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„Wir sind Wind und Wetter, Schnee und Regen gewohnt. Das Schnalzen ist im freien, damit kann jeder von uns gut
umgehen!“ Heinrich Waldhutter, der Vorstand der Schnalzervereinigung Rupertiwinkel hätte sich zwar besseres Wetter gewünscht für das 55. Rupertigaupreisschnalzen, aber einen Ausweichtermin gibt es nicht. „Dieser Sonntag
ist traditionell festgelegt und es gibt nur Absage oder Durchführen.“
Rund 1600 Schnalzer in den 116 allgemein und 58 Jugendpassen von drent und herent (der bayerische Rupertiwinkel und der nahe
Salzburger Flachgau) fanden sich auf der Schnalzerwiese in Teisendorf ein und gaben ihr Bestes. Wenn auch manchmal vom Winde verweht, so hörte man doch über mehrere Stunden das rhythmische, eine „Musik“ machende Schnalzen
durch ganz Teisendorf und Umgebung. Diese „Musik“ ist es, die die sieben Preisrichter hinter verdunkelten Fenstern an der Schnalzerwiese hören und jeweils bis zu 20 Punkte vergeben können. In zwei Durchgängen wird
geschnalzt, die in der Wertung dann zusammengezählt werden, jeweils die beste und schlechteste Wertung in der Addierung wegfällt.
„Die warme, trockene und windstille Festhalle, von der Brauerei Wieninger zur Verfügung gestellt, diese Halle war überaus wertvoll für die Durchführung, konnten sich hier die Passen vor und nach dem Schnalzen aufhalten, aufwärmen und verköstigen.“ Festleiter Hans Grabner von den durchführenden Holzhauser Schnalzern zeigt sich froh über den guten Verlauf der Veranstaltung. „Viele freiwillige Helfer aus den eigenen Reihen und vom Trachtenverein Teisendorf sorgten sich um das leibliche Wohl sowohl an der Schnalzerwiese, als auch in der Festhalle. Für die gute Stimmung sorgte unentwegt die Musikkapelle Teisendorf unter Leitung von Thomas Egger.“ So wurde die Wartezeit bis zur mit Spannung erwarteten Siegerehrung nicht lang und pünktlich um 18 Uhr verkündete Heinrich Waldhutter die lange Reihenfolge der Plazierungen und Punkte. Als beste in diesem Jahr gingen hervor bei den Allgemeinen Passen: Siezenheim III vor Ainring IV und Gois IV. Bei der Jugend: Ainring I vor Wals I und Siezenheim I.
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