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Bayerns Trachtler starten Aktion zum Schulbeginn im Rahmen vom „Jahr der G´wandkultur“ Der Bayerische Trachtenverband feiert heuer das „Jahr der G´wandkultur“ und die Gründung des ersten Trachtenvereins vor 125 Jahren. Seit Lehrer Josef Vogl und einige Gleichgesinnte 1883 in Bayrischzell zur
Rettung der Tracht die Idee hatten, einen Verein zu gründen, haben sich Tracht und „boarisches G´wand“ enorm weiterentwickelt und behauptet. Peter Eicher, Gauvorstand des 118 Vereine starken Gauverbandes I ist Leiter
des Arbeitskreises zum „Jahr der G´wandkultur“. Ihm ist das Tragen des schönen Gewandes auch bei Kindern und Jugendlichen ein grosses Anliegen. Seinen entsprechenden Aufruf an Schüler und Eltern, auch in der Schule
„boarisch“ angezogen zu sein hat nunmehr auch Staatsminister Siegfried Schneider erreicht. Der Minister für Unterricht und Kultus begrüsst die Trachtler-Initiative und er schreibt in einer Grußbotschaft: „Der
Bayerische Trachtenverband mit seinen Heimat- und Volkstrachtenvereinen erhält die Tradition regionaler Besonderheit in Kleidung, Mundart und Musik lebendig. Ich wünsche, dass es ihm gelingt, immer wieder junge Mitglieder zu
finden und so mit der Tracht auch das Bewusstsein für Geschichte und Wandel in der Region lebendig zu erhalten“. So wie sich in den letzten Jahren junge Dirndl und Buam bei schulischen und beruflichen Anlässen immer
wieder mit ihrem boarischen G´wand zeigten, so könnte dies auch für den ersten Schultag im speziellen und für den Schulgang generell Gültigkeit haben. Anton Hötzelsperger |
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