GTEV „Edelweiß“ Dettendorf-Kematen Auf herrliche Festtage konnten Vorstandschaft und Mitglieder des Trachtenvereins GTEV „Edelweiß“ Dettendorf-Kematen auf ihre Feierlichkeiten zu ihrem 100-jährigen Bestehen zurückblicken. Dazu gehörten ein würdevoller Auftakt, ein dem Brauchtum verbundenen Festabend und ein unvergesslicher Festsonntag, der bei herrlichem Sonnenschein und standesgemäßem blauem Himmel stattfand und das kleine Dorf am Fuße des Eckersberges in ein Trachtendorf verwandelte. Bewahren und erhalten von Brauchtum, Kultur, Heimat und Glauben standen wie zur Zeit der Gründung am 10. Mai 1908 im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Negativen Strömungen welche die überlieferten Werte wie Tracht, Bayerische Sprache und Sitte gaben damals Anlass, wie Vorstände des Gauverband I., Peter Eicher und Wast Gasteiger in ihren Reden hervorhoben, Trachtenvereine ins Leben zu rufen. Eine vorausschauende Entscheidung, die sich zum Wohle von Regionen, wie etwa in der Gemeinde Bad Feilnbach, als Vorteil in ihrer strukturellen Entwicklung herausstellte, wie Bürgermeister Hans Hofer und die neugewählten Landräte Josef Neiderhell (Rosenheim) und Jakob Kreidl (Miesbach) würdigten. Verantwortungsbewusste und vorbildliche Vorstände, wie Gründervater Anderl Maier (Kaltneranderl), Georg Röpfl (40 Jahre erster Vorstand) und dessen Neffe Benno, der 30 Jahre an der Führungsspitze vertreten war, haben dabei Wertvolles in der Vereinsentwicklung geleistet. In deren Fußstapfen trat auch der derzeitige erste Vorstand Martin Huber mit seinem Vorstandsteam, der auf eine zukunftsorientierte Entwicklung, auch in einer von Globalisierung und schnelllebigen Gesellschaft mit all den negativen Einflüssen moderner Medien, bauen kann. Hierzu zählt eine verantwortungsvolle Jugendarbeit mit engagierten Jugendleitern und Vorplattlern, die ihre jeweils zwei Kinder- und Jugendplattlergruppen, die „Aktive Gruppe“ sowie Musik- und Gesangsformationen erfolgreich aufbauten. Die Ergebnisse wurden mit reichlich Applaus begleitet, beim Festabend vorgestellt. Zusammenhalt und fest zum Glauben stehen war stets oberstes Gebot und kennzeichnete auch das gemeinschaftliche Arbeiten während der Vorbereitungen, Aufbauarbeiten und reibungslosen Durchführung der Festlichkeit, die nur durch geschlossenes Auftreten und Mithilfe von Mitgliedern und Bürgern zweier getrennter Orte aber einheitlichen Geistes, sowie Helfern innerhalb der Gemeinde Bad Feilnbach möglich wurde. Gerade dieser Einheitsgeist des Jubiläumsvereins war für Bürgermeister Hans Hofer mit Grund, die Schirmherrschaft zu übernehmen. ___________________________________________________________________ Au, den 23.06.2008 Peter Strim
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