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Brauchtum-Handwerk-Tracht 2004 |
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zwei Tage lang beherrschende Themen im Rosenheimer Lokschuppen |
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Rund 50 Aussteller mit unterschiedlichen PrĂ€sentationen fanden sich unter dem gemeinsamen Motto âBrauchtum-Handwerk-Trachtâ zwei Tage lang im AusstellungsgelĂ€nde des Rosenheimer Lokschuppens ein. Vier GauverbĂ€nde konnten mit vielfĂ€ltiger UnterstĂŒtzung ein anspruchsvolles Ausstellungs-, VorfĂŒhrungs- und Musikprogramm zusammenstellen. Robert Berberich als Kulturreferent der Stadt Rosenheim, Bezirksheimatpfleger Stefan Hirsch und Inngau-Trachtenvorstand Walter Weinzierl wĂŒrdigten die Anstrengungen aller Beteiligten, um einen Querschnitt ĂŒber heimatliches Gut alter und neuer PrĂ€gung zu zeigen. âDas Schöne an der Idee hier in Rosenheim ist ja, dass das Ausstellungskonzept nicht nur hauptsĂ€chlich diejenigen anspricht, die ohnehin schon viel von der Materie verstehen oder in ihr aufgewachsen sind, die also schlicht mit unseren Traditionen vertraut sind. Diese gelungene Mischung aus Markt, Ausstellung und Veranstaltungsangeboten bietet vielmehr die Möglichkeit, sich auf lockere und angenehme Weise mit Kind und Kegel in die Welt der heimatlichen Geborgenheit begeben zu dĂŒrfenâ, sagte Bezirksheimatpfleger Stefan Hirsch, der noch anfĂŒgte: âDas Konzept Brauchtum-Handwerk-Tracht ist nicht einfach als sonntĂ€gliches Freizeitangebot von Heimatidylle mit hĂ€ufig fĂ€lschlicherweise nicht mehr ĂŒberlebensfĂ€hig eingeschĂ€tzten handwerklichen Produktionstechniken zu verstehen. Das Konzept birgt im Gegenteil gerade die Chance, die ja vorhandenen Marktnischen fĂŒr nichtindustriell gefertigte KulturgĂŒter auch zielgerichtet zu nutzenâ. Diesen Einblick in die traditionellen, bayerischen, zuweilen auch bedrohten HandwerkskĂŒnste wĂŒrdigte auch Kulturreferent Robert Berberich. In Vertretung von Schirmherrin und OberbĂŒrgermeisterin Gabriele Bauer hieĂ er unter den EhrengĂ€sten besonders Bundestagsabgeordnete Angelika Graf, Heinz-Werner Bleyl vom Kur- und KongreĂzentrum Rosenheim, Robert Aberger vom Wirtschaftlichen Verband Rosenheim, Landesvorsitzenden Otto Dufter vom Bayerischen Trachtenverband, Kreisheimatpfleger Karl J. Ass sowie Landesvorplattler Sepp Lausch besonders willkommen. Ein Extra-Dank galt den Sponsoren, die diese groĂzĂŒgige Ausstellung mit ihrer UnterstĂŒtzung ermöglicht hatten. Es waren dies die Sparkasse Rosenheim, die Flötzinger Brauerei Rosenheim, der Bezirk Oberbayern und das OVB-Medienhaus von Rosenheim. Heuer Darstellung in der Ausstellung mit âLebendige Trachtâ GegenĂŒber dem Jahr 2002, als bei der ersten Ausstellung dieser Art an zwei Tagen 4.500 Besucher kamen, gab es heuer einige ErgĂ€nzungen. So sorgten die vier TrachtengauverbĂ€nde âOberlandler Gauâ, âChiemgau-Alpenverbandâ, âGauverband Iâ und âBayerischer Inngau-Trachtenverbandâ fĂŒr stĂ€ndige volksmusikalische Gestaltung im Trachtenbereich. ZusĂ€tzlich wartete Ernst Schusser vom Volksmusikarchiv Oberbayern mit seiner Gabe auf, die Besucher zum gemeinsamen Singen zu ermuntern. Besonders gut angenommen wurden die VorfĂŒhrungen mit dem Titel âLebendige Trachtâ. Trachtenwart Toni Demmelmaier (Oberlandler Gau) sowie seine Kolleginnen von den GauverbĂ€nden Rosemarie Henke (Gauverband I), Anneliese Weinzierl (Inngau) und Hilde Dufter (Chiemgau) stellten die verschiedenen Trachten und die dazu gehörenden AnlĂ€sse vor. ZusĂ€tzlich zu Goldschmied, Gamsbartbinder, Ranzensticker, Korbmacher, Seiler, Hirschhornschnitzer, Messermacher und vielen anderen Themen und StĂ€nden gaben Frauen Einblicke in das Stricken von MĂ€nnerstrĂŒmpfen und zeigten Imker vom Samerberg, wie es mit der Honiggewinnung zugeht. Vom Samerberg kamen ebenso wie von Rohrdorf Schmankerl in Form von selbst gemachten Brot und von KĂ€se sowie BlĂ€ser aus den Reihen der Musikkapelle Samerberg, die bei der feierlichen Eröffnung fĂŒr die passende musikalische Umrahmung unter der Leitung von Dirigent Benedikt Paul sorgten. Nach den offiziellen GruĂ- und EinfĂŒhrungsworten bedankte sich Gauvorstand Walter Weinzierl, der zusammen mit Anton Hötzelsperger vom Verkehrsamt Samerberg die Projektleitung innehatte, bei den vielen Aktiven aus den GauverbĂ€nden sowie an den verschiedenen StĂ€nden dass sie sich zwei Tage lang ĂŒber die Schulter schauen lieĂen und rege mit AuskĂŒnften dienten. Blumen und ein besonders VergeltÂŽs Gott fĂŒr die engagierte und erfolgreiche Vorbereitungsarbeit gab es fĂŒr Anneliese Weinzierl und fĂŒr Petra SchĂŒtz vom Lokschuppen. |
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