Tracht und Kirche

Bei der diesjährigen Herbstversammlung wurde ein Problem angesprochen, das vielen vor allem in den letzen Jahren aufgefallen ist. Die Jugendlichen gehen noch vom Kirchenzug, direkt in die Wirtschaften, und nicht in die Kirche.

Trachtler sein heißt nicht nur Platteln, Dirndldrahn und Gaudi. Trachtler sein heißt auch verwurzelt in der Heimat, den Traditionen und dem Glauben zu sein.

Das gesamt Trachtenjahr spielt sich gemeinsam mit kirchlichen Ereignissen ab. Von der Dankwallfahrt, den Fahnenweihen, den Festgottesdiensten, über Bergmessen, Christmette um.

Ein unabdingbares wichtiges Fundament der Trachtler ist der Glaube.

Woher kommt es also, das immer mehr, vor allem Jugendliche, den Gottesdienst mit dem Wirtshaus tauschen?

Hier den Zeigefinger zu erheben wird zu keinem Resultat führen, Daher wollen wir den Dialog mit der Jugend suchen, um herauszufinden woran es liegen mag. Gerade die Jugendleiter und Vorplattler, aber auch die Vorstände sind hier  zum Dialog mit der Jugend aufgefordert.

Wir alle müssen aber auch mit gutem Beispiel vorangehen, und der Jugend zeigen, das Tracht nicht nur Gwand und Platteln ist, sondern verwurzelt im Glauben, ein Fundament für Bayerisches Leben darstellt.

Treu dem Guten alten Brauch
Matthias Sellhuber Gaupressewart