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Für das 120. Gautrachtenfest und 100. jährige Gründungsfest der " Isentaler Ampfing" Schirmherrn gesucht und gefunden.
In Begleitung von
Bürgermeister Ottmar Wimmer und geistlichen Rat Dekan Roland Haimerl, zog der Festausschuss der " Isentaler Ampfing" mit Fackeln und Musik, zum Haus des angehenden Schirmherrn, Staatssekretär Dr. Marcel Huber.
Huber und seine Frau Adelgunde wurden zu den Klängen der Oarkarrer Musik in den vollbesetzten Hintereckersaal eine gspuit, und begangen sogleich mit der aktiven Gruppe der " Isentaler Ampfing", einen Auftanz, der den
ereignisreichen Abend eröffnete. Vorstand Georg Eisner, brachte nach den Begrüssungsworten sein " Begehr" an Staatssekretär Dr. Marcel Huber vor, er möge doch Schirmherr für das 120. Gautrachtenfest mit 100. jährigem
Gründungsfest der " Isentaler Ampfing" werden. Durch die Unterstützung von Marie Schuller und Pia Heinzel, die in Gedichtform baten: " Jetzt stema in da mittn und dad ma de recht herzlich bitten" das
Amt zu übernehmen. So einer netten" Bitte" könne er nicht widerstehen und gerne werde er das Amt übernehmen. Aber auch er habe eine Bedingung, so Huber. Da auf so ein Fest auch viele Leute kommen die von Brauchtum
etwas verstehen, und wahrscheinlich auch bemerken das in Ampfing kein Maibaum steht, möchte er gerne einen Maibaum haben, und das natürlich auf die schnelle kein grosser aufzutreiben sei, hat Marcel Huber ihnen die Arbeit
abgenommen und gleich einen kleinen Maibaum mitgebracht. Der Vorstand der " Isentaler Ampfing" Georg Eisner freute sich sehr darüber und versprach einen grossen, trotz der vielen Arbeit die die
Festlichkeiten mit sich bringen, zu suchen und vielleicht auch bis zum Fest aufzustellen. Die Freude über das mitgebrachten Maibäumchen währte nicht lange, den die pfiffigen Damen des TSV Ampfings hatten die Chance genutzt, und
den alten Brauch des Maibaum stehlens angewendet. Mit einer Flasche Wein und einen Korb Brezen musste er wieder ausgelöst werden. Anni und Georg Eisner hatten natürlich auch einen Vertrag, der einige Ansprüche an den
Unterzeichner stellt, vorbereitet. So soll ein Schirmherr gut zu Fuss sein und ein gutes Standvermögen haben. Des weiteren, soll er die Ehrengäste gut unterhalten können und ein dauerhaftes Lächeln, am besten so wie Landrat
Georg Huber es habe, wäre hier sehr von Vorteil, da er ja schliesslich auch oft fotografiert werden wird. Ein wichtiger Aspekt sei auch die Witterungsbeständigkeit, da so ein Fest ja bekanntlich bei jedem Wetter stattfinden
wird. Schliesslich wollen sie ihn ja am Ende des Festes wieder unbeschadet an seine Frau Adelgunde zurückgeben. Um sich die Sache auch gründlich überlegen zu können, wurde zwischendurch der Abend durch Aufführungen der Aktiven
Gruppe der "Isentaler Ampfing" gestaltet. Nach reichlicher Überlegung nahm Huber die Forderungen an und unterschrieb den Vertrag. Nach diesen zähen Verhandlungen wurde zur Stärkung der Gäste ein Kuchenbuffet mit
vielen selbstgebackenen Torten und Kuchen der Damen des Trachtenvereins aufgebaut. Das Anschneiden der Leckereien übernahm als erste Aufgabe in seinem neuen Amt natürlich Dr. Marcel Huber. In einem Sketch des Festausschusses
wurde die anstrengende Suche nach den richtigen Schirm für den Schirmherrn gelöst. Das Angebot ging vom Sonnenschirm über Lampenschirm bis hin zum Fallschirm ehe endlich der passende Schirm gefunden war. Mit der Übergabe des
Schirmes und den Ehrentanz des Schirmherrn, bei dem sich der ganze Saal anschloss, endete ein unterhaltsamer und bestens gelungener Auftaktabend für ein langes Festjahr der " Isentaler Ampfing". stn
Rita Stettner
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