|
JubilĂ€umswallfahrt der Trachtler nach Maria Eck Gauverband I gedenkt zum 60. Mal seiner Kriegsopfer und Verstorbenen Siegsdorf: Auch von kaltem, regnerischem Wetter lieĂen sich die Trachtler des Gauverbandes I nicht von ihrer Wallfahrt zur Gottesmutter nach Maria Eck abhalten. Trotz Regen, Nebel und Wind fanden sich annĂ€hernd 2300 MĂ€nner, Frauen und Jugendliche Trachtler aus 100 Gauvereinen in Siegsdorf ein um gemeinsam nach Maria Eck zu beten. AngefĂŒhrt vom Siegsdorfer Pilgerkreuz, der Gaustandarte, den EhrengĂ€sten und der Gauvorstandschaft zog sich der ĂŒber einen Kilometer lange Pilgerzug betend den fĂŒnf Kilometer langen Weg hinauf nach Maria Eck. Aus dichtem Nebel heraus begrĂŒĂten die Berchtesgadener WeihnachtsschĂŒtzen die GlĂ€ubigen mit ihrem Salut und die Geistlichkeit des Klosters begleitete die Fahnen zum Freialtar unterhalb des Klosters. Besonders die FĂ€hnriche waren den Unbillen der witterung ausgesetzt und mussten immer wieder mit schneidigen Windböen zurechtkommen. Bruder Christian, der Guardian des Klosters, begrĂŒĂte die Wallfahrer mit aufmunternden Worten und dankte ihnen, dass sie trotz des âSauwetters“ gekommen waren, um ihre Anliegen der Gottesmutter ans Herz zu legen, bevor er zusammen mit Stiftsdekan Michael Wehrsdorf aus Tittmoning den Gottesdienst zelebrierte. Dieser bescheinigte den Trachtlern eine groĂe Verbundenheit zur Gottesmutter und forderte die Anwesenden auf, im Sinne des Evangeliums zusammenzustehen, um das Wertvolle, das unsere Heimat und das Zusammenleben in christlicher Gemeinschaft ausmacht, zu erhalten. ZĂŒgig fĂŒhrte er dann den Gottesdienst durch, der von der Musikkapelle Jettenberg musikalisch begleitet und untermalt wurde. Der Gauverband I, der seit Jahrzehnten eine tiefe Beziehung zu Maria Eck pflegt, hatte bereits im Vorfeld zur UnterstĂŒtzung des Klosters bei der Dachsanierung aufgerufen und die Kollekte der Wallfahrt fĂŒr diesen Zweck zur VerfĂŒgung gestellt. Gauvorstand Peter Eicher und sein Stellvertreter Sebastian Gasteiger lobten den Trachtenverein Siegsdorf mit Sepp Geisreiter jun. und die Rettungsdienste fĂŒr die hervorragende Organisation und riefen weiterhin zum öffentlichen Bekenntnis christlicher Grundgedanken auf. Sie erinnerten an die 60 jĂ€hrige Geschichte dieser Wallfahrt, die nach sechs Jahrzehnten ihren Grundgedanken nicht verloren hat. Bereits seit 1951 gedenken die Trachtenvereine des Gauverbandes I mit dieser Wallfahrt ihre Opfer aus den unseligen Weltkriegen sowie ihrer verstorbenen Vereins- und Familienmitglieder. Sie tragen aber auch seit 60 Jahren die Bitte um Frieden in der Heimat und unter den Völkern hinauf und bringen ihre persönlichen Anliegen zur Gottesmutter auf den âEcker Berg“. Franz Krammer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||