|
Goldenes Gau-Ehrenzeichen des Gauverbandes I
an Bartholomäus Binder in Roßholzen auf dem Samerberg verliehen
Das überaus rare Goldene Gau-Ehrenzeichen des Gauverbandes I durfte beim heurigen Vereinspreisplatteln des Trachtenvereins „Almenrausch“ Rossholzen dessen
Ehrenvorstand Bartholomäus Binder in Empfang nehmen. Gebietsvertreter Bartholomäus Hollinger vom Gebiet Simssee, dem der Rossholzener Trachtenverein angehört, würdigte bei der Übergabe des Ehrenzeichens und der Urkunde das
jahrzehntelange Wirken zum Wohle des Trachtenvereins von Rossholzen und der gesamten Brauchtumspflege. Binder war von 1961 bis 1985 Zweiter Trachtenvorstand in seinem Verein, von 1985 bis 1999 war er Erster Vorstand und seit
1999 wirkt er als Ehrenvorstand bei den Sitzungen und Vereinsaufgaben aktiv mit. „Das Goldene Gauehrenzeichen gibt es nur, wenn man 50 Jahre einen Verein durch ehrenamtliche Ämterübernahme mitgestaltet und auf diese Weise ein
Vorbild für die Jugend abgegeben hat“, so Gebietsvertreter Hollinger zum Geehrten. Zu den ersten Gratulanten gehörten die Vereinsvorstände Engelbert Mayer und Max Schmoranzer.
 
Goldenes Gauehrenzeichen für Luise Kraller
GTEV D’Raschenberger Teisendorf
Im Rahmen der Generalversammlung des Trachtenvereins d’Raschenberger Teisendorf konnte Gebietsvertreter Herbert Galler die besondere Auszeichnung des
goldenen Gauehrenzeichens vergeben. Er freue sich, diese Auszeichnung angesichts der besonderen Verdienste von Luise Kraller verleihen zu dürfen.
Luise Kraller trat 1954 im Alter von 17 Jahren der Aktivengruppe des Trachtenvereins GTEV „D’Raschenberger“ Teisendorf bei.
Im Jahr 1959 heiratet Luise ihren Mann Josef Kraller. Da beide überzeugte Trachtler sind, ist für sie die Hochzeit in heimatlicher Tracht eine Selbstverständlichkeit.
Aus ihrer Ehe gingen zwei Kinder hervor, die ebenfalls Mitglieder im Trachtenverein D’Raschenberger Teisendor sind.
Im Jahr 1961 trat Luise dann offiziell dem Trachtenverein als Mitglied bei.
Luise ist seit ihrem Eintritt in die Aktivengruppe bis heute als aktive Röckifrau fester Bestandteil des Trachtenvereins und durch ihre fleißige Anwesenheit bei
Trachtenfesten und Vereinsveranstaltungen aus dem aktiven Vereinsleben nicht wegzudenken.
Ob bei der Vorbereitung von Veranstaltungen, als Helferin bei Vereinsfesten, auf Luise ist immer Verlass und sie ist immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wird.
Dadurch hat sie in ihrer langen Vereinszugehörigkeit unzählige
ehrenamtliche Stunden in vorbildlicher Art und Weise für unseren Trachtenverein geleistet.
Aufgrund ihrer freundlichen und hilfsbereiten Art ist Luise ein wichtiges Mitglied des Trachtenvereins und somit eine würdige Trägerin des goldenen Gauehrenzeichens.
Rosmarie Henke aus Aschau am Inn zum Gauehrenmitglied ernannt.
Anlässlich des Ausscheidenss aus dem Gauauschuss, ehrte der Gauverband I bei seiner Delegiertenversammlung im Rahmen des
Gaufestes in Burghausen ,drei verdiente Mitglieder.
Willy Weber aus Bad Reichenhall, der als Gauvorplattler und später Gaumusikwart dem Gauverband I lange Jahre treue Dienste geleistet
hat. Martin Schützinger aus Traunstein, der als 2. Gauvorplattler ebenfalls viele Jahr im Gauverband für das Platteln und Dirndldrahn unterwegs war.
Und ganz besonders Rosmarie Henke aus Aschau am Inn, die 19 Jahre im Gauverband I das Amt der Trachtenpflegerin inne hatte.
Rosmarie Henke hat in ihrer Amtszeit viel geleistet. Die Trachtenpflege im gesamten Gauverband war ihr eine Herzensangelegenheit. Durch
unzählige Seminar, Miederkurse und Frisierkurse , durch ihre Bilddokumentationen über die Trachten im Gauverband und vieles vieles mehr, prägte sie den Gauverband I fast 20 Jahre.
Im Rahmen der Delegiertenversammlung wurde sie daher durch Beschluss des Gauauschusses zum Gauehrenmitglied ernannt, eine wohlverdiente Ehre für ein besondere Trachtlerin.
Matthias Sellhuber Gaupressewart

Tragende Säulen zu Ehrenmitgliedern ernannt
„Sie sind tragende Säulen ohne deren Mitwirken unser Trachtenverein nicht das wäre was er heute ist.“ Mit dieser Laudation würdigte Martin Huber,
erster Vorstand des GTEV „Edelweiß“ Dettendorf-Kematen, die großen Verdienste von Babette Engelsberger, Marinus Mayr und Leonhard Singer.
Im Rahmen des Vereinsabends im Saal des Gasthofs Weingast in Kematen (wie berichtet) wurden die drei aktiven Vorbilder für Jugend und Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt.
In einer eindrucksvollen Bilderpräsentation von Sepp Millauer konnten die zahlreichen Mitglieder die jeweiligen Stationen der Lebenswerke der drei
wichtigen Persönlichkeiten, wie Millauer sie bezeichnete, seit Eintritt in einen Trachtenverein nachvollziehen.
Bei Babette Engelsberger begann die Laufbahn als Trachtlerin mit Liebe zu Brauchtum und Heimat als junges Mädchen in Irschenberg. Als gelernte
Näherin wuchs ihr schnell die wertschätzende Schönheit des Trachtengewandes ans Herz. Durch viel Liebe zum Detail und Genauigkeit entstanden
durch ihre künstlerische Hand unzählige Drehgewänder für Dirndln und der äußerst kompliziert herzustellende Schalks für Frauen. Nach Meinung
renomierten Trachtler im Gauverband 1 zählt diese Tracht in seinem Erscheinungsbild zu den schönsten in seinem Gebiet. Ob bei kirchlichen Anlässen oder Trachtenfesten trägt Babette in treuer Verbundenheit ihren Schalk.
„Sitt und Tracht erhalten“ steht als fester Begriff für Marinus Mayr, einem Trachtler der mit Leib und Seele seit 1957 dem GTEV „Edelweiß“
Dettendorf-Kematen angehört. Aktiver Plattler von Kindheit und Jugend an, langjähriger Jugendleiter und Fähnrich, erfahrener Ratgeber in Sachen
Tracht und Brauchtum, ein Mann der Tat in Vereins- und Festausschüssen der auch selbst Hand anlegt und immer zur Stelle ist, sind auch heute noch
kennzeichnende Eigenschaften des Trägers des „Goldenden Gauehrenzeichens“ des Gauverband 1. Zum Leitgedanken „Brauchtum ist Leben,
Vorleben und miteinander arbeiten.“, gehört für Marinus nicht im Verein sich einzubringen sondern auch die Freundschaft mit dem Tölzer Trachtenverein zu pflegen und erhalten.
Festleiter von drei unvergesslichen Vereinsjubiläen in den Jahren 1988, 1998 oder 2008, Organisator wiederkehrender Vereinsfeste,
Stimmungsmacher, ein Mensch der nicht nur delegiert sondern mit zugreift. So kennen und schätzen nicht nur Dettendorfer und Kemater Trachtler
ihren Leonhard Singer, sondern viele andere Verein. Allein als Versteigerer mit reichlich Witz und lebenslustigem Humor sorgte der allseits beliebte
„Hartä“ 35 Jahre lang für eine Bereicherung der Kasse zugunsten des Trachtenvereins, dem er seit 1964 angehört.
Ideen erfolgreich umsetzen, dazu gehört auch die Schaffung eines stets gut besuchten Vereinskirtas. Ein mit marschieren bei jährlichen
Jubiläumsveranstaltungen befreundeter Vereine oder bei Gaufesten wären ohne den Erfolgsgaranten undenkbar.
Solidarische Verbundenheit bezeugten Kinder, Jugendliche und Aktive die gemeinsam die Laudatio ihrer frischgebackenen Ehrenmitglieder
zusammen mit Vorstand Martin Huber gestalteten. Höhepunkt war ein gebührender Ehrtanz.
Peter Strim

Max Reitner aus Vagen mit höchster Auszeichnung des Bayerischen Trachtenverbandes zum 80. Geburtstag
geehrt – Erster Träger der Lehrer-Vogl-Medaille in Gold
Seinen 80. Geburtstag feierte Max Reitner aus Vagen. Die Feier im Gasthaus Schäffler wurde zu einem besonderen Ehrenabend.
Bürgermeister, Trachtler, Vereinsverteter und Musikanten würdigten die Lebensleistung des Jubilars, der zudem von Landesvorsitzendem
Otto Dufter vom Bayerischen Trachtenverband mit der ersten Ausgabe der neuen Lehrer-Vogl-Medaille in Gold ausgezeichnet worden ist.
„Wisst´s wos, gründ´ma an Verein“ – so war der Ausspruch von Lehrer Vogl aus Bayrischzell im Jahr 1883, um das Trachteng´wand zu erhalten.
Das war der Beginn der bis heute stark gebliebenen Trachtenbewegung in Bayern „Wisst´s wos, gründ´ma an Förderverein“ – so lautete vor
gut zehn Jahren die Initiative von Max Reitner bei einer Landesausschusssitzung des Verbandes in Reischenhart. Ziel der Idee und Initiative
war es, für den Bayerischen Trachtenverband eine eigene Heimstätte mit Archiv, Museum und Geschäftsstelle zu schaffen. Nach vielen
Bemühungen gelang es schließlich in Holzhausen bei Landshut einen Vierseithof der Erzdiözese auf Erbpachtbasis zu erwerben. Inzwischen
sind dort bereits viele Bauabschnitte, unter anderem für die Jugendarbeit verwirklicht, weitere Bauabschnitte sind im Entstehen. Max Reitner
war mit seinem ersten Aufruf und seinem damals zur Verfügung gestellten Startkapital in Höhe von 100 Mark der Auslöser dafür, dass die
bayerischen Trachtler eine passende Bleibe und gute Zukunft haben. Weil dieses Projekt in Holzhausen weiterhin förderungswürdig ist, haben
sie Vagens Vereinsvorstand Michael Zistl, Gauvorstand Peter Eicher vom Gauverband I mit seiner Vorstandschaft, die Ortsvereine und
Bürgermeister Bernhard Schweiger dazu entschlossen, zum 80. Geburtstag finanzielle Bausteine für Holzhausen zu überreichen (insgesamt
kann auf diese Weise 1.030 Euro zusammen, die Max Reitner demnächst an den Förderverein für Holzhausen weiterleiten kann). Die
Trachtenkapelle Vagen überreichte durch Musikmeister Franz Köll einen Gutschein für ein kostenloses Gastspiel der Vagener Musikanten in
Holzhausen. Mit der Lehrer-Vogl-Medaille in Gold hat Max Reitner die höchste Auszeichnung der Trachtler als Erster erhalten. Reitner war 20
Jahre Kassier des Bayerischen Trachtenverbandes (dessen Ehrenmitglied er bereits ist), er war 32 Jahre Zweiter und Erster Vorstand des
großen Gauverbandes I und er war –wie Bürgermeister Schweiger sagte- ein aussergewöhnlich aktiver Bürgermeister und Vereinsfunktionär in seinen Heimatgemeinden Vagen und Feldkirchen-Westerham. Glückwunsch-Adresse: Max Reitner, Eichenstraße 3,83620 Vagen, Telefon 08062-6257
Anton Hötzelsperger

Ehrungen beim GTEV „D´Jenbachtaler“ Bad Feilnbach
Bausteine für Erfolg und Ansehen eines Vereins sind seine Mitglieder, die zu ihm stehen und ihn mit Engagement unterstützen,“ Mit diesen Worten würdigten
der erneut im Amt bestätigte Erste Vorstand des Trachtenvereins GTEV „D´Jenbachtaler“ Bad Feilnbach (wie berichtet), Gebietsvertreter Hans Schaberl und
Wast Gasteiger als stellvertretender Gauvorstand die Verdienste von neun treuen Mitglieder, die sich seit 25, 40 und 50 Jahren dem Traditionsverein im
Moorbad- und Natur-Heil-Dorf am Wendelstein angehören. „Nicht durch Passivität, sondern mit Fleiß, Hingabe, Rat und vor allem aktivem Mitgestalten des
Vereinslebens, organisieren und aufbauen von Veranstaltungen gehören sie mit zu den Säulen, auf die die Bad Feilnbacher Trachtler stolz sein dürfen. Ebenso
haben sie zum prägenden Bild der Gemeinde sowohl nach innen, als auch bei vielen Festzügen außerhalb der kommunalen Grenzen, in Vorbildfunktion beigetragen.“, so der Vorstand.
Vor 25 Jahren traten dem Verein bei: Christian Seebacher, Michael Dostthaler, Sepp Dostthaler und Herbergswirt Josef Kaffl. Sehr aktiv, ob im weltlichen oder
kirchlichen Bereich, insbesondere für den Kinderchor betätigt sich Lisi Schmied. Maria Stadler gesellte sich vor 40 Jahren zu den „Jenbachtalern“. Für Berta
Oberprieller und Elisabeth Obermeier sind 50 Jahre im Bad Feilnbacher Trachtenverein wie im Flug vergangen.
Eine der tragenden Säulen und auch nach 50 Jahren immer noch Aktiv kennt der Verein Anni Weidlich. 1961 wurde sie als Fahnenbraut gefeiert, war 21 Jahre
Frauenvertreterin im Ausschuss, bemühte sich um Sauberkeit und Ordnung im Vereinsheim und verteilt immer noch fleißig die Trachtenzeitung. Für ihre
Verdienste wurde die engagierte Anni von Gaugebietsvertreter Hans Schaberl mit dem begehrten goldenen Gauehrenzeichen sowie einer Ehrenurkunde
bedacht. Treu dem „Guadn Brauch“ nahm sie in Ehrerbietung und Vorbildshaltung für die Jugend, von denen sich heuer acht Dirndl und Burschen in
Mitgliederliste aufnehmen ließen, die Auszeichnungen im herrlichen Schalk entgegen.
Peter Strim


Georg Hanslmeier zum Ehrenmitglied des Trachtenvereins Reichertsheim ernannt
Höhepunkt bei der Frühjahrsversammlung des Trachtenvereins Reichertsheim war die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Georg Hanslmeier von Albanstett. Georg
Hanslmeier ist seit 1956 aktives Mitglied des Vereins und bekleidete von 1958 bis 1971 das Amt des Vorplattlers. In dieser Zeit war er auch Fähnrich. Als Theaterspieler
stand er viele Jahre auf der Vereinsbühne. Im Jahr 1974 war er Mitbegründer der Schnalzergruppe, die von 1986 bis 2009 unter seiner Leitung stand. Seit mehreren
Jahrzehnten ist Georg Hanslmeier auch als Revisor der Vereinskasse tätig. Im Jahr 2006 wurde er mit dem Goldenen Gauehrenzeichen des Gauverbandes I ausgezeichnet.
Vorstand Gust Grundner würdigte Engagement und Verdienste des Geehrten um den Verein und die Trachtensache und überreichte zusammen mit Kassier Sepp Kinzner
(links) die Ehrenurkunde. Maria Hanslmeier, Ehefrau des Geehrten und ebenfalls seit Jahrzehnten aktive Trachtlerin, wurde für die tatkräftige Unterstützung ihres Ehemannes ein Blumenstrauß überreicht.
Augustin Grundner

Ehrungen bei den Miesenbacher Ruhpolding
Bayerischer Trachtenjugend ehrt verdiente Miesenbacher für über 66 Jahre Jugendarbeit
Mit den Ehrenzeichen der Bayerischen Trachtenjugend in Gold und Silber wurden bei der diesjährigen Generalversammlung des GTEV D´Miesenbacher Ruhpolding für
die langjährigen Verdienste Ernst Meisl (Gold, 21 Jahre), Heidi Meisl (Silber, 17 Jahre), Peter Beilhack (Silber 14 Jahre) sowie Bernhard Braun (Silber, 14 Jahre)
ausgezeichnet. In seiner Dankesrede ging Christian Kammerbauer, Gaujugendvertreter des Gau1 auf die 2. Generationen der Ausbildung ein, welche noch dazu in Anzahl
drei im selben Haus bzw. derselben Familien liegen würden. Im Haus Beilhack/Meisl, könne man nun mit den Urkunden stützend zum Hausfundament Aufbauen, so
Kammerbauer. Jakob Steiner als Vertreter der Bayerischen Trachtenjugend, war sichtlich stolz auf die vier Geehrten noch dazu auf die Hinterlassenschaft der bei den
Miesenbachern angesiedelten 76 Kinder- und Jugendlichen in der Tanz- bzw. Plattlergruppen. Vergessen wollte er dabei auch nicht die weiter angebotene Ausbildung bei
der Trachtenkapelle welche derzeit auch ca. 30 Jugendlichen beheimatet. Vorstand und Gebietsvertreter Hermann Feil gratulierte mit den Worten: "Wer die Jugend hat, hat
die Zukunft", für ihre geleistete zukunftsweisende Ausbildung gebührt den vier Geehrten der Dank der Gesellschaft. Viele Ehemaligen, welche nunmehr in der Aktiven
Gruppe oder im aktiven Vereinsleben diesen Weg weiter verfolgen, dankten den Vieren mit ihrem persönlichen Applaus.
1 Reihe v.l. Peter Eicher Gauvorstand Gau1, Ernst Meisl, Heidi Meisl, Christian Kammerbauer Gaujugendleiter Gau1; 2 Reihe v.l. Hans Hallweger 2. Vorstand GTEV
D´Miesenacher, Bernhard Braun, Peter Beilhack, 3 Reihe v.l. Hermann Feil 1. Vorstand und Gebietsvertreter Gau1 GTEV D' Miesenbacher, Jakob Steiner Vertreter der Bayerischen Trachtenjugend
Im Rahmen der Hauptversammlung des GTEV D´Miesenbacher Ruhpolding wurden durch den Gauvorstand des Gauverbandes I und den Jugendleiter des Gauverbandes
Christian Kammerbauer, sowie Jakob Steiner den Vertreter der Bayerischen Trachtenjugend zahlreiche Ehrungen vergeben.,
Hilde Dufter die Gattin unseres Landesvorsitzenden Otto Dufter ist seit 50 Jahren Mitglied bei den Miesenbacher.Gauvorstand Peter Eicher konnte neben Hilde Dufter 5
weitere Mitglieder für 50 Jahre Treue zu den Miesenbachern und zum Gauverband I ehren.
Matthias Sellhuber
Ehrungen 50jährige Mitgliedschaft Geehrte: Hilde Dufter, Mathilde Obermaier, Sepp Gstatter v.l., Valentin Fellner v.r., Matthias Gstatter 2R.r.
Funktionäre: Peter Eicher, 2. Vorstand Hans Hallweger, 1.Vorstand Hermann Feil.
Die Funtenseer ehren verdiente Mitglieder
Im Rahmen des Jahramts der Königsseer- und Schönauer Weihnachtsschützen und der Funtenseer, das am Stefanitag bereits zum 40. Mal stattfand, ehrten die Funtenseer
verdiente Mitglieder. Für 40jährige Vereinstreue erhielt Hans Amort eine Ehrenurkunde. Lucia Daxberger, Josef Hofreiter und Christian Hinterbrandner wurden für ihre
langjährigen Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernannt und erhielten von den Vorständen Tobias Kastner und Stefan Graßl eine Ehrenurkunde, sowie eine Spanschachtel.
Lucia Daxberger trat 1983 den Funtenseern bei und wurde 1985 bereits 2. Schriftführerin. 1987 übernahm sie das Amt der 1. Schriftführerin, dieses sie bis November
letzten Jahres inne hatte. Josef Hofreiter trat 1980 als aktiver Schuhplattler dem Verein bei und übernahm 1983 das Amt des 2. Fähnrichs. 1985 wurde er 1. Fähnrich. In
dieser Zeit trug er die Vereinsfahne 25 Jahre nach Maria Eck und bekam dafür im Rahmen des 90jährigen Gründungsfestes das Gaukrügel verliehen. In den Jahren 1989
bis 1991 bekleidete Hofreiter zusätzlich noch das Amt des 2. Vorstands. Seit 2007 kümmert er sich als Kaserwart um den Vereinskaser. Sein Amt als 1. Fähnrich
übergab er ebenfalls bei den letzten Neuwahlen. Auch Christian Hinterbrandner, der 1990 dem Verein beitrat, wurde für seine 14jährige Vorstandstätigkeit zwischen 1995 und 2009 zum Ehrenmitglied ernannt. CL

Von links: 2. Vorstand Stefan Graßl, Johann Amort, Lucia Daxberger, Josef Hofreiter, Christian Hinterbrandner und 1. Vorstand Tobias Kastner.
Goldenes Ehrenzeichen für Franz Gutsjahr Wast Aschl zum Ehrenvorstand und Annelies Bachmayer zum Ehrenmitglied ernannt Trachtenverein G.T.E.V. Bergen
Besonders verdiente Mitgliedern des Trachtenvereins Bergen wurden in der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Trachtenvereins Bergen geehrt. Franz Gutsjahr erhielt für 50-jährige Mitgliedschaft zusätzlich zur Ehrennadel des Vereins das goldene Ehrenzeichen des Gauverbandes I überreicht. Gebietsvertreter Hermann Feil
würdigte den Geehrten für seine besonderen Verdienste als Fähnrich und aktives Mitglied.
Außerdem wurden der frühere Vorstand Wast Aschl zum Ehrenvorstand und Annelies Bachmayer für ihre besonderen Verdienste im Verein zum Ehrenmitglied ernannt.
Martin Heigermoser

Goldenes Gauehrenzeichen für Maria Kettenberger vom Trachtenverein D’Raschenberger Teisendorf
Eine nur unter besonderen Vorgaben verliehene Ehrung stellt im Gauverband das Goldene Gauehrenzeichen dar. Dieses Zeichen verleiht der Gauverband nur an
besonders verdiente Mitglieder, die über 5 Jahrzehnte die Trachtensache aktiv gelebt haben und leben. Dabei legt der Gauverband einen strengen Maßstab an, um den besonderen Stellenwert der Auszeichnung zu erhalten.
Seit 1905 bereits existiert ein Gauverbandszeichen, das der Protektor Freiherr von Cramer-Klett anfertigen ließ und stiftete. Umkränzt von Bergblumen zeigt es
den Chiemsee mit der Fraueninsel und das Staatswappen zur Gründungszeit des Gauverbandes, gestützt von einem Löwen. Das Zeichen selbst ist dann verziert mit einer
Seidenborte in den Farben weiß/blau, rot/weiß und grün/weiß. Aus diesem Gauverbandszeichen als Vorlage im Aussehen entwickelte später der Gauverband das goldene Gauehrenzeichen
Maria Kettenberger vom Trachtenverein D'Raschenberger Teisendorf konnte diese Ehrung aus der Hand des Gebietsvertreters Herbert Galler entgegennehmen.
Bereits 1954 trat Maria der Aktivengruppe bei, konnte aber erst 1959 als Mitglied Aufnahme finden, da bis dahin Frauen die Mitgliedschaft versagt blieb. Bis zur Hochzeit
mit ihrem Mann Georg im Jahre 1959 blieb sie als Aktive dem Verein treu. Die vier Kinder von Georg und Maria sind ebenfalls allesamt aktive Trachtler, ein Zeichen dafür
, dass in dieser Familie die Tracht untrennbar zum Leben gehört. Bis heute stellt sich Maria als Röckifrau aktiv in den Dienst der Trachtensache und ihre fleißige
Anwesenheit gehört zu jeder Veranstaltung. Besonders ihr handwerkliches Geschick macht sie unverzichtbar und zum Ratgeber.
Sichtlich überrascht und gerührt nahm Maria Kettenberger die Ehrung entgegen und ließ sich das besondere Ehrenzeichen von Gebietsvertreter Herbert Galler
nach dessen sehr einfühlsamer Laudatio an das Röcki stecken.
Rosi Fürmann

Peter Maier aus Anger wird Ehrenmitglied des Gauverbandes I
Als Trachtler eine Auszeichnung im Rahmen des Gauheimatabends überreicht zu bekommen, ist sicherlich eine besondere Ehre und unterstreicht jene Arbeit ganz
besonders, die über viele Jahre geleistet wurde. Den schönen Rahmen der Großveranstaltung in Aufham nutzte Gauvorstand Peter Eicher, um zwei Männer aus dem Gebiet
Reichenhall zu ehren, die sich über lange Jahre für den Erhalt von Tracht und Brauchtum eingesetzt hatten. Zusammen mit seinem Stellvertreter Sebastian Gasteiger übergab
Eicher die Auszeichnungen, nicht ohne die beiden verdienten Trachtler mit entsprechenden Worten zu würdigen. Zum Ehrenmitglied des Gauverbandes I der
oberbayerischen Gebirgstrachtenerhaltungsvereine wurde Peter Maier aus Anger ernannt. Der „Gams-Peter“, wie er weit über die Grenzen seiner Heimatgemeinde hinaus
bekannt ist, hat 12 Jahre lang an der Spitze des Gebietes Reichenhall gestanden und war somit als Leitfigur für 11 Trachtenvereine zuständig. Lange Jahre hat er sich
außerdem in seinem Heimatverein Anger-Höglwörth für die Jugendarbeit eingesetzt und war nicht zuletzt Vorbild für viele, die sich heute durch ich aktives Mitwirken in
vielen Belangen in den Verein mit einbringen. Fast 45 Jahre hat Georg Nitzinger an der Spitze der Grenzler Marzoll gestanden und musste dabei auch manche „Hürde“
nehmen. Viel konnte unter seiner Ägide geschaffen werden, unter anderem wurde ein Vereinshaus mit Anbau errichtet. „Ich würde es wieder tun“ kommentierte Nitzinger
seine Ehrung mit einem Lächeln. Beide Männer konnten während ihrer zeitintensiven ehrenamtlichen Tätigkeit stets auf die Unterstützung ihrer Ehefrauen zählen und so war
es für die Gauvorstandschaft eine Selbstverständlichkeit, den Gattinen als Zeichen der Anerkennung einen Blumenstrauß zu überreichen. Der Ablauf der Ehrung erhielt
einen besonders festlichen Rahmen, denn die Aktiven der Trachtenvereine Hochstaufner Aufham und Anger-Höglwörth hatten dazu den Sterntanz mit 12 Paaren einstudiert
. Für die Auszeichnung wurde der Tanz unterbrochen und sozusagen als visuelles Geschenk der Trachtler führten die Dirndl und Buam nach der Ehrung die Darbietung fort.
Diese gipfelte schließlich in der Darstellung der Sternfigur und wurde von den Zuschauern mit entsprechendem Applaus quittiert.
Maria Horn

Auf dem Foto die beiden Geehrten Peter Maier (2.v.li) und Georg Nitzinger (2.v.re) mit ihren Ehefrauen. Ganz links der stellvertretende Gauvorstand Sebastian Gasteiger,
ganz rechts Gauvorstand Peter Eicher. Hinten Mitte: der heutige Vertreter des Gebietes Bad Reichenhall, Christian Hinterstoißer
*Franz Huber erhielt außergewöhnliche Ehrung:*
Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Trachtenvereins "Edelweiß" Roth-Kirchanschöring wurde Franz Huber eine hohe Auszeichnung zuteil. Er erhielt
von Heinrich Waldhutter, Vorstand der Schnalzervereinigung Rupertiwinkel, das Goldene Ehrenzeichen mit Urkunde für 50 Jahre aktive Brauchtumsarbeit im Schnalzen.
Waldhutter betonte, daß diese Auszeichnung sehr selten und nur für äußerst verdiente, aktive Schnalzer vergeben wird. Franz Huber hat bereits seit den 60er Jahren
dafür gesorgt, daß dieses Brauchtum in der Gemeinde Kirchanschöring und Umgebung nicht verloren geht. ( ausstirbt.)
Auf dem Bild ist zu sehen v.l. Schnalzerobmann Georg Stockhammer vom GTEV "Edelweiß" Roth-Kirchanschöring, Franz Huber, Heinrich Waldhutter und Vorstand Claus Heidenthaler.
Marianne und Claus Heidenthaler

Gauehrenzeichen für Agnes Braxenthaler und Helmut Stolz.
Anläßlich der 116. Generalversammlung des GTEV D´Miesenbacher wurden Agnes Braxenthaler und Helmut Stolz mit dem Gauehrenzeichn für 50jährige aktives
Trachtlerleben ausgezeichnet. Gaupressewart Matthias Sellhuber erwähnte dabei besonders, dass beide von Kindesbeinen an der Trachtensache treu geblieben sind und
heute noch Aktivpunkte innerhalb der Miesenbacher setzen. Der „Mangsei“, organisiert heute noch für seine Trachtenkameraden spontane Ausflüge ins In- und Ausland
und überrascht dabei immer wieder mit seiner kulturelle Kreativität. Die „Zellerbäuerin“ ist innerhalb der Röckiweiber ein fester Bestandteil wenn es gilt innerhalb des Ortes
sich engagiert zu beteiligen. Beiden gilt uneingeschränkt der Dank des Dachverbandes, wie Sellhuber betonte. Auch Vorstand und Gebietsvertreter Feil stimmte ins Loblied
mit ein und sprach mit der Einfachheit der bayerischen Sprache, dass wohl alles sagende „Vergelts Gott“ stellvertretend für die Miesenbacher aus.

Goldene Gauehrenzeichen für Rosa Esterer und Franz Steinmaßl
Im Rahmen eines Vereinsabends beim GTEV Edelweiß Burgkirchen wurde den Vereinsmitgliedern Rosa Esterer und Franz Steinmaßl das Goldene Gauehrenzeichen
verliehen. Unser Gebietsvertreter Sepp Sperr hat am 28. Februar 2009 die Ehrung der beiden für ihre 50-jährige aktive Mitgliedschaft vorgenommen.
Unsere Rosa ist eine fleißige Teilnehmerin bei den Trachtenfesten. Vor allem die Gautrachtenwallfahrt nach Maria Eck lässt sie sich nicht nehmen. Bestimmt schon über 40
Mal war die Rosa dabei, egal ob bei Regen oder heißem Wetter. Auch wenn sich unsere Frauen zum Vereinsheimputzen treffen, ist Rosa nicht wegzudenken.
Franz war vor einigen Jahren unser 1. Fähnrich. Wenn es zum Holzarbeiten ist oder auch für andere Tätigkeiten, der Franz ist immer mit dabei und hilft.
Die Vorstandschaft und Mitglieder des Trachtenvereins gratulieren Rosa und Franz zu dieser besonderen Auszeichnung und bedanken sich auf diesem Weg ganz herzlich
für ihren unermüdlichen Einsatz für unseren Trachtenverein. Wir wünschen den beiden noch viele weitere gesunde Jahre.
Christiane Ries 2. Schriftführerin GTEV Edelweiß Burgkirchen

Ehrung für 60-Jahre im Trachtenverein Rosenheim I Stamm
Beim Kathreintanz konnte Vorstand Peter Feldschmidt dem Ehrenmitglied Georg Minsinger zu 60-Jahre Aktiver Mitgliedschaft gratulieren.
Seit 1948 im Verein und 1. Taferlbua nach dem Krieg war der Schorsch beim Stammverein dabei.
Auch als Musikant am Akkordeon war er 40-Jahre unermüdlich für den Verein tätig. Bei seiner Heirat konnten wir auch noch seine Frau Marille als aktives Mitglied zu
gewinnen. Für die Vereinstreue und seine Verdienste für den Verein wurde ihm eine Ehrenurkunde und ein Geschenkkorb als Zeichen der Anerkennung überreicht.
Peter Feldschmidt

Georg und Josef Ellmeier gehören seit 60 Jahren dem Trachtenverein D´Neuburgler Vagen an.

Gauverband I ehrt 2 Fähnriche für Ihre Jahrzehnte lange Arbeit im Verein.
Peter Rott vom GTEV „Vergissmeinnicht“ Schwabering für 26 Jahre und Martin Denk vom GTEV „ Immergrea „Griesstätt für 25 Jahre wurden im Rahmen der
Gauherbstversammlung für ihre Leistung geehrt. Die Fähnriche die solange die Fahne des Vereines bei allen Gelegenheiten ihrem Verein vorangetragen haben, sind dieser Ehrung mehr als würdig.
Achtmal Gold für Rossholzener Trachtler vom Gauverband I bei Festabend verliehen
Mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Gauverbandes I wurden acht Mitglieder des Trachtenvereins „Almenrausch“ Rossholzen beim Festabend zum 110jährigen Bestehen
des Vereins ausgezeichnet. Zweiter Gauvorstand Sebastian Gasteiger und Gebietsvertreter Bartholomäus Hollinger übergaben die Ehrenzeichen und Urkunden an Anni
Heibler, Kathi Maurer, Maria und Hans Estermann, Theresa Huber, Paula Graf, Simon Mayer und Wolfgang Schweinsteiger. Gauvorstand Gasteiger würdigte das lang
anhaltende Engagement der Geehrten zum Wohle der Trachtensache. Bürgermeister Georg Huber schloss sich den Gratulationsworten mit einem Samerberger Krügerl an.
Vorstand Engelbert Mayer vom Trachtenverein „Almenrausch“ ergänzte die Ehrung noch mit der Information, dass die ausgezeichneten Trachtenfrauen und Mannerleute
nunmehr auch Ehrenmitglieder beim Rossholzener Trachtenverein sind. Unsere Aufnahme zeigt die geehrten Trachtler mit Festleiter Hans Schober und Gebietsvertreter
Bartholomäus Hollinger (li.) sowie mit Zweiten Gauvorstand Sebastian Gasteiger, Bürgermeister Georg Huber und Vereinsvorstand Engelbert Mayer (re.).
Foto/s: Hötzelsperger


Goldenes Gauehrenzeichen für Michael Stadler
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100 Jährigen Jubiläum ehrten die Falkastoaner Inzell viele langjährige Mitglieder. Unter ihnen auch Michael
Stadler der für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt wurde. Sichtlich überrascht und bewegt war dann der Michael als Gauvorstand Peter Eicher ihn
das Goldene Gauehrenzeichen überreichte. Diese Auszeichnung wird im Gauverband I nur an sehr verdiente Trachtler vergeben. Michael Stadler hat sie
sich für seine Jahrzehnte lange Arbeit für die Falkastoaner in Inzell verdient. Beim Gaufest vor 25 Jahren und beim 90 jährigen Jubiläum hat er die
Festschriften gemacht, und er hat die Chronik der Falkastoaner gestaltet, und ist seinem Verein und dem Gauverband I seit 50 Jahren trau. Als Danke
und Anerkennung empfing er nun aus der Hand vom 1. Gauvorstand Peter Eicher und Gauschriftführerin Ernie Gillitz –Hubauer das Goldene Gauehrenzeichen des Gauverbandes I .
Treu dem Guten Alten Brauch Matthias Sellhuber Gaupressewart
Trachtler und Gauverband I ehren Paul Gambs und Josef Schmelz.
In einer sehr persönlichen und ruhigen Feierminute auf dem Inzeller Friedhof, vor den Feierlichkeiten zum Gaufest erwiesen die Inzeller Trachtler und
die Gauvorstandschaft dem Gambs Pauli und dem Schmelz Sepp die Ehre.
Im Beisein der beiden Familien bedankt sich Gauvorstand Peter Eicher beim Gambs Pauli für seinen lebenslangen Einsatz für die Trachtenbewegung.
Von 1966 bis 1981 leitete der Gams Pauli die Geschicke des Gauverbandes I als 1. Vorstand. Der Gauverband legte als Zeichen der Würdigung seiner Verdienste an seinem Grab eine Blumenschale ab.
Die Inzeller Trachtler dankten dann am Grab vom Schmelz Sepp ihren Ehrenvorstand für seinen Einsatz im Inzeller Trachtenverein. Der Sepp war vor
allem für sein imenses Wissen im Trachtenwesen bekannt, und gab dies in seiner besonderen Art , auch gerne an die Jugend weiter. Das Gaufest konnte er leider nicht mehr miterleben, obwohl dies sein größter Wunsch war.
Den Ehrenvollen Mitglieder und Vorständen zu danken, und ihr Andenken damit in Ehren zu halten, war der Sinn dieses Besuches.
Anschliessend begab man sich auf den Weg zur Heldenehrung ins Dorf, denn auch die in den beiden unsinnigen Kriegen gefallenen Trachtler dürfen nicht vergessen werden.
Treu dem Guten Alten Brauch Matthias Sellhuber Gaupressewart
Hans Sattlberger neuer Ehrenvorstand beim Trachtenverein Hochries-Samerberg in Grainbach
Einen Trachten-Abend der besonderen Art bot der Trachtenverein Hochries-Samerberg im Saal des Gasthauses Maurer in Grainbach. Kernpunkt des
Zusammenkommens war die Ernennung von Hans Sattlberger zum Ehrenvorstand des Vereins. Viele Mitwirkende und Mitglieder machten den Abend zu einer Veranstaltungsrarität.
Hans Sattlberger war –wie Vorstand Fred Wiesholzer in seiner Laudatio erzählte- fünf Sechstel seines Lebens in aktiver und verantwortungsvoller Tätigkeit für seinen
Verein, den Samerberg und darüber hinaus angenehm auffällig. Er war Vorplattler, 14 Jahre Zweiter Vorstand und 15 Jahre Erster Vorstand. In seine Wirkungszeit fielen
unter anderem die Gründung der Historischen Samer-Gruppe, der 100. und 110. Geburtstag des Vereins, die Mitbegründung der Samer Sänger und die mit Konrad Bauer
ins Leben gerufenen Almsingen. Höhepunkte seines reichen Schaffens waren die Freilichtspiele 2000 und 2004, die nach seiner Idee entstanden und die rund 20.000
Besucher auf der von ihm geschaffenen Holtzstammtribüne und 150 mitwirkende Dorfbewohner stark beeindruckten. Die Ernennung von Hans Sattlberger zum
Ehrenvorstand erfolgte einstimmig und unter großem Beifall der versammelten Grainbacher Trachtlerfamilie. Zusätzlich zum Ehrenzeichen gab es eine in einen alten
Fensterstock eingearbeitete Foto-Zusammenstellung und von den Grainbacher Goaßlschnalzern eine für ihre Gruppe typische Weste. Bürgermeister Georg Huber sagte in
seinem launigen Grußwort, dass Hans Sattlberger es immer verstanden hat, Leute in die Entscheidungsfindungen einzubauen, um dann seine eigene Meinung zum Tragen zu
bringen. Fred Wiesholzer, seit Jahresbeginn Nachfolger von Hans Sattlberger und dessen Vorgänger Wast Auer, der ebenfalls Ehrenvorstand ist, sprach in seiner
Würdigung von einem Samerberger Urgestein und Vorbild-Trachtler. „Hans Sattlberger hat sich um den Samerberg und um die Trachtensache wahrlich verdient gemacht“,
so Fred Wiesholzer, der auch durch das Programm des Ehrenabends führte und zum Dank einen Reise-Gutschein überreichte. Das Ehrenprogramm war geprägt von den
Tänzen und Plattlern des Vereins, von den singenden Bauer-Dirndln, von der vereinseigenen Ziach-Musi, von exakten Darbietungen der Goaßlschnalzer, von Samerberger
Bläsern und von der Weberknecht-Musi. Insgesamt hat der Abend gezeigt, dass der Trachtenverein von Grainbach generationen-übergreifend bestens da steht. Dies wird
auch in nächster Zukunft so sein. Denn der neue Ehrenvorstand Hans Sattlberger sagte in seinen Dankesworten, dass er gerne für neue und große Aufgaben zur Verfügung
stehe. „Wenn auch nicht an erster und vorderster Front, so könnte ich mir aber doch meine Beteiligung bei einem großen Samerfest oder einem neuen Freilichtspiel wieder
vorstellen“, so Hans Sattlberger, dessen disziplinierte und ehrliche Lebensweise dazu beigetragen hat, dass der Grainbacher Trachtenverein bestens aufgestellt ist. Unter
den zahlreichen Ehrengästen befanden sich unter anderem Ehrenvorstand Wast Auer, eine Abordnung des Patenvereins Riedering, Gebietsvertreter Bartholomäus Hollinger
vom Gauverband I sowie Pfarrer Georg Gilgenrainer, der seinerseits am Tag seines Geburtstages viele Glückwünsche entgegennehmen konnte. „Es ist mir wirklich eine
Ehre“ – mit diesen Worten dankte zum Abschluss Hans Sattlberger allen Anwesenden für den schönen Abend. Demnächst sind die Grainbacher Trachtler wieder stark
gefordert. Wie Vorstand Wiesholzer bekannt gab, stehen demnächst das 118. Gaufest des Gauverbandes I in Inzell am Sonntag, 20. Juli, am Sonntag, 3. August das
eigene Almsingen und vom 14. bis 19. August das Jublläumstrachtenfest in Rossholzen an.
Hötzelsperger
Goldene Gauehrenzeichen für Babett Engelsberger, Sebastian Bacher und Marinus Mayr
Seit fünfzig Jahren Mitglied im Trachtenverein GTEV „Edelweiß“ Dettendorf-Kematen
und seither mit Herz, Leib und Seele mit Heimat, Brauchtum und Kultur verbunden
. Für ihr verdienstvolles Wirken durften Babett Engelsberger, Sebastian Bacher und Marinus Mayr anlässlich der Feierlichkeiten zum 100. Bestehen des traditionsreichen
Vereins in der Gemeinde Bad Feilnbach Goldene Ehrenzeichen des Gauverband I entgegen nehmen.
In ihren Würdigungen lobten erster Gauvorstand Peter Eicher sowie dessen Stellvertreter Wast Gasteiger das unermüdliche Mitgestalten im Verein unter Leitung von
Vorständen wie Georg Röpfl (40 Jahre im Amt), dessen Neffe Benno Röpfl (30 Jahre an der Führungsspitze) sowie unter dem jetzigen Vorstand Martin Huber. Ob Babett als
Näherin, die zeit ihres Vereinsengagement Dirndl und Frauen mit Trachtengewand ausrüstete, oder ihre Mitgeehrten die als Vorplattler, Fahnenbegleiter, Organisatoren und
bemühte Helfer vieler Unternehmungen und Festen bemühten, galten sie als Vorbilder, die heute noch sowohl bei Kinder und Jugendlichen, aber auch bei darüber liegenden Generationen Anerkennung finden.
Peter Strim
Gebiet Mangfall: Ehrung für Alois Stacheter und Karl Fischhaber
Im Rahmen des Heimatabends aus Anlass des 100-jährigen Gründungsfestes des GTEV „Alpengrün“ Großhöhenrain wurde zwei Mitglieder für ihre langjährige Treue zum
Verein besonders geehrt.
Alois Stacheter kann bereits auf eine 70- jährige Mitgliedschaft verweisen, Vorstand Toni Hermann dankte dem „Killi-Alois“(93 Jahre alt) für seine Treue zum Höhenrainer
Trachtenverein.
Der geehrte ist auch Ehrendirigent der Blaskapelle Höhenrain.
Zweiter Gauvorstand Sebastian Gasteiger zeichnete so dann Karl Fischhaber, für dessen 50-jährige aktive Vereinszugehörigkeit mit dem goldenen Gauehrenzeichen des
Gauverbandes I aus.
Gasteiger honorierte die Treue der beiden Trachtler und machte deutlich, dass das Ehrenzeichen der Trachtler nur an wirklich aktive Mitglieder eines Trachtenvereins
vergeben werden.
Karl Wünsch
 |
Verleihung goldenes Gauehrenzeichen an Mathilde Hofbauer und Sepp Kreilinger
Im Rahmen eines besonderen Vereinsabends, bei dem auch die Geburtstagsjubilare der letzten Monate anwesend waren, wurden unseren Vereinsmitgliedern Mathilde Hofbauer und Sepp Kreilinger das goldene Gauehrenzeichen verliehen. Unser Gebietsvertreter Sepp Sperr hat am 1. März 2008 die Ehrung der beiden für ihre 50-jährige
aktive Mitgliedschaft übernommen. Mathilde Hofbauer war bereits bei unserer ersten Fahnenweihe als Fahnenbandträgerin für die Fahnenmutter dabei. Auch heute ist sie noch aktiv mit der Tracht bei den
Festen dabei. In unserer Theatergruppe wirkte sie 20 Jahre als Theaterspielerin mit. Aber nicht nur das goldene Gauehrenzeichen wurde ihr an diesem Abend verliehen,
auch ihren Geburtstag konnte sie an diesem Tag feiern.
Sepp Kreilinger ist nach wie vor bei allen Festen und Vereinsabend mit der Tracht vertreten. Er war früher mehrere Jahre 2. Fähnrich. Zusammen mit seiner Frau Maria ist
er von unserem jährlich stattfindenen Waldfest als Grillwürstl- und Currywurst-"Meister" nicht mehr wegzudenken.
Die Vorstandschaft und Mitglieder des Trachtenvereins gratulieren Mathilde und Sepp sehr herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und wünschen den Beiden noch
viele weitere gesunde Jahre. Die Trachtenkinder und Aktiven des Vereins zeigten u.a. auch zu Ehren der Beiden verschiedene Volkstänze und Schuhplattler.
Christiane Ries 2. Schriftführerin vom
GTEV Edelweiß Burgkirchen
 
 |
Ehrung Peter Schützinger, Georg Waldinger, Hans Beham und Marinus Moser
Im würdigen Rahmen des Gauheimatabends in Ampfing ehrte der Gauverband I seine langjährigen Ausschussmitglieder und bedankte sich mit Ehrenurkunden und einem
Geschenk.
Peter Schützinger der einige Jahre der Gebietsvertreter des Gebietes Traunsteins war, Georg Waldinger der 6 Jahre Gaupressewart war und Hans Beham langjähriger
Gebietsvertreter des Gebietes „ Mangfall“ wurden vor mehr als 450 Gästen von der Gauvorstandschaft mit Ehren bedacht und mit dem Dank für ihre Jahrelange Treue zum
Gauverband I mit Urkunden geehrt. Hans Beham der 21 Jahre sein Gebiet mit großem Einsatz führte, wurde zum Gauehrenmitglied ernannt.
Eine besondere Ehre wurde unserem ehemaligen Gaukassier Marinus Moser zuteil, der zum Gauehrenkassier ernannt wurde. Der Gauvorstand bedankte sich beim Marini
mit einer wunderschönen Heiligenfigur, die den Schutzpatron der Glaser darstellt.
An dieser Stelle nochmals der Dank der Gauvorstandschaft und des gesamten Gauauschußes für die langjährige Treue und produktive Mitarbeit verbunden mit der Bitte,
daß man sich immer wieder einmal bei den vielen Veranstaltungen des Gauverbandes I sieht.
Treu dem Guten Alten Brauch Matthias Sellhuber Gaupressewart
Gauehrenzeichen für Franz Huber
Anläßlich der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung des Trachtenvereins "Edelweiß" Roth-Kirchanschöring wurde neben zahlreichen anderen Ehrungen Franz
Huber aus Hof eine besondere Anerkennung für die Trachtensache verliehen. Im wurde für seine Verdienste von unserem Gebietsvertreter Herbert Galler, in Vertretung
des Gauverbandes I, das *Goldene Gauehrenzeichen* überreicht. Franz Huber trat 1958 dem Rothler Trachtenverein bei, von 1961 bis 1965 war er 1. Vorplattler,
anschließend 4 Jahre 2. Vorstand. 1969/70 hatte er das Amt des 1. Vorstandes inne. Von 1977 bis 1987 war er wiederum 2. Vorstand und bis 1997 noch 10 Jahre 1.
Vorstand. Außerdem stellte er sich beim 50-jähr. Gründungsfest als Festleiter zur Verfügung, ebenso 1990 beim großen Rupertigaupreisschnalzen in Kirchanschöring. Im
Jahre 1993 fand unter seiner Regie zum 60-jähr. Gründungsfest eine Fotoausstellung statt. Auch das letzte große Rupertigaupreisschnalzen 2006 in Kirchanschöring hat er
durch seine Mitorganisation bereichert. Das Schnalzen in Kirchanschöring trägt ebenfalls seine Handschrift. Ferner ist Franz kaum einem Trachtenfest ferngeblieben und hat
stets auch andere motiviert die Tracht zu tragen.

GTEV “Edelweiß” Mühldorf
Für besondere Verdienste in der Trachtenbewegung konnte der neugewählte Gebietsvertreter des Gebiets Inn-Salzach Sepp Sperr als eine seiner ersten offiziellen
Amthandlungen Marga Osterhammer das Goldene Gauehrenzeichen überreichen. Die Ehrung wurde Marga im Rahmen der Weihnachtsfeier des GTEV „Edelweiß“
Mühldorf überreicht. Marga, die aktives Mitglied des Vereins ist, stammt ursprünglich aus Köln. Ihr bereits vor längerer Zeit verstorbener Mann brachte sie mit der
Trachtensache in Berührung und sie war rasch in die Gemeinschaft der Trachtlerinnen und Trachtler aufgenommen. Aufgrund des hohen ehrenamtlichen Engagements ihres
Mannes blieb es nicht aus, dass auch Marga sich aktiv in den vielen Aufgaben des Vereins engagierte und damit ihrem Mann eine sehr große Stütze war. Auch nach
dessen Tod war sie stets bereit, ihre Kraft und ihre Talente dem Verein zur Verfügung zu stellen. Selbstverständlich trägt sie immer noch voller Stolz die Tracht und wenn
es ihr Gesundheitszustand zulässt, beteiligt sie sich rege an den verschiedenen Festen und Aktivitäten. Durch ihre jahrzehntelange Erfahrung wird Margas Rat gerne gesucht
und wir Mühldorfer Trachtler sind stolz darauf, eine derart engagierte Trachtlerin in unseren Reihen zu wissen. Nach der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft war nun die
Auszeichnung mit dem Goldenen Gauehrenzeichen ein äußeres Zeichen unserer Wertschätzung.
KW

GTEV „Neuburgler“ Vagen
Im Rahmen unserer Jahreshauptversammlung wurde unser langjähriger Fähnrich Vitus Kemser, für 50-jährige,
aktive Mitgliedschaft, mit dem goldenen Gauehrenzeichen des Gauverbandes I geehrt.
Gebietsvertreter Hans Schaberl der im Auftrag des Gauvorstandes die Ehrung vornahm, erinnerte dabei, dass der „Vitus“ 40 Jahre lang das Amt des Fähnrichs ausübte.
Solche treue Trachtler braucht die Heimat – und Trachtensache, sagte abschliessend Schaber.
Auch Vereinsvorstand Michael Zistl gratulierte Kemser, der seit 1999 Ehrenmitglied der „Neuburgler“ Vagen ist.
KW
Goldenes Gauehrenzeichen für Hanni Brix.
Hanni Brix von den Isarwinklern Bad Tölz wurde vom Gauvorstand Peter Eicher und Gebietsvertreter Hans Beham für ihre Jahrzehnte lange Arbeit als Trachtenwartin mit
dem Goldenen Gauehrenzeichen ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Rahmen der Herbstversammlung des GauverbandesI in Rosenheim statt.

Goldenes Ehrenabzeichen für Martin Rauscher
Neben 64 Mitglieder, die für 40, 50 und 60 Jahre treue Verbundenheit den Trachtenverein GTEV „Immergrün“ Au bei Aibling gegenüber im Rahmen der Feierlichkeiten
zum 100. Bestehen mit Urkunden ausgezeichnet wurde, durfte Ehrenvorstand Martin Rauscher eine besondere Ehrung entgegen nehmen. Für die erworbenen Verdienste
um die Auer Trachtensach überreichte zweiter Gauvorstand Sebastian Gasteiger, zusammen mit derzeitigen Auer Vorstand Rupert Kink, sowie Festleiter und zweiten
Vorstand Andi Scheidl, dem von 1967 bis 1990 mit viel Einsatz und Engagement wirkenden ersten Vorstand Rauscher das „Goldene Ehrenzeichen des Gauverbandes I“.
Der „Moar-Mascht“, wie ihn die Mitglieder liebevoll kennen, leistete in seiner Amtszeit als Mann des Ausgleichs unter anderem einen entscheidenden Beitrag für den
Aufbau eines soliden Vereinswesens zur Pflege und Erhalt von Brauchtum und Tradition. Unter seiner Führung erhielt der Verein eine neue Fahne und in Zusammenarbeit
mit den Auer Hubertusschützen entstand ein Vereinsheim in dem Kinder, Jugendliche und Aktive eifrig ihre Plattlerproben abhalten können.


Ehrungen im Rahmen der Gauversammlung in Rosenheim 2006
Im Rahmen der Herbstgauversammlung des Gauverbandes I in Rosenheim konnte Gauvorstand Peter Eicher besonders engagierte Trachtler auszeichnen. Mit dem
Goldenen Gauehrenzeichen wurde Gauehrenvorstand Max Reitner geehrt. Dieses Ehrenabzeichen kann an Trachtler vergeben werden, die mindestes fünfzig Jahre aktiv am
Trachtengeschehen teilgenommen und sich außerordentlich verdient gemacht haben. Max Reitner war 15 Jahre 2. Gauvorstand und stand dem Gauverband 17 Jahre als 1.
Gauvorstand vor. Außerdem übernahm er viele Jahre das Amt des Kassiers des Bayerischen Trachtenverbandes.
Max Baumer vom Trachtenverein „Reischachtaler“ Reischach und Christian Kaffl, Trachtenverein „D´Simsseer“ Prutting wurden von Peter Eicher wegen ihrer langjährigen
Tätigkeit als Fähnriche geehrt. Max Baumer hat dieses Ehrenamt seit 28 Jahren inne, Christian Kaffl seit 25 Jahren. Eicher bezeichnete die ausgezeichneten Trachtler als
Vorbild und überreichte ihnen eine Urkunde und das Gaukrügerl.
Ehrungen beim Trachtenverein Reichertsheim
Fast zehn Prozent seiner Mitglieder, nämlich zwölf aktive und 31 passive vor sechzig, fünfzig, vierzig und dreissig Jahren dem Trachtenverein Reichertsheim beigetretene
Vereinsangehörige wurden bei der Jahreshauptversammlung des Vereins geehrt. Seit dreissig Jahren aktiv im Verein tätig sind Andreas Huber, Erwin Mühlhuber und
Franziska Reindl, seit vierzig Jahren Hans Anzenberger, Fanni Feckl, Resi Huber und Rosi Stöckl - die Genannten bekamen die Ehrennadel des Vereins angesteckt. Resi
Huber gehört zudem seit 40 Jahren der Theatergruppe an und Simon Maier ist seit dreissig Jahren Rosserersprecher bei der Leonhardifahrt Thambach, beide wurden von
Theaterleiter Georg Hanslmeier jun. bzw. Leonhardigruppenleiter Hannes Wilhelm mit einem Ehrenteller bedacht. Vier Mitglieder sind seit fünfzig Jahren aktiv beim Verein
tätig und haben sich in ganz besonderen Maße um die Trachtensache verdient gemacht. Max Feckl, Georg Hanslmeier, Georg Hingerl und Georg Stöckl und bekamen von
Gebietsvertreter des Gebiets Inn-Salzach Christian Kammerbauer das Goldene Gauehrenzeichen des Gauverbandes I angeheftet, August Grundner ist seit 60 Jahren
aktives Mitglied und stellt sich seit 1950 für Ausschuss und Vorstandschaft zur Verfügung. So war er Vorplattler, Schriftführer, 2. Vorstand und 38 Jahre Kassier, ein Amt,
das er heute noch ausübt. Bei der Jahreshauptversammlung wurde er ob seiner Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Ebenfalls dabei waren, als der Verein 1946 nach
dem Weltkrieg seine Tätigkeit in der Brauchtums- und Trachtenpflege wieder aufnahm, Cilly Herzog, Jakob Mangstl, Sebastian Knollhuber, Elisabeth Rampl und Maria
Wolf. Sie bekamen dafür einen gravierten Vereinskrug. Mit Urkunden wurden geehrt Maria Wagenspöck für 50-jährige Mitgliedschaft, Kathi Baumgartner, Hans
Binsteiner, Kathi Kieselbach, Hans Brand, Anna Hopf und Ernst Kohwagner für 40-jährige Mitgliedschaft sowie Gertrud und Reiner Kühnstetter, Susanne Mack, Elise
und Gerhard Rosenberger, Rosmarie Wilhelm, Agathe Unterreitmeier, Roman Hirschhuber, Christian Huber, Josef Kieselbach, Amalie Mühlhuber, Gabriele Baumann,
Erna Huber, Anni Knollhuber, Hilde und Andreas Mayerhofer, Bernhard Vaas, Josef Fellermeier und Andrea Lindlmeier für 30-jährige Mitgliedschaft.

 
Hansl Auer mit Bezirksmedaille geehrt
Ehrenamtliches Engagement gewürdigt
Bezirkstagspräsident Franz Jungwirth konnte vor kurzem Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße für die Kultur bzw. für Heimat- und
Denkmalpflege ehrenamtlich engagieren, mit der Bezirksmedaille ehren.
Jungwirth: „Ihre Arbeit gilt einer Idee, einem übergeordnetem Ziel, das den eigenen persönlichen Raum weit überschreitet. Ihre Leistung speist sich mit Sicherheit auch aus
einem stark ausgeprägten Pflichtgefühl.“ Der Präsident stellte heraus, dass die Geehrten jeweils über ein ausgeprägtes Talent, über profunde Kenntnisse auf einem
Spezialgebiet verfügen, das Entscheidende aber sei, dass sie diese Fähigkeiten nicht für sich behalten: „Sie lassen es auf vielfältige Weise einfließen in unsere Gemeinschaft:
wir alle dürfen uns Ihre Erfolge zunutze machen. Wir alle dürfen sie sehen, hören, miterleben. Ihre leidenschaftliche Hingabe lässt sie über Jahre, über Jahrzehnte forschen,
tüfteln, entwickeln.“
Für das teilweise jahrzehntelange Engagement möchte der Bezirk, so der Festredner, etwas zurückgeben: „Unseren Dank, unsere Hochachtung – in einem unserer ältesten
Symbole: einer Medaille.“
Zu den Geehrten gehört auch Johann Auer aus Hammerau im Landkreis Berchtesgadener Land. Hier ein Auszug aus der Laudatio des Bezirkstagspräsidenten:
Wir alle, meine Damen und Herren, dürfen uns auf diesen schönen „Flügeln der Musik“ nochmals forttragen lassen – diesmal in den gebirgigen Teil Bayerns, ins
Berchtesgadener Land. Es ist berühmt für die herrliche Landschaft, für ein lebendiges Brauchtum, für volkstümliches Singen, Tanzen und Musizieren. Warum ist gerade dort
der Boden so fruchtbar, um die spezifisch bayerische Musiktradition zu pflegen? Woher kommt diese hohe Dichte an preisgekrönten, volksmusikalischen Musikanten- und
Gesangsgruppen? - Sind es die Alpenkette, die schönen Marktplätze, die geraniengeschmückten Höfe, die Barockkirchen? - Wohl schöne Zutaten - schlüssig erklärt sich
das Phänomen aber nur durch Menschen. Durch Menschen wie Johann Auer, der in Personalunion Musikant, Lehrer, Musikschulleiter, Volksliedwart, Spielleiter,
„Eventmanager“ und „Musikreisender“ ist. Zuhause ist er in Ainring-Hammerau, einem Dorf nahe Salzburg.
In Johann Auer kommen so ziemlich alle Facetten eines Lebens mit und durch Volksmusik zusammen, die in Bayern und in der Jetztzeit überhaupt möglich sind: Das
Hackbrett und das Akkordeon, die Tracht und der Landler, der Dreher und die Polka; Stub’nmusi, internationale Sänger- und Musikantentreffen, Jugendseminare, „Tage
der Volksmusik“; Rundfunkübertragungen und CD-Einspielungen; stöbern im Archiv und tüfteln an einer Neuinstrumentierung. Und all das begleitet ihn nicht erst, seit er
1994 auch noch zum Volksmusikpfleger für einen Raum von 840 Quadratkilometer berufen ist!
Es versteht sich von selbst: Hier darf einer auf eine natürliche Musikalität zurückgreifen, gefördert von Kindesbeinen an. Dennoch: Erst die Hinwendung zur Gemeinschaft
macht aus einem begabten Musiker einen Kristallisationspunkt, wie es Auer für diese Region geworden ist. Wie viel Nachwuchs - Sänger wie Instrumentalisten - hat er
schon unterwiesen! Welche Kilometerstrecken hat er schon hinter sich gebracht, um in internationaler Runde die bayerische Musikbotschaft hören zu lassen! Und ob in
Bayern oder Florenz, Novi-Sad und im State Washington: Immer fühlt sich Auer verantwortlich, die ursprünglichen, die „handgemachten“ bayerischen Spielweisen zu
präsentieren. Oberstes Ziel ist ihm, die originale Praxis, die echten Musiksätze an die nächste Generation weiter zu geben.
Ihr Verdienst ist eine klingende Volkskultur, in die sie Tausende junger Menschen wie Erwachsene integrieren.

Zum 50.Geburtstag von Klaus Reitner
Das trachtlerische Gwand beherrschte die Szene im Schäffler-Saal in Vagen, wohin Klaus Reitner , Landesjugendvorsitzender im Bayerischen Trachtenverband und
Gaujugendvertreter im Gauverband I, zur Feier seines 50.Geburtstages eingeladen hatte. Die Freude, dass so viele Freunde aus den Trachtler – und Privatkreisen seiner
Einladung folgten, war dem Geburtstagskind ins Gesicht geschrieben.
Unter den Gratulanten die Vorstandschaft des Bayerischen Trachtenverbandes, dazu Vorstandschaft und Aussschuß des Gauverbandes I, Mitglieder des
Landesjugendvorstandes im Bayerischen Trachtenverband, der heimische Trachtenverein „D`Neuburgler“ und die Musikkapelle Vagen.
Landesvorsitzender Otto Dufter und Gauvorstand Peter Eicher (Gauverband I) würdigten übereinstimmend in ihren Glückwünschen das große Engagement von Klaus
Reitner in der Trachten – und Brauchtumssache, besonders in seiner Tätigkeit für die Trachtenjugend.
Sepp Probst, stellvertretender Landesvorstand der Trachtenjugend im Bayerischen Trachtenverband, hob die gute und fruchtbare Zusammenarbeit mit Klaus Reitner
besonders hervor, die Gäste der Geburtstagsfeier erfuhren dabei, dass das Geburtstagskind an der Verschmelzung des Bayerischen Trachtenverbandes und des
Landesverbandes der Bayerischen Heimat – und Volkstrachtenvereine, wesentlich beteiligt war.
Einen besonderen Dank und Glückwünsche stattete auch Michael Zistl, Vorstand vom Trachtenverein „D`Neuburgler“ Vagen ab, wo der Klaus schon als Bub das
Schuhplattln erlernte und zu einem der Besten im weiten Umkreis wurde, wovon die Vereinsjugend besonders profitierte. Er war auch einige Jahre Vorplattler und
Jugendleiter in Vagen und auch Mitglied der Gaugruppe des Gauverbandes I, drei Jahre fungierte als zweiter Gauvorplatter, bis ihm ein Unfall das Schuhplattln verleidete.
Seit 14 Jahren übt das Geburtstagskind, mit vollem Einsatz das Amt des Gaujugendvertreters aus.
Noch heute sind seine Meinung und Erfahrung in der Arbeit der Trachten -und Brauchtumssache, als Ausschußmitglied im Trachtenverein Vagen, gefragt.
Zur Freude des Geburtstagskindes traten die Kinder – Jugend – und Aktive Plattlergruppen, mit Trachtentänzen und Schuhplattler auf und die Musikkapelle Vagen wartete
mit einem „Standl“ auf, bevor Musikervorstand Franz Köll die Glückwünsche überbrachte und daran erinnert dass der Klaus einst auch als Schlagzeuger mit dabei war.
Überwältigt angesichts so vieler, herzlicher Glückwünsche bedankte sich Klaus Reitner, mit bewegten Worten. Sein besonderer Dank galt seiner lieben Gattin Renate, mit
der er seit 1977 verheiratet ist, die großes Verständis, seiner vielfältigen Aktivitäten wegen in der Trachten – und Brauchtumssache aufzubringen habe und den Kinder
Thomas und Elisabeth. Besonders bedankte sich das Geburtstagskind bei seinen lieben Eltern, Max und Rosi Reitner, die ihm die Liebe zu Tracht und Brauchtum ins Herz
legten und die ihm, mit viele Liebe ein geborgene Kindheit schenkten.
Seine Verbundenheit mit seinen Geschwistern Maximiliane und Michael, den Enkelkindern und Verwandtschaft, brachte das Geburtstagskind in seinen Dankesworten
ebenfalls zum Ausdruck.
Karl Wünsch
 

Trachtlerische Leistungen von Hilde Dufter mit Ehrenzeichen
des Bayerischen Ministerpräsidenten im LRA Traunstein gewürdigt
Die Heimat- und Trachtenpflege sind bei Hilde Dufter in Unterwössen seit vielen Jahren in guten Händen. Anläßlich ihrer Vielzahl an
Aktivitäten und enormen Leistungen auf diesem Gebiet würdigte Bayerns Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber Hilde Dufter mit
seinem Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt. Die Aushändigung erfolgte im Rahmen einer Feierstunde im Landratsamt Traunstein durch Landrat Hermann Steinmaßl.
Hilde Dufter trat bereits 1960 dem Trachtenverein „D´Miesenbacher“ Ruhpolding bei und gehörte als aktives Dirndl diesem Verein bis zu ihrer Heirat
mit Otto Dufter im Jahr 1964 bei. In diesem Jahr trat sie dem Trachtenverein Unterwössen bei. Dort half sie mit, als ihr Mann Otto und der Verein
1966 eine Kinder- und Jugendgruppe und zehn Jahre später eine Historische Gruppe gründete. Ihre Handschrift trugen in Unterwössen und
Oberwössen zwei große Trachtenausstellungen sowie ungezählte, von ihr gemachten Bestandteile eines Trachtengewandes. Ihr großes
handwerkliches Können und trachtlerisches Wissen gab und gibt Hilde Dufter in Kursen und Vorträgen weiter. Als Trachtenwartin des Chiemgau
-Alpenverbandes (seit 1997) sowie als Ehefrau des Landesvorsitzendes des Bayerischen Trachtenverbandes ist Hilde Dufter viel unterwegs, um
Vielfalt, Schönheit und Pflege der Trachten im Chiemgau und Bayern zu vermitteln. Zudem ist sie seit 1981 als zweite Kassiererin beim Theaterverein
Unterwössen engagiert. In dieser Gemeinschaft setzte sich Hilde Dufter kreativ für die Wiederaufführungen des Historischen Seeräuberspiels in
Unterwössen ein. Neben Landrat Steinmaßl dankte auch Bürgermeister Hans Haslreiter von der Gemeinde Unterwössen für das trachtlerische
Lebenswerk von Hilde Dufter zum Wohle der Orts- und Vereinsgemeinschaft und auch er gratulierte zu der hohen Auszeichnung.


Foto/s: Hötzelsperger
Ehrungen beim Trachtenverein Hochries-Samerberg
Seinen 110. Geburtstag nutzte der Trachtenverein Grainbach, um einigen seiner vielen aktiven und verdienten Mitglieder eine öffentliche
Auszeichnung zukommen zu lassen. Die erste Ehrung galt dem ehemaligen Vorstand Wast Dingler, der bereits seit 76 Jahren aktiv im Verein ist.
Dingler, der mit 95 Jahren noch täglich zum Dorfwirt in Grainbach zum Stammtisch geht, bekam zusätzlich zur Vereinsehrung noch das Gaukrügerl
des Gauverbandes I. Dessen Erster Vorstand Peter Eicher, der die Ehrung mit Gebietsvertreter Bartholomäus Hollinger vornahm, würdigte Dingler
und alle weiteren Trachtler, die geehrt wurden, als Vorbilder, die den Verein und das Trachtenwesen durch viele Höhen und Tiefen führten. „Heute
können wir stolz sein, dass die ganze Welt, wie zuletzt bei der Fußball-Weltmeisterschaft, mit Respekt auf unsere Brauchtumspflege schaut. Gut, dass
wir in den vergangenen Jahren nicht alles nachgemacht oder aufgegeben haben, das Festhalten an Gutem und Bewährten lohnt sich halt immer noch“
, so der Gauvorstand, der noch speziell dem Gesamtverein Grainbach dafür dankte, dass er alle 110 Jahre seines Bestehens innerhalb des
Gauverbandes I verbrachte. Nach Ehrenvorstand Dingler gab es auch noch für den 26 Jahre als Vorstand tätigen zweiten Ehrenvorstand Sebastian
Auer eine Urkunde. Weitere Ehrungen galten Anderl Linder, der über 30 Jahre Musikant bei den Plattlerproben war, Wast Estermann, der 24 Jahre
als Fähnrich die Vereinsfahne trug und pflegte, Michi Sattlberger, der 16 Jahre als Kassier auf die Vereinsfinanzen schaute, Hansi Sattlberger, der
seit 15 Jahren Probenmusikant ist und Hans Bauer, der zweimal bei den vielfach anerkannten Samerberger Freilichtspielen als Leiter fungierte.
Foto: Hötzelsperger
Im Rahmen der Gauversammlung des Gauverbandes I wurden verdiente Trachtler geehrt.
Frühjahr 2006
Anni Reiter vom Trachtenverein „D´Arztberger“ Eisenärzt erhielt für ihr 50jährige Engagement beim Verein das Goldene Gauehrenzeichen. Herbert
Eckert vom Trachtenverein „Gamskofler“ Nürnberg, die auch Mitglied im Gauverband I sind, erhielt eine Ehrung für seine über dreißigjährige Tätigkeit
als Vorstand, darunter 28 Jahre als 1. Vorstand. Eine weitere Auszeichnung bekam der Fähnrich des Trachtenvereins „Albertaich-Frabertham Hans
Kefer. Neben einer zehnjährigen Tätigkeit als Vorplattler war er über zwanzig Jahre Fähnrich und trug dabei 28 mal die Fahne des Vereins bei der Gautrachtenwallfahrt nach Maria Eck.
Silberne Ehrennadel der Bayerischen Trachtenjugend an Andreas Kirchthaler vom
GuVTEV „Edelweiß“ Reichertsheim verliehen.
Eine hohe Ehrung wurde Andreas Kirchthaler (links) vom Trachtenverein Reichertsheim zuteil. Er bekam von der Bayerischen Trachtenjugend die
silberne Ehrennadel für besondere Verdienste um die Jugendarbeit verliehen. Zur Ehrung kam Christian Kammerbauer aus Töging, Gebietsvertreter des
Gauverbandes I, nach Reichertsheim und würdigte mit der Überreichung des Ehrenzeichens und einer Urkunde die nunmehr 13-jährige Tätigkeit von
Andreas Kirchthaler als Jugendleiter des Trachtenvereins Reichertsheim. Der Geehrte steht auch auf dem heimischen Bauernhof, im Betrieb sowie in
weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten seinen Mann. Zur Ehrung, die im Rahmen der Weihnachtsfeier des Vereins vorgenommen wurde, hatte die
Kindergruppe ein Lied, das ihrem Jugendleiter auf den Leib geschrieben war, eingelernt. Seine Schwester Sabine, die ihn als stellvertretende
Jugendleiterin unterstützt, bekam vom Verein als Dank einen Taler für das Mieder und seine Frau Vroni einen Blumenstrauß überreicht.

 |
Ehrung für Hans Thürwinkl
Im Rahmen der Herbsttagung des Gauverbandes I der oberbayerischen Gebirgs- Tracht- Erhaltungsvereine, in der Inntalhalle in Rosenheim, wurde Hans Thürwinkl, Erster
Vorstand des Trachtenverein „Wendlstoana“ Hausham, für sein langjährige Vorstandstätigkeit geehrt. Unter dem Beifall der 380 Delegierten, überreichte erster
Gauvorstand Peter Eicher, dem verdienten Trachtler das Gaukrügl samt Urkunde. Der Gauvorstand hob dabei grossen Verdienste, die sich Hans Thürwinkl um die
Trachten- und Brauchtumssache erworben hat, gebührend hervor . 26 Jahre leitete der Hans als Erster Vorstand die Geschicke der „Wendlstoana“ Trachtler, ausserdem
war er noch 16 Jahre als zweiter Vorstand tätig.
Schon seit seiner Kindheit ist Hans Thürwinkl mit dem Trachtenverein verbunden, er erlernte das Schuhplattln und Tanzen, und war auch bei den, damals häufig stattfinden
Heimatabenden, aktiv dabei, wie er erzählte. Seit 2001 ist er Träger des goldenen Gauehrenzeichens des Gauverbandes I, das nur für 50jährige, aktive
Vereinsmitgliedschaft verliehen wird. In die Vorstandszeit von Hans Thürwinkl, fielen auch die Substanzerhaltenden Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an der
inzwischen 50 Jahre alten Vereinshütte, sowie das 90jährige Jubiläum des Trachtenvereins „Wendlstoana“.
Ehrung für Alois Aigner
Rosenheim.Reichertsheim. Auf der Gauversammlung des Gauverbandes I in Rosenheim wurde der Fähnrich des Trachtenvereins „Edelweiß“ Reichertsheim Alois Aigner
für seine 25jährige Tätigkeit als Fähnrich geehrt. Alois Aigner ist seit seinem 7. Lebensjahr bei den Reichertsheimer Trachtlern. Besonders wurde von Gauvorstand Peter
Eicher erwähnt, dass Alois Aigner bereits 25 mal die Fahne bei der alljährlichen Gauwallfahrt nach Maria Eck mitgetragen hat.
Hans Bartl vom GTEV Söllhuben neues Gau-Ehrenmitglied
Im Rahmen des Jubiläumsjahres zum 100jährigen Bestehen des Trachtenvereins „D´Hochlandler“ Söllhuben konnte deren Ehrenvorstand Hans Bartl
eine aussergewöhnliche Ehrung durch den Gauverband I erfahren. Die recht rare Auszeichnung des Gau-Ehrenmitgliedes wurde Hans Bartl für seine
28jährige Tätigkeit als Kassenrevisor des größten bayerischen Trachtenverbandes und für seine neuerliche Aufgabe als Schlichtungsmann verliehen. Im
Beisein der fast vollzählig erschienen Gauvorstandschaft würdigten die Gauvorstände Peter Eicher (li.) und Wast Gasteiger zusammen mit
Gebietsvertreter Bartholomäus Hollinger (re.) den Geehrten als wertvollen Trachtler, der auch gerne Verantwortung übernimmt im Sinne der
Trachtengemeinschaft. Neben Hans Bartl konnte der Gauverband I auch noch drei weitere verdiente Mitglieder des Trachtenvereins Söllhuben
auszeichnen. Das Goldene Gau-Ehrenzeichen gab es für Anna Tiefenthaler, Markus Hamberger und Christoph Bichler.
Gauvorstand Peter Eicher feiert 60. Geburtstag
Anläßlich der Feier seines 60. Geburtstages wurde dem Gauvorstand des Gauverbandes Peter Eicher von Landrat Georg Grabner das
Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für die Verdienste der im Ehrenamt tätigen Männer und Frauen überreicht. Peter Eicher
erhielt diese Auszeichnung für sein umfangreiches und langjähriges Engagement im Bereich der Trachtenbewegung.
Zahlreiche Gratulanten fanden sich in der Vereinshütte der „D´Weikertstoana“ Weißbach, darunter Bürgermeister Klaus Bauregger, der
Landesvorsitzende des Bayerischen Trachtenverbandes Otto Dufter mit Gattin, Gauvorstände angrenzender Gaue sowie Mitglieder des
Gauausschusses und viele andere Gäste ein, um dem Gauvorstand des größten bayerischen Trachtengaues, langjährigen Vorstand der
Weikertstoana und ehemaligen Gemeinderat zu gratulieren. Bürgermeister Bauregger überreichte Peter Eicher dabei die Ehrenmedaille der Gemeinde Schneizlreuth.
Peter Eicher stand 24 Jahre an der Spitze des Trachtenvereins „D´Weikertstoana“, ehe er nach einer dreijährigen Amtszeit als 2.
Gauvorstand die Nachfolge des jetzigen Gauehrenvorstands Max Reitner antrat. Seit nunmehr sieben Jahren führt Peter Eicher nun den
Gauverband I. Für Peter Eicher steht die Einbindung der Trachtensache in das Alltagsleben ständig im Vordergrund. So richtet er immer
wieder einen Appell an die Trachtler, ihr Gwand auch außerhalb von Trachtenveranstaltungen und Trachtenfesten zu tragen, um zu
demonstrieren, dass Tracht keine Verkleidung darstellen soll, sondern tragbares Alltags- und Sonntagsgewand. Auch gegen die
Vermischung von Kommerz und Brauchtum, insbesondere im Bereich der Musik, wendet sich der Gauvorstand wiederholt und findet
dabei deutliche und klare Worte. Besonders diese Eigenschaft betonte auch Landesvorsitzender Otto Dufter bei seinen Gratulationsworten.
Das Engagement innerhalb seines Vereins betonte Trachtenvereinsvorstand Engelbert Holzner. Neben seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als
Vorstand war Peter Eicher maßgeblich beim Bau der Vereinshütte und dem Erweitungsbau beteiligt und organisierte das 70jährige Gründungsfest 1994.
Ein besonders Geschenk konnte Landrat Georg Grabner noch dem Jubilar überreichen: ein Modell einer Berchtesgadener
Hoheitszeitskutsche. Mit Auftritten der Gaugruppe, zahlreichen Gesangs- und Musikeinlagen und lustigen Gedichten konnten das
Geburtstagskind und die Gäste einen vergnüglichen Abend erleben.
Im Jahr des Ehrenamtes hohe Auszeichnung für Ehrengauvorstand Max Reitner.
Beim Korbiniansfest am Samstag, den 24.11.2001 in Freising erhielt Max Reitner, Ehrengauvorstand des Gauverbandes 1 vom Hochwürdigsten Herrn
Kardinal Friedrich Wetter in Anerkennung seiner Verdienste die „Korbiniansplakette“.
In und nach seiner Amtszeit war es für Max Reitner stets ein grosses Anliegen, dass der christliche Glaube in Bayern erhalten bleibt. In vielen Ansprachen bei Gaufesten
und Gauversammlungen, vor allem bei der jährlichen Wallfahrt nach Maria Eck, hat er dies stets betont. Die Jugend, die Trachtlerinnen und Trachtler hat er aufgerufen dem
Herrgott treu zu bleiben. Dies ist nicht nur für die Kirche sondern auch für unser bayerisches Volk eine verdienstvolle Mitwirkung in unserer oft gottlosen Gesellschaft. Wir
brauchen Vorbilder und Mahner die sich noch trauen den Namen Herrgott in den Mund zu nehmen und dafür kämpfen, wenn es um den Erhalt der Feldkreuze geht.
Diese anerkennende Auszeichnung, welche die Höchste des Erzbistums München Freising ist, ist nicht nur für Max Reitner eine besondere Ehre, sondern auch für die
Trachtler in ganz Bayern. Trachtenfeste, Jahrestagungen, Zeltlager und Jugendtage beginnen mit einem Gottesdienst. Ein Zeichen der Bereitschaft, so wie es Max Reitner in
seinem Artikel „Erbe und Auftrag für die Zukunft“ in der Chronik des Gauverbandes 1 geschrieben hat, „dass die Trachtenbewegung der starke Fels bliebt, in dem die
Werte des Glaubens, der Tradition und Geschichte eingesenkt sind in das Bemühen aller Trachtenvereine, einen totalen Ausverkauf bayerischer Art und bayerischer
Heimatkultur zu verhindern.“
Max Reitner war im Gauverband 1 von 1966 - 1981 zweiter Gauvorstand und von 1982 – 1998 Erster. Bei seiner Amtsaufgabe wurde er zum Ehrengauvorstand ernannt.
Seit 1983 ist Max Reitner Kassier des Bayerischen Trachtenverbandes. Ihm der stets im Dienste für die Trachtensach ist, gratuliert der Landesvorstand des Bayerischen
Trachtenverbandes in Dankbarkeit, zu dieser hohen Auszeichnung
Otto Dufter Hans Zapf
1.Landesvorsitzender Ehrenvorsitzender
Gauehrenvorstand Max Reitner zum 70. Geburtstag
Eine große Gratulentenachar war es, die unserem Gauehrenvorstand Max Reitner zum 70. Geburtstag ihre Aufwartung machte. Nicht nur aus Trachtlerkreisen, auch aus
der breiten Offentlichkeit wurde kund getan, welche Wertschätzung Max Reitner genießt. Voran Regierungspräsident Werner Hans Böhm, der den Geburtstagsjubilar als
einen wahren Kämpfer für die Trachtenbewegung und für die bayerische Heimat bezeichnete. Böhm erwähnte auch, dass Reitner in der Kommunalpolitik als Bürgermeister
, im Vorstand des Bayerischen Gemeindetages, als ehrenamtlicher Richter im Bayerischen Verwaltungsgericht seine ihm anvertrauten Aufgaben mit Herz und Verstand
auszuführen in der Lage war. Leistungen, die auch von der hohen Politik anerkannt wurden, so der Regierüngspräsident. Seit 1982 ist Max Reitner Träger des
Bundesverdienstkreuzes am Bande. Michael Weber, Bürgermeister von Feldkirchen-Westerham sagte, dass Max Reitner als Bürgermeister der Gemeinde Vagen und
später von Feldkirchen-Westerham vorausschauend die Weichen für eine erfolgreiche kommunale Zukunft gestellt habe, die sich heute als segensreich erweisen. Max
Reitner sei, im Hinblick auf die vielen Tätigkeiten, ein Musterbeispiel für alle Träger eines Ehrenamtes, sagte Bürgermeister Weber, der dem Altbürgermeister noch viele
Jahre in bester Gesundheit mit seiner Gattin Rosi und der ganzen Familie wünschte. Otto Dufter, Vorsitzender des Bayerischen Trachtenverbandes, sieht es als eine Ehre an
, mit einem Trachtler von Format eines Max Reitners zusammenarbeiten zu dürfen. Dufter bezeichnete den Jubilar, der seit 1983 im Vorstand als Kassier tätig ist, als
Bindeglied zu den Vorgängern im Bayerischen Trachtenverband. In seine Dankesworte schloss der Landesvorsitzende auch Rosi Reitner mit ein, die dazu beigetragen habe
, dass ihr Gatte so er folgreich und engagiert in der trachtlerischen Öffentlichkeit wirken konnte Ihre Verbundenheit mit dem Geburtstagsjubilar bekundeten auch der
Ehrenvorsitzende des Bayerischen Trachtenverbandes Hans Zapf sowie Sepp Mayer (Loisachgau), zweiter Vorsitzender und Gerhard Hinterbrandner (Altbayerisch
-Schwäbischer Gau), Schriftführer des Bayerischen Trachtenverbandes, Sepp Schmid vom Chiemgau-Alpenverband und Walter Weinzierl vom Bayerischen
InngauTrachtenverband sowie die ,Mangfalltaler“ Westerham mit Vorstand Hans Schaberl, wo Max Reitner bereits langjähriges Mitglied ist. Gauvorstand Peter Eicher,
der die Glückwünsche des Gauverbandes 1 überbrachte, meinte, Max Reitner habe sich Zeit seines Lebens in den Dienst der Allgemeinheit gestellt wobei auch seine
Familie einbezogen war und noch ist. Peter Eicher erinnerte an die großen Verdienste, die sich der Jubilar in den über drei Jahrzehnten, in denen er an der Spitze des
Gauverbandes stand, in der Trachtenbewegung erworben hat. 1999 wurde Max Reitner zum Gauehrenvorstand ernannt und im Oktober 2000 wurde ihm die höchste
Auszeichnung, die der Gauverband 1 zu vergeben hat, die Ehrenplakette in Gold verliehen Unter dem Beifall der anwesenden Gauehrenmitglieder , des Gauausschusses und Gratulanten überreichte Eicher dem Jubilar ein nahrhaftes Geschenk. Sichtlich bewegt bedankte sich Max Reitner für die vielen Glückwünsche und spannte einen
weiten Bogen, um Rückschau auf sein Dasein zu halten. Eine besondere Freude sei ihm aber, dass er seinen ,,70er" auch im Kreise seiner Familie, voran mit seiner Gattin
Rosi, die ihm immer eine große Stütze sei sowie seinen Kindern und Enkelkindern und Verwandten feiern darf. Er erinnerte sich gerne auch an die vielen Freunde, die er in
all den Jahren gewinnen konnte, besonders aber die Wegbegleiter in der Trachtensache, angefangen vom Gambs Pauli, Alfons Plereiter, Bernhard Pletschacher, Paul
Zeiser und vielen anderen Trachtlerinnen und Trachtler. Der Gauehrenvorstand sprach den Wunsch aus, dass noch viele Menschen ihre Begeisterung für Tracht und Brauch
beibehalten, denn nur dann bestehe die Gewähr, dass unsere bayerische Trachtensache weiterbesteht und eine Kraftquelle für unser menschliches Dasein bleibt. Eine Reihe
von Ortsvereinen aus Vagen gesellte sich ebenfalls zu den Gratulanten, da war die Feuerwehr, die ihrem Ehrenvorstand ihre Aufwartung machte. Die Musikkapelle Vagen
gratulierte mit einem ,.Standl“ ihrem Ehrenmitglied. Der Trachtenverein ,, D‘Neuburgler“ führt Max Reitner ebenfalls als Ehrenmitglied, sowie der Verschönerungsverein
Vagen und die Faschingsgilde Vagen, in beiden Institutionen ist der Jubilar als Gründungs- und Ehrenmitglied geachtet und geschätzt.
K. Wünsch, Gaupressewart  
Ehrenplakette des Gauverbandes 1 in Gold für Gauehrenvorstand Max Reitner
Unter dem Beifall der 400 Delegierten bei der Gauherbstversamrnlung in der Inntalhalle in Rosenheim überreichte Gauvorstand Peter Eicher an
Gauehrenvorstand Max Reitner die höchste Auszeichnung, die der Gauverband 1 zu vergeben hat, die Ehrenplakette in Gold. Diese Auszeichnung
wird nur an drei lebende Personen vergeben, die sich um den Gauverband verdient machten. Der frühere Staatsminister Franz Neubauer und Prälat
Geistlicher Rat Ludwig Penger aus Bad Feilnbach wurden vor einigen Jahren mit der Plakette in Silber ausgezeichnet.
Gauvorstand Peter Eicher verlas den Text der Urkunde. ,, In Würdigung Deiner großen und außergewöhnlichen Verdienste um die Trachtensache im
Gauverband 1 aber auch in ganz Bayern wird Dir als Dank und Anerkennung die höchste Auszeichnung des Gauverbandes verliehen“. Peter Eicher
erinnerte noch einmal daran, dass Max Reitner 32 Jahre lang an der Spitze des Gauverbandes stand. Von 1966 bis 1981 als zweiter und dann bis
1998 als erster Gauvorstand habe Reitner den Gauverband erfolgreich geführt, was großen Einsatz erfordere. Die Kraft habe der Gauehrenvorstand
aus der Liebe zur Heimat und Tracht geschöpft. 1999 wurde Max Reitner zum Gauehrenvorstand ernannt. Peter Eicher sprach die Hoffnung aus, Max
Reitner möge auch weiterhin dem Gau zur Seite stehen. Der so Geehrte zeigte sich gerührt und überwältigt von dieser hohen Ehrung.
Karl Wünsch Gaupressewart
Ehrenzeichen der Bayerischen Trachtenjugend in Gold an Irmgard Schützinger
Für besondere Verdienste um die Trachtenjugend und Nachwuchsförderung wurde Irmgard Schützinger von den “Trauntaler” Traunstein, mit dem Ehrenzeichen der
Bayerischen Trachtenjugend in Gold ausgezeichnet. Landes- und Gaujugendvertreter Klaus Reitner, der die Ehrung vornahm, dankte Irmgard Schützinger für ihr
Engagement, daß die Dirndl und Buam im sauberen Trachtengwand und Haartracht erscheinen. Außerdem ist ihr das einstudieren von Volkstänzen, für den Nachwuchs
eine Herzensangelegenheit, wie Klaus Reitner ausführte.
Karl Wünsch
Gaupressewart
Gauehrenabzeichen für Hans Bauregger GTEV D´Reiteralmer Jettenberg
Beim Jahramt des Vereins am 30. April 2000 konnte Hans Bauregger aus Schneizlreuth mit dem Gau-Ehrenabzeichen geehrt werden. Es wurde ihm vom Gauvorstand
Peter Eicher überreicht, der dazu herzlich gratulierte.
Hans Bauregger ist seit 50 Jahren beim Trachtenverein. 1968-1970 war er 3. Kassier, anschließend 2 Jahre 2. Kassier und dann 14 Jahre 1. Kassier. Ebenfalls trat er
1982 zu den Böllerschützen des Vereins bei. Auch jetzt, wie in den Jahren zuvor, ist Hans Bauregger immer noch wie selbstverständlich dabei, ob bei Gartenfesten etc.,
wenn man seine Hilfe benötigt, ist er zur Stelle. A herzlich‘s Vergelts Gott vom Trachtenverein ,,D‘Reiteralmer“
|