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GTEV Rosenheim 1- Stamm
Am 01. Februar 2010 verstarb im 92. Lebensjahr unser Ehrenmitglied Katharina Denk. Die
Kathi war seit 1951 bis zuletzt ein treues und aktives Mitglied in unserem Verein. Ab 1956 war Sie 2. Dirndlvertreterin. Von 1963- 1986 war Sie 1. Dirndlvertreterin. Nach dem Tod Ihres
Mannes Willy 1976 übernahm Sie das Amt des Kassiers bis 1989. Im Jahr 1989 wurde Sie zum Ehrenmitglied ernannt. Ihre besonderen Verdienste um die Trachtensache wurden 2001 auch
vom Gauverband mit dem goldenen Gauehrenzeichen gewürdigt. Durch Ihre Geselligkeit und liebenswerte Art war Sie stets ein willkommener Gast und man konnten viele schöne Stunden
miteinander verbringen. Der Stammverein verliert mit der Kathi nicht nur eines der treuesten Mitglieder sondern auch eine gute Freundin.
Im städt. Friedhof von Rosenheim geleiteten zahlreiche Schalkfrauen und Mannerleut des Vereins unsere Kathie auf ihren letzten Erdenweg. Zum Zeichen des Dankes und Wertschätzung wurde von 1. Vorstand Peter
Feldschmidt im Namen des Stammvereins ein Kranz niedergelegt und die Fahne grüßte zum letzten mal.
Der Gauverband I nimmt Abschied von Bernhard Pletschacher
Am 8. November ging ein Leben im Ehrenamt und für die Trachtensache friedlich zu Ende. Der
ehemalige 2. Gauvorstand des Gauverbandes I, Bernhard Pletschacher aus Chieming, ist kurz nach seinem 80. Geburtstag friedlich entschlafen.
Der Bernhard wurde am 24.10.1929 in Chieming als 2. von 3 Kindern geboren. Schon früh lernte er Zuhause mitzuhelfen, und vor allem in den Kriegsjahren musste er mit seiner Mutter und
seinen Geschwistern den Hof bewirtschaften. Nach dem Krieg beendete er seine Lehre als Schreiner, und 12 Jahre später kam er zur Firma Thielebau, wo er als Schachtmeister bis 1989 tätig war.
1956 heiratete er seine Maria, mit der er 53 Jahre verheiratet war, die zwei Töchter Marianne und Veronika, und seine 6 Enkelkinder vervollständigten sein Familienglück.
1948 ist der Bernard zum Trachtenverein gegangen. Auch dort brachte er sich aktiv ein. 1949 bis 1954 war der 1. Vorplattler . 1957 wurde er dann 1. Vorstand und dieses Amt behielt er 27 Jahre. 1981 wählte ihn die
Delegiertenversammlung des Gauverbands I zum 2. Gauvorstand. Zusammen mit Max Reitner, mit dem ihm bis zum Schluss eine tiefe Freundschaft verband, führte er den Gauverband I. Sein besonderer Verdienst war der Aufbau einer
Kinder- und Jugendgruppe.
Tracht, Tradition und Brauchtum waren ein wichtiger Inhalt seines Lebens. Mit seiner ruhigen und angenehmen Art, wusste
er zu überzeugen. Bis zu letzt beobachtete er interessiert das Geschehen in seinem Verein und im Gauverband.
1984 ernannte ihn sein Verein zum Ehrenmitglied. Neben seinen Leben für die Tracht, und seine Familie, engagierte er sich
auch für sein Chieming. Gemeinderat, 3 Bürgermeister, und auch dort bewegte er mit seiner Art viel für den Ort.
Zahlreiche Ehrungen zeigten die Wertschätzung, die alle Bernhard Pletschacher entgegenbrachten.
Am vergangenen Donnerstag begleiteten ihn nun seine Trachtler auf seinem letzen Weg. Die Chieminger Kirche war bis auf
den letzen Platz gefüllt. Zahlreiche Fahnenabordnungen der Vereine, des Gauverbandes I sowie Vereinsvorstände, Gauauschuss, und Wegbegleiter, würdigten Bernhard Pletschacher für sein lebenslanges Engagement für die
Trachtensache.
Und das beeindruckende Bild auf dem Chieminger Friedhof, die Gaustandarte, mehr als 60 Fahnen, und hunderte Trauergäste, hätten ihm, dem Trachtler, sicherlich gefallen.
Der Gauverband I verneigt sich vor Bernhard Pletschacher, unsere Wünsche gelten seiner Gattin Maria und seinen Töchtern.
Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Matthias Sellhuber Gaupressewart
 
Der GTEV Edelweiß Burgkirchen
Der GTEV Edelweiß Burgkirchen nimmt Abschied von seinem Mitglied Alois Irl. Unser Lois verstarb am 17. April 2009
im Alter von 76 Jahren, nachdem er den Kampf gegen seine Krankheit verloren hatte. Im März 1980 trat er zusammen mit
seiner Frau Maria unserem Trachtenverein bei. Ihm lagen vor allem die Trachtenwallfahrten, sei es nach Maria Eck, welches es sehr verehrte, oder unsere Vereinswallfahrt, immer sehr am Herzen. Er war als eifriger Vorbeter nicht
wegzudenken. Aber auch bei unserem alljährlichen Waldfest versorgte Lois Jahr für Jahr die Anwesenden mit einer kühlen
Maß Bier. Unser Lois war ein Trachtler mit Leib und Seele und war stolz darauf, aktiver Trachtenträger zu sein. Wir
verlieren mit ihm nicht nur einen aktiven Trachtler, sondern auch einen besonderen Menschen – einen Freund. Eine große
Trauergemeinde begleitete unseren Lois auf seinem letzten Erdenwege. Vorstand Klaus Berreiter legte als Dank für seine
Verdienste einen Kranz nieder, die Vereinsfahne senkte sich zum letzten Gruß. Wir werden dem Lois stets ein ehrendes Andenken bewahren. Christiane Ries
GTEV „D'Raschenberger" Teisendorf
Am 18. Juli 2009 verstarb im Alter von 80 Jahren unser langjähriges Mitglied Ludwig Zauner.
Der „Zauner-Lugg" war schon als junger Bursch bei den aktiven Plattlern und war bis zuletzt ein begeisterter Trachtler. Ob bei Vereinsveranstaltungen oder bei Trachtenfesten, der Lugg war
nicht wegzudenken. Seine Verbundenheit zur Trachtensache und zu unserer Heimat zeigte er immer wieder durch das Tragen unseres Trachtengewandes, das sein großer Stolz war. Eine
große Schar Trachtler begleitete ihn auf seinem letzten Weg. Vorstand Hans Hogger legte als Dank für seine Verdienste um Tracht und Heimat einen Kranz nieder. Die Vereinsfahne senkte sich zum letzten Gruß am offenen Grab.
GTEV „Surtal" Lauter
Große Betroffenheit und Trauer löste beimVerein der plötzliche Tod seines langjährigen
Ehrenmitgliedes Georg Buchner aus. Seit 1940 war er ein äußerst aktives und geachtetes Mitglied im Verein. Von 1953-1970 hatte er das Amt des Schriftführers inne, das er sehr gewissenhaft
ausfüllte. Als Vereinsbeisitzer war er noch von 1972-1984 tätig und wurde 1990 mit dem goldenen Gauehrenzeichen des Gauverband I ausgezeichnet. Bis zuletzt nahm er am Vereinsleben
rege Anteil. Unvergessen bleibt der „Buchner-Schorsch", ein gelernter Goldschmied, als „Schmuck-Reiniger" für den Verein. Auf die Frage nach dem gerechten Lohn kam meist ein:
„Bets ma a Vater unser" über seine Lippen. Eine große Trauer schar begleitete ihn auf seinem letzten Erdenwege. Die Vereinsfahne senkte sich zum letzten Gruß über seinem offenen Grab.
GTEV „Eichenlaub" Götting GTEV „Neuburgler" Vagen
Im Friedhof in Götting mussten wir von unserem langjährigen, aktiven Mitglied Georg Ellmeier
Abschied nehmen. Der „Eberl-Schorsch" erlitt beim Schwimmen in einem Badesee, im Alter vor 79 Jahren, den Herztod. Jakob Meixner, Vorstand vom Trachtenverein „Eichenlaub" Götting, wo
der Schorsch seit seiner Verheiratung lebte, hob die Verbundenheit des Trachtenkameraden mit dem Brauchtum während seiner 30-jährigen Vereinszugehörigkeit hervor. Besonders
gewissenhaft übte der Schorsch die Tätigkeit als „Maibaum- Fähnrich" aus, damit bei weltlichen und kirchlichen Feierlichkeiten, die Fahne am Göttinger Maibaum wehte, so der
Trachtenvorstand in seinen Dankesworten. „Ein Trachtlerherz hat aufgehört zu schlagen" sagte Michael Zistl, Vorstand der „Neuburgler" aus Vagen, die ebenfalls mit einer starken Abordnung
Abschied von einem aktiven Mitglied nahmen. Seit 61 Jahren, von Jugend an war Georg Ellmeier Mitglied beim Vagener Trachtenverein. Für sein Engagement für Tracht und Brauchtum wurde er
mit dem goldenen Gauehrenzeichen des Gauverbandes ausgezeichnet. „Vergelt's Gott liaba Schorsch” und ruhe in Frieden.
KW
GTEV ,,d' Kreuzbergler" Egmating
Der Verein trauert um sein langjähriges Mitglied Theresia Sanktjohanser, die am 17. August für alle überraschend friedlich
daheim für immer einschlief. Seit 1949, also 60 Jahre lang, gehörte sie unserem Verein an. Mehr als 40 Jahre lang war sie
als fleißige Trachtlerin aktiv dabei, bis sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an den Trachtenfesten teilnehmen konnte. Trotzdem besuchte sie weiterhin unsere Veranstaltungen und unterstützte den Verein.
Im Jahr 1999 wurde sie für die 50-jährige Mitgliedschaft im Rahmen eines Musik-Hoagartn geehrt; die Ehrung für die 60
-jährige Mitgliedschaft am 18. September erlebte sie leider nicht mehr. Unsere Vereinsfahne und viele Mitglieder in Tracht begleiteten die „Schlosser-Resl" auf ihrem letzten Weg und wünschten ihr den ewigen Frieden.
GTEV „Neuburgler" Vagen
Im Friedhof in Willing geleiteten Schalkfrauen und Mannerleut unseres Vereins unsere aktive
Schalkfrau Theresia Strassmeier auf ihren letzten Erdenweg. Unser 1. Vorstand Michael Zistl hob in seinen Abschiedsworten die Aktivität der Resl, dankend hervor. Besonders wichtig war für sie
bei den Trachtenwallfahrten nach Maria Eck und Birkenstein mit dabei zu sein. Wenn der Verein mit dem eigenen Truhenwagen, zu den Leonhardifahrten ausrückte, war Theresia Straßmeier, die
seit 40 Jahren Mitglied war, immer dabei. Wofür ihr der Vorstand ein „Vergelt's Gott" sagte.
KW
GTEV „D'Mangfalltaler" Westerham
Am 17. Juli starb im hohen Alter von 97 Jahren unser ältestes Mitglied Katharina Lechner. Der
ehemalige Gebietsvertreter Hans Beham konnte der Kathi 2005 das goldene Gauehrenzeichen für 50 Jahre Vereins Zugehörigkeit beim Verein anheften. Nach dem Trauergottesdienst in der
Pfarrkirche Feldkirchen folgten zahlreiche Trachtler, Nachbarn und Bekannte dem Sarg zum Familiengrab. Die Fahne senkte sich zum letzten Gruß für eine allseits bekannte Westhamerin.
GTEV „Edelweiß“ Roth-Kirchanschöring
Der Pongratzn Wast war für uns die letzte Wurzel z'ruck zum Gründungsjahr 1933, so begann
Vorstand Claus Heidenthaler mit seiner Grabrede für unseren Ehrenvorstand Sebastian Vordermayer, welcher im gesegneten Alter von 93 Jahren am 5. Dez. 2008 verstarb. Er war
einer der Ersten der wenige Wochen nach der Gründungsversammlung dem jungen Trachtenverein beitrat. In den 75 Jahren, denen er dem Trachtenverein die Treue hielt, hat er 42
Jahre in der Vorstandschaft mitgewirkt, dazu 5 Jahre als Vorstand und teilweise als Schriftführer und 37 Jahre als Kassier. So wurde im Jahre 1991, unter der Vorstandschaft von Franz Huber
beschlossen, dass er zum Ehrenvorstand ernannt wird.
Die alljährliche Sonnwendfeuer, das seit Jahrzehnten am Pongratzberg abgebrannt wird, ist aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken. Da Anfang der 70er Jahre die finanzielle Lage des
Vereins nicht zum Besten gestellt war, wurde auf Anregung von Franz Geierstanger sen. das erste Sonnwendfeuer abgebrannt. Der Wast stellte dazu spontan seine Wiese zur Verfügung und war uns immer ein guter
Herbergsvater, dem es sehr am Herzen lag, das dieser Brauch stets durchgeführt wird.
1983 erhielt er im Rahmen des 50-jähr. Gründungsfestes das Goldene Gauehrenzeichen für 50 Jahre Aktive Vereinsmitgliedschaft. 2003 wurde ihm vom Gauvorstand Peter Eicher für die 70-jähr. Mitgliedschaft und seine
unermüdliche Arbeit im Verein das Gauehrenkrügerl überreicht.
Beim 100-jähr. Gründungsfest in Laufen im Mai 2008 war er noch auf dem Motiv-Festwagen mitgefahren und hat in
unserem „Wirtsgarten“ recht vui Freid g'habt. Aber auch von Schicksalsschlägen blieb er nicht verschont. Verlor er doch
einen Sohn als Kleinkind sowie seine einzige Tochter im Alter von 10 Jahren. Ebenso mußte er seiner Frau da Thres im
Jahre 2005 ins Grab schauen. Ein paar Tage vor seinem plötzlichen Ableben hat sich unser 1. Vorstand Claus Heidenthaler noch mit ihm unterhalten und sein Interesse hat wiederum dem Verein gegolten.
Mit seinen Erinnerungen und Erfahrungen ist er den Rothler Trachtlern stets zur Seite gestanden. Durch sein bewundernswertes Gedächtnis hat er einfach alles gewusst, egal was vor 70 Jahren war oder erst vor 14 Tagen. Dadurch
war er im Vereinsleben hoch geschätzt. Dies zeigte sich bei der überaus großen Anzahl der Rothler Trachtler, die ihn auf
seinem letzen Erdenweg begleitet haben. Nach dem Gottesdienst trugen unseren Ehrenvorstand vier Trachtler, angeführt
von einem Paar aus der Trachtenjugend, ebenfalls in Vereinstracht mit Kreuz und Laterne, zu seiner letzten Ruhestätte.
Zum letzten Gruaß senkte sich die Vereinsfahne am offenen Grab und Vorstand Claus Heidenthaler meinte zum Abschied:
„ I moan, der Herrgott hat scho wolln, daß du Weihnachten 2008 wieda mit deiner Frau da Thres beianda bist. Lieber
Wast i hoff' Du hast vo da drobn a a Aug auf unseren Verein, damit de Trachtensach in Deinem Sinne weiterg'führt werd.“
Marianne Heidenthaler
Gauehrenliederwart Hans Riedl aus Rosenheim I Stamm verstorben
1970 -1992 Gauliederwart, 22 Jahre Mitglied im Gauauschuss.
Am 26.02. 2009 verstarb der Gauehrenliederwart des Gauverbandes I und Mitglied des Vereins Rosenheim I Stamm Hans Riedl.
Hans Riedl ist mit seiner Gattin Irmengard 1965 dem Verein beigetreten. Als Mitglied der Rosenheimer Hackbrettmusik und beim jährlichen Sänger und Musikanten Hoagart in Rosenheim
war er immer eine Stütze .Auch die Nachwuchsmusikanten lagen ihm am Herzen . Leider konnte er in der letzten Zeit altersbedingt nicht mehr aktiv am Vereinsleben teilnehmen.
Hans Riedl wurde 1970 Gauliederwart. Er war 22 Jahre Mitglied im Gauauschuss, und wurde als Gauehrenliederwart für seine lange Tätigkeit geehrt.
Die Fahnen des Gebietes Simsee und die Gaustandarte sowie zahlreiche Mitglieder des Vereines und Trauergäste begleiteten ihn auf seinem letzten Weg.
Gauvorstand Peter Eicher legte als Zeichen des Dankes für seine Jahrzehnte lange Arbeit einen Kranz im Namen des Gauverbandes I nieder.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren
Matthias Sellhuber für den Gauverband I
GTEV Edelweiß Burgkirchen
Am 6. August 2008 verstarb unser Ehrenmitglied Hans Steinberger im Alter von 83 Jahren.
Hans war 47 Jahre aktives Mitglied in unserem Trachtenverein. Er war langjähriger 2. Kassier und als Fahnenbegleiter nicht wegzudenken, bis ihn vor wenigen Jahren seine Krankheit einholte.
Hans war bei allen Aktivitäten anwesend, sei es, wenn irgendwelche Arbeiten anstanden oder bei den geselligen Veranstaltungen. Unser Hans war bei Jung und Alt sehr beliebt. Es gab keinen
Vereinsabend, an dem der Hans keine Witze zum Besten gab. Trotz seiner Krankheit hat unser Hans nie den Lebensmut und seinen Humor verloren.
Die Vereinsfahne senkte sich zum letzten Gruß. Als äußeres Zeichen der Verbundenheit legte 1. Vorstand Klaus Berreiter einen Kranz nieder.
Wir werden unserem Ehrenmitglied Hans stets ein ehrendes und dankbares Andenken bewahren.
Felix Siglbauer geb. 24.11.1955 . Verheiratet ( Christine) .und 3 Kinder. Vorstandschaft des Gauverbands I – Preisrichterobmann 1989 – 2008
Verstorben nach langer Krankheit am Dienstag den 29.Juli 2008 Stationen seines Lebens, Waging am See,D´Mühlberger Waging 1980 Rauschberger Zell Ruhpolding , Gemeindearbeiter in Ruhpolding.
Nachruf für`n Felix Siglbauer .
Der Gauverband I nimmt Abschied von seinem langjährigen Preisrichterobmann Felix Siglbauer.
Der Felix verstarb am Dienstag den 29.Juli 2008 nachdem er den Kampf gegen seine Krankheit nach mehr als 4 Jahren verloren hatte.
Felix der aus einer großen Familie in Waging kam, ging früh zum Trachtenverein, und blieb
diesem Weg sein Leben lang treu. Ein hervorragender Plattler, erfolgreich in der Gaugruppe und im Verein, wurde er später der Preisrichterobmann im Gauverband I .
Der Liebe wegen ist er nach Ruhpolding gezogen, und war ab 1980 bei die Rauschberger Zell. Als Gemeindearbeiter in
Ruhpolding verdiente er seinen Lebensunterhalt und sorgte für seine Frau Christine und seine 3 Kinder.Neben der Tracht war die Familie sein wichtigstes Gut.
Die besondere Wertschätzung die der Felix in Ruhpolding, Waging, im Gauverband und über die Grenzen des Gaus
hinaus erhielt,zeigte sich bei seinem Heimgang. Eine große Anzahl an Trauergästen nahm Abschied vom Lixei.
Besonders in Erinnerung bleibt aber der unbändige Kampfgeist, und der unerschrockene Humor vom Lixei… Bis zuletzt
kämpft er seinen Kampf, und war doch immer zu einem Scherz bereit. Immer wieder munterte er uns in der Gauvorstandschaft auf, und bis zuletzt waren wir , dank ihm, immer der Meinung das wird schon wieder.
In der Gauvorstandschaft war er soweit es ihm die Gesundheit zuließ bei allen Sitzungen dabei, und engagierte sich bis zuletzt für seine Preisrichter.
In den Vorbereitungen zum Gaufest war er noch bei den Inzeller Aktiven, denen er wertvolle Tipps zum Platteln gegeben hat.
Doch das Gaufest war ihm nicht mehr vergönnt. Am Dienstag nach den Preisplatteln verstarb unser Felix.
Wir verlieren mit ihm nicht nur einen hervorragenden engagierten Preisrichterobmann, sondern einen Trachtler der sein
Leben der Trachtensache verschrieben hatte. Er war ein ehrlicher und aufrechter Trachtenkamerad.
Wir trauern mit seiner Familie, seiner Frau und den Kindern, und sprechen Ihnen hiermit nochmals unser tiefempfundenes Beileid aus.
Vergelts Gott Felix für deinen Mut, dein Engagement , und deinen Einsatz.
Wir werden dir immer ein ehrendes Andenken bewahren.
Die Gauvorstandschaft des Gauverbands I
In Memoriam Erwin Huber
Die letzte Seite wurde umgeblättert und damit hat der Herrgott das Buch des
Lebens von Erwin Huber dem Jüngeren geschlossen. Dies sagte sinnbildlich in der Abschiedsansprache Gauvorstand Peter Eicher und dankte dem aufrichtigen Trachtler für seine sechsjährige Tätigkeit als Gebietsvertreter des
Gebietes Simssee im Gauverband I. Plötzlich und unerwartet für die Hinterbliebenen ging der Lebensweg von Erwin Huber viel zu früh im 54ten Lebensjahr am Lichtmeßtag, den 2. Febr. 2008, zu Ende. Auch im Halfinger
Trachtenverein hinterlässt er eine große Lücke. Deren Vorstand Josef Schied nahm mit bewegten Worten Abschied von einem persönlichen Freund und einer wertvollen Stütze im Verein, der seit 1972 mehrere verantwortungsvolle
Ehrenämter mit großen Idealismus ausfüllte. Pater Adam ging in der Totenmesse, die von Bläsern und den Riederinger Sängern feierlich umrahmt
wurde, auf die Hoffnung die uns der Glaube vermittelt ein, dass wir nach einem Zeitraum der Trennung wieder vereint sein werden. Ein unendlich langer Trauerzug, voran die
Gaustandarte mit dem Gauausschuss, den Fahnen der Gebietstrachtenvereine und der Ortsvereine bewegte sich zum Halfinger Friedhof, wo eine unüberschaubare Menge an
Trauergästen Abschied von einem geliebten Menschen und geachteten Trachtler nahm. Als die Musiker sein Lieblingsstück "Staad lustig" am offenen Grab intonierten, schickte die
Sonne ihre Strahlen durch den vorher unwetterartig, wolkenverhangenen Himmel und setzte ein Zeichen, dass es im Leben auch schönere Tage gibt.
Rupert Rothmayer
GTEV „Edelweiß“ Mühldorf
Die Mühldorfer Edelweißtrachtler haben am 18. Mai 2008 einen außergewöhnlichen Kameraden verloren.
Der Verlust von Hans Wimmer im 73. Lebensjahr ging allen Trachtlerinnen und Trachtlern sehr nahe.
Am 1. Juli 1965 wurden Hans Wimmer zusammen mit seiner Gattin Gertrud Mitglied des GTEV
„Edelweiß“ Mühldorf, nachdem beide zuvor beim Mettenheimer Trachtenverein aktiv dabei waren. Als sich dieser Verein auflöste, fanden die beiden eine neue Trachtlerheimat in Mühldorf.
Hans war von Anfang an aktiv am Vereinsgeschehen beteiligt und trug seine Tracht voller Stolz und zeigte
damit auch seine innere Einstellung. Hans war keiner, der mit seinen Talenten prahlte, keiner bei dem der Schein vor dem Sein stand. Hans war ein ruhiger, bescheidener Trachtler, dem seine geliebten Berge, seine Musik, seine
Tracht und seine Arbeit weit mehr bedeutete als große Sprüche oder übertriebene Ansprüche. Er hielt mit seiner Meinung
nicht hinterm Berg, war offen und ehrlich. Aber er respektierte sein Gegenüber. Und er lebte für seinen Trachtenverein.
Unzählige Male war er bei Festen dabei, half bei den verschiedensten Arbeiten mit. Und wie oft stand er als Fahnenbegleiter am Grab einer Trachtlerin oder eines Trachtlers und begleitete sie damit auf ihren letzten Wegen.
Aufgrund seiner zahlreichen Verdienste durfte der Trachtenverein Mühldorf Hans die Ehrenmitgliedschaft und in diesem Jahr
noch die höchste Auszeichnung des Gauverbandes I, das Goldene Gauehrenzeichen überreichen. Diese Ehrungen waren kleine Zeichen einer tiefen Dankbarkeit, die der Verein einem besonderen Mitglied geben konnte.
GTEV D’Raschenberger Teisendorf
Am 14. Juni 2008 verstarb nach langer Krankheit im Alter von 76 Jahren unser Mitglied Josef Kraller. Der Kraller Sepp war seit 1950 Mitglied bei den Raschenbergern und von 1966 bis 1969 zweiter
Vorstand und von 1977 – 1987 Schriftführer. Beim Gaufest 1982 war er Mitglied des Festausschusses und damit maßgeblich mitverantwortlich am
guten Gelingen. Er fertigte bei der Fahnenweihe 1997 in mühevoller Arbeit die Festzeichen und für den Volksmusikabend die Eintrittszeichen. Beim 100jährigen Gründungsfest 2007 fertigte er ebenfalls die
Fest- und Eintrittzeichen, obwohl er gesundheitlich schon schwer angeschlagen war. Im Jahre 2000 zeichnete ihn der Gauverband I für seine großen Verdienste um die Trachtensache mit dem goldenen Gauehrenzeichen aus.
Der Sepp war ein Trachtler mit Leib und Seele. Eine große Anzahl von Trauergästen begleitete den Sepp auf seinem letzten Weg! Vorstand Hans Hogger würdigte am Grab seine Verdienste um die Trachtensache und die Vereinsfahne
senkte sich zum letzten Gruß.
GTEV "Edelweiß" Mühldorf
Letztlich war der Tod stärker: In November 2007 starb nach langer, mit unglaublicher Geduld ertragener Krankheit im 45. Lebensjahr eine unserrer aktivsten Trachtlerinnen, Christi Penzenstadler.
Christi war seit 1973 im Trachtenverein. Von 1982-1987 war sie Vortänzerin, nach einer Pause, in der sie sich vor allem der Erziehung ih rer drei Töchter widmete, übernahm sie das Amt der
Zeugwartin. 1999 trat zum ersten Mal die letztlich tödliche Krankheit auf. Nach einer unter der hohen Anteilnahme der Bevölkerung und zahlreicher Vereine durchgeführten Typisierungsaktion, die unter
der Federführung des Trachtenvereins stand, schien der Kampf gegen die Krankheit gewonnen und Christi konnte sich wieder sehr engagiert ihren vielen Aufgaben im Verein widmen. Doch schon bald
zeigte sich, dass das heimtückische Leiden immer wieder aufflammte und zahlreiche Krankenhausaufenthalte notwendig machte. Dennoch war Christi, soweit es ihre Kräfte zuließen, weiterhin aktiv im
Vereinsgeschehen eingebunden und sie stellte sich ab 2002 als Beisitzerin im Vereinsausschuss zur Verfügung. Ab
Frühsommer des vergangenen Jahres verließen zusehends Christi die Kräfte und schließlich besiegte die Krankheit sie. Auf
ihrem letzten Weg begleiteteten sie die Mühldorfer Edelweißtrachtler, aber auch zahlreiche Trachtlerinnen und Trachtler
verschiedener Vereine des Gebiets Inn-Salzach. Mit Christi Penzenstadler verlieren wir eine Trachtlerin, die mit der Trachtensache überdurchschnittlich verbunden war und deren Vorbild uns Trachtlern Ansporn ist.
Volkstrachtenverein Altötting
Am 18.2.2007 verstarb nach schwerer Krankheit unser Mitglied Josef Weindl. Unser Sepp war treues Mitglied und Trachtenträger seit den Anfängen unser es Vereins. Jahrelang brachte er sich aktiv
als Jugendleiter und Ausschussmitglied ein. Unter großer Anteilnahme wurde Sepp von zahlreichen Vereinsmitgliedern verabschiedet. I.Vor stand Fritz Stocker legte als Dank und Anerkennung eine
Schale am Grab nieder und sprach seiner Familie im Namen des Vereins sein Mitgefühl aus. Wir' werden sein Andenken stets in Ehren behalten.
Der Verein trauert um sein Mitglied Marianne Schoßböck, geb. Modi. Marianne starb am 11.10.2007 viel zu früh im Alter von nur 45 Jahren. Seit 1970 gehörte Marianne zu den aktiven Mit gliedern
unseres Vereins. Sie brachte sich vor allem durch Musik und Gesang in unseren Verein ein. Bis weit über Gebiets und Gaugrenzen hin aus wurde sie mit den „Modi Dirndl" bekannt. Unter großer
Anteilnahme fand die Beerdigung in ihrer Heimatgemeinde Perach statt. Durch ihre fröhliche Art wird sie uns allen immer in Erinnerung bleiben.
GTEV „Neuburgler" Vagen
Im Friedhof in Mittenkirchen geleiteten Schalkfrauen und Mannerleut unseres Vereins unser langjähriges Mitglied
Katharina Mayer, zum Familiengrab, wo sie an der Seite ihres vor wenigen Monaten verstorbenen Gatten Leonhard, beerdigt wurde. Erster Vorstand Michael Zistl nahm mit Worten des Dankes Abschied von einer treuen Trachtle-rin.
„Krämer - Kathl" war als junge Trachtlerin dabei, als nach dem Zweiten Weltkrieg die Trachtensache in Vagen wieder mit
Leben erfüllt wurde. Einige Jahrzehnte war sie auch tragende Kraft unserer Laienspielgruppe, wie Zistl weiter ausführt - der der Trägerin des goldenen Gauehrenzeichnes - für ihre 62-jährige treue Mitgliedschaft dankte.
KW
GTEV „Trauntal" Traunstein
Am 29.10.2007 verstarb unser langjähriges Ehrenmitglied Leni Tradler im Alter von 81 Jahren. Unsere Tradler Leni ist bereits 1946 unserem Verein beigetreten. Auch in den schweren
Nachkriegsjahren hat sie sich besonders der Trachtensache angenommen und am Vereinsleben rege teilgenommen. Bis zuletzt war sie mit unserem Verein fest verbunden. 1971 wurde sie für 25-jährige
Vereinszugehörigkeit und 1996 für 50-jährige Mitgliedschaft, verbunden mit dem goldenen Gauehrenzeichen, geehrt. Wegen ihrer besonderen Verdienste um die Trachtensache und dem Verein
wurde sie 1990 zürn Ehrenmitglied ernannt und 2006 für 60-jährige Vereinstreue geehrt. Für unsere Röckifrauen war unsere Leni ein Vorbild. Ein „ich kann nicht" oder das Wetter ist schlecht hat es bei
der Leni nicht gegeben, sie war immer da. Sie hat auch immer darauf geachtet, dass die Röckifrauen immer ihr G'wand richtig angezogen haben. Ihr ist das Röcki einfach am Herzen gelegen und somit hat sie dazu beigetragen
, dass die Tracht der „Trauntaler" erhalten bleibt. Arn 29. Oktober 2007 gab ihr eine große Trauergemeinde das letzte
Geleit. Von der Vereinsfahne, vielen Röckifrauen und vielen Vereinsmitgliedern begleitet, trugen Ausschussmitglieder des
Vereins die Verstorbene zur letzten Ruhestätte. Erster Vorstand Sepp Kaiser sprach Worte des Dankes und der Anerkennung und legte als äußeres Zeichen des Dankes einen Kranz nieder und die Vereinsfahne senkte sich zum letzten
Gruß.
Gottfried Fertsch
GTEV "D'Mangfalltaler" Westerham
Nach schwerer Krankheit ist unser langjähriges Mitglied Ernst Schaberl im Alter von 78 Jahren verstorben. Pfarrer Herbert Weingärtner würdigte die tiefe Verbundenheit des Verstorbenen zu seiner
Westerhamer Heimat und zur Arbeit auf seinem Hof. Unter den Klängen der Vagener Musi trugen Nachbarn den Sarg zum Familiengrab. 2. Vorstand Bernhard Redel dankte dem „Bauernschmid
-Ernst" für 60 Jahre Mitgliedschaf t im Trachtenverein Westerham. Die Fahnen senkten sich zur letzten Ehre für einen allseits geschätzten und beliebten Westerhamer.
GTEV „Neuburgler" Vagen
Unter Teilnahme einer großen Zahl von Frauen und Mannerleut unseres Vereins geleiteten wir unser aktives Mitglied
Sebastian Lechner, der im Alter von 72 Jahren, nach längerer Krankheit, doch unerwartet verstarb, im Friedhof in Vagen
auf seinen letzten Weg. Unser erster Vorstand Michael Zistl dankte in seinen Abschiedsworten dem „Lechner-Wast" für
seine langjährige Tätigkeit als Ausschussmitglied und seine fast drei Jahrzehnte lange, gewissenhafte Tätigkeit als
Kassenprüfer. Der Verstorbene war immer dabei, wenn der Verein zu Festlichkeiten ausrücken musste oder wenn handwerkliche Arbeiten zu erledigen waren. In diesem Jahr hätte Sebastian Lechner das goldene Gauehrenzeichen des
Gauverbandes I für 50-jährige aktive Mitgliedschaft beim Trachtenverein Vagen entgegennehmen können. „Liaba Wast Vergelt's Gott und ruhe in Frieden. KW
GTEV „D'Mühlberger" Waging
Leider musste sich der Verein wieder von einem verdienten Mitglied verabschieden. Nach langer,
schwerer Krankheit verstarb im Alter von 81 Jahren Anton Murr. Er trat 1952 dem Verein bei und wurde 1972 zürn Ehrenmitglied ernannt. 2002 wurde ihm für seine Verdienste um die Trachtensache
das goldene Gauehrenzeichen verliehen. Bis zu seiner Krankheit war er immer dabei und das Inventar des Vereins war bis zum Bau des Vereinsstadels bei ihm untergebracht. In ihm verlieren wir nicht nur
einen Mann mit Charakter, sondern auch einen allzeit und bei jedermann beliebten Freund. Lieber „Doni", in unserem Herzen und Gedanken werden wir dich nicht vergessen.
W. Reiter, Pressewart
GTE V „Trauntal" Traunstein
Am 9.10.2007 verstarb unser Ehrenmitglied Sebastian Angerer im Alter von 86 Jahren. Der „Gamer
Wast", wie er von allen genannt wurde, war seit 1946 aktives Mitglied beim Verein'. 1971 wurde er für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit mit der silbernen Ehrennadel des Vereins geehrt. Im Jahre 1996
wurde ihm für 50-jährige Mitgliedschaft die goldenen Ehrennadel des Vereins sowie das goldene Gauehrenzeichen verliehen. Wegen seiner besonderen Verdienste wurde Wast 1999 zum
Ehrenmitglied ernannt. Er nahm rege am Vereinsleben teil und beteiligte sich auch immer an den Trachtenfesten. Mit ihm verliert der Verein ein langjähriges aktives Mitglied, welches das
Vereinsgeschehen immer aufmerksam verfolgte und stets zur Stelle war, wenn er gebraucht wurde. Am 12. Oktober 2007 gab ihm eine große Trauergemeinde das letzte Geleit. Begleitet von der
Vereinsfahne, den Röckifrauen und vielen Vereinsmitgliedern trugen Trachtler des Vereins den Verstorbenen zur letzten Ruhestätte. Erster Vorstand Sepp Kaiser würdigte die Verdienste des Verstorbenen und legte als äußeres Zeichen des Dankes einen Kranz nieder und die Vereinsfahne senkte sich zum letzten Gruß.
Gottfried Fertsch
TrV „D'Mangfalltaler" Westerham
Im Alter von 75 Jahren starb nach kurzer Krankheit unser Mitglied Martin Spitzauer. Der Verstorbene war immer mit Rat und Tat
zur Stelle, wo sein handwerkliches Geschick gebraucht wurde. Nach dem Trauergottesdienst, zelebriert von Pfarrer Weingärtner,
geleiteten viele Trauernde, besonders Mitglieder der „Mangfalltaler" und der Kaiserblickschützen den „Marti" zum Familiengrab. „Alle Vereine sind dir zu großem Dank verpflichtet- wo würden wir sonst unsere
Veranstaltungen abhalten, wenn du nicht mit beispiellosem Einsatz und Fleiß das Westerhamer Schützenhaus mitgebaut hättest". Mit diesen Worten dankte der l. Vorstand Schaberl dem „Marti", der seit 1963 aktives
Mitglied im Trachtenverein war. Die Gotzinger Gebirgsschützen feuerten für ihren Kameraden den Ehrensalut ab und die Fahnen senkten sich zum letzten Gruß.
TrV „D'Holzlandler" Pleiskirchen
Der Verein trauert um sein Mitglied Josef Rammer, der am 13. August 2007 im Alter von 73 Jahren verstorben ist. 1949
trat er dem Verein bei und unterstützte stets die Trachtensache. 1995 erhielt er die Landkreismedaille des Landkreises
Altötting und 2001 bekam er für seine 50-jährige Mitgliedschaft eine Auszeichnung der „Holzlandler". Vorstand Engelbert
Hellbauer legte als Zeichen des Dankes eine Blumenschale nieder und die Vereinsfahne senkte sich zum letzten Gruß über
dem offenen Grab. Am 25. August 2007 verstarb nach schwerer Krankeit Anna Maria Strobl im Alter von 64 Jahren. Seit
1974 war sie Vereinsmitglied und hielt den „Holzlandlern" stets die Treue, welche ihr mit einem Blumengebinde am Grab Vergelts Gott sagten.
GTEV Rosenheim 1- Stamm
Am Stefanitag den 28.12.2007 verstarb unser Ehrenmitglied Franz Grießl im Alter von 74 Jahren.
Franz Grießl seit 06. Januar 1949 Mitglied im Stammverein, setzte ale seine Kraft für den Verein ein und trug 40 Jahre uns die Fahne voraus. Er war von 1952- 1992 Fähnrich, von 1958- 1961 Vorplattler und von
1961- 1967 Revisor. Für seine Verdienste im Verein wurde im 1992 die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Am 25. November 2000 wurde er für 50 Jahre aktive Zugehörigkeit zum Gauverband 1 das goldene
Gauehrenzeichen" nebst einer Urkunde überreicht. Am 02.Januar 08 fand der Trauergottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus statt.
In der Predigt wurde vom Pfarrer auf den Grundsatz der Treue vom Franz im Leben, zur Familie, zum Verein und zu seinem Beruf hingewiesen. Sein Sohn Franz, unser jetziger 2.Vorstand, las die Lesung und
die Enkel Simon und Jonas übernahmen die Fürbitten. Den musikalischen Teil gestaltete unsere Grießer Hausmusi mit staaden Weisen.
Danach begab sich die große Trauergemeinde zum Stadtfriedhof. Vorstand Helmut Stallhofer dankte Franz Grießl ür seine
Treue zum Verein und legte einen Kranz nieder. Dann senkte sich die Vereinsfahne zum letzten Gruß über dem offenen Grab und die zahlreichen Schalkfrauen legten Blumen nieder.
Franz war immer da, wenn er gebraucht wurde. Mit ihm verliert der Verein einen guten Kameraden und die Mitglieder einen lieben Freund.
GTEV „Isentaler" Ampfing
Als wir von der Delegiertensitzung heimkamen, haben wir die völlig unfassbare Nachricht erhalten, dass Gott unser äusserst aktives Mitglied Gerhard Stalleder heim geholt hat. Auch in der Gemeinde hat
sich das schnell herumgesprochen. Somit war beim Gottesdienst, der vom Chor untermalt wurde, den ansonsten seine Frau Dorle leitet, die Trauergemeinde so gross, dass einige noch ausserhalb der
Kirche stehen mussten. Pfarrer Roland Haimerl schilderte in der Predigt das Lebens werk von Gerhard, der mit Leib und Seele ein Trachtler war. Schon als Kind kam er zum Verein, bereits als
junger Bursch ist er zum Vorplattler gewählt worden und hat das Amt 17 Jahre lang ausgeübt. In dieser Zeit hat er mit viel Mühe und Ausdauer vermutlich mehr als 100 Buam und Deandln das Plattem
, das Dirndldrahn und das Tanzen gelernt. Dann hat er vier Jahre das Amt des Jugendleiters übernommen und hat in dieser Zeit schon den Kindern das alles beigebracht. Danach ist er weiter in der Vorstandschaft
aktiv gewesen und ist zum zweiten Vorstand gewählt worden. Nach neun Jahren hat er dieses Amt abgegeben, ist aber
weiterhin sehr aktiv im Verein gewesen. Als Vereinsmusikant hat er die Aktiven bei den Proben und Auftritten begleitet,
hat immer wieder die Vereinsveranstaltungen mit organisiert, vor allem waren seine vielen Beziehungen zu den
Musikgruppen ein grosser Vorteil für unseren Verein. Zuletzt ist aus seiner Initiative eine Blasmusik gegründet worden,
deren Erfolg er leider nicht mehr erleben durfte. Bei seiner Beerdigung sind sie das erste mal öffentlich aufgetreten. Aber
nicht nur beim Verein, sondern auch im Gebiet und im Gau ist Gerhard aktiv gewesen. Er ist als Preisrichter gefragt
gewesen und auch als Zugführer hat er manchmal ausgeholfen. 1. Vorstand Georg Eisner legte als Dankbarkeit für seine
rege Vereinsaktivitäten im Namen des Vereins einen Kranz nieder und sagte in seiner eindrucksvollen Grabrede ein “Vergelt´s Gott” für seine Leistungen.
Sepp Sperr, 2. Vorstand
GTEV „D" Achentaler" Ramsau
Der Verein musste Abschied nehmen von seinem Ehrenmitglied Anton Votz (Kuppen Toni). Wir verlieren in ihm einen hochgeschätzten und pflichtbewussten Menschen. Die Tracht, das heimische
Brauchtum und das christliche Leben standen für ihn an vorderster Stelle, für das Toni Votz sich immer einsetzte. So wurde er schon in jungen Jahren Mitglied beim Trachtenverein „Achentaler". Im Jahr
2006 wurde ihm in Verbindung mit der 50-jährigen Vereinszugehörigkeit auch das goldene Gauehrenzeichen durch den Gebietsvertreter überreicht. "Anton Votz war Fähnrich von 1961 bis
1997, hat seine Fahne über 25 Mal bei der Gauwallfahrt nach Maria Eck getragen. Von 1964 bis 1985 war Kuppen Toni 2. Kassier und von 1985 bis 2003 1. Kassier. 39 Jahre lang war er mit der
Vereinskasse beschäftigt. Durch die 42 Jahre lange Tätigkeit in der Vorstandschaft wurde sein Wissen sehr geschätzt. Die körperliche Arbeit war ihm durch die Krankheit der letzten Jahre verwehrt, dennoch hat Anton Votz
sämtliche Daten der Vorstände, Kassiere, Schriftführer, Fähnrich mit Begleiter, Vorplattler und Beisitzer vom
Schriftführerbuch seit Gründung des Vereins herausgeschrieben und festgehalten. Ein Nachschlagewerk von sehr großer
Bedeutung für den Verein, so wird Anton Votz in unserer Vereinschronik unvergesslich bleiben. Die „Achentaler"
begleiteten Anton Votz auf seinem letzten Weg mit seiner Vereinsfahne voran. Als äusseres Zeichen der Verbundenheit und des Dankes wurde ein Kranz niedergelegt.
GTEV „Glonntaler" Glonn
Im Alter von 62 Jahren verstarb unser Vereinsmitglied Dieter Simonis. Unser aktives Vereinsmitglied
Rosa Lipp verstarb am 11. Februar im Alter von 72 Jahren. Bei unserer letzten Generalversammlung wurde ihr für 50 Jahre aktive Vereinszugehörigkeit das goldene Gauehrenzeichen vom Gebietsvertreter
Hans Beham verliehen. Maria Rojt mussten wir am 27. Februar im Alter von nur 70 Jahren zu Grabe tragen. Maria war 50 Jahre beim Verein.
GTEV „D'Falkenstoaner" Inzell
Am 13.7.06 verstarb unser langjähriger Ehrenvorstand Josef Schmelz im Alter von 84 Jahren. Er stand
unserem Verein von 1956-1968 als I.Vorstand vor, wurde 1972 Ehrenmitglied und 1978. Ehrenvorstand des Vereins. Von 1992-1994 war er Vertrauensmann im Schiedsgericht und wurde
1996 mit dem goldenen Gauehrenzeichen des Gauverbandes I für seine Verdienste um die Trachtensache ausgezeichnet. 2006 konnte er auf eine 60-jährige Vereinsmitgliedschaft zurückblicken.
Er unterstützte den Verein immer tatkräftig und nach bestem Wissen und Gewissen und ließ alle gerne teilhaben an seinem Wissen um unser heimisches Brauchtum und unsere Tracht. Sein persönlicher
Wunsch, beim 100-jährigen Gründungsfest verbunden mit dem 118. Gaufest 2008 in Inzell noch einmal dabei zu sein, wurde ihm leider nicht mehr erfüllt. Wir werden ihm immer ein würdiges
Andenken bewahren und sagen auch im Nachhinein nochmals Vergelt's für die geleistete Arbeit zum Wohle der Inzeller Trachtler.
GTEV „Trauntal" Traunstein
Am 20.8.2006 verstarb unser langjähriges Ehrenmitglied Johanna Rieder im gesegneten Alter von 96 Jahren. Hanni trat bereits 1928 unserem Verein bei und hat uns bis heute 78 Jahre lang die Treue gehalten. 1953 wurde sie für 25-jährige
und 1978 für 50-jährige Vereinszugehörigkeit, verbunden mit der Verleihung des goldenen Gauehrenzeichens, geehrt.
Wegen ihrer besonderen Verdienste für den Verein wurde Hanni am 4.10.1986 zum Ehrenmitglied ernannt und 1997 für
70 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Aufgrund ihres hohen Alters konnte sie in den letzten Jahren am Vereinsgeschehen
nicht mehr so teilnehmen wie sie wollte. Am 23. August 2006 gab ihr eine grosse Trauergemeinde das letzte Geleit. Von
der Vereinsfahne, den Röckifrauen und vielen Vereinsmitgliedern begleitet, trugen Ausschussmitglieder des Vereins die
Verstorbene zur letzten Ruhestätte. 1. Vorstand Sepp Kaiser sprach Worte des Dankes und der Anerkennung und legte als äusseres Zeichen einen Kranz nieder und die Fahne senkte sich zum letzten Gruss.
G.F
GTEV „D'Hartseer" Eggstätt
Zutiefst betroffen ist unser Verein über den plötzlichen Tod unserer Röckefrauenvertreterin Marianne Bliemel, die unvorhergesehen im Alter von 63 Jahren verstorben ist. Sie war während ihrer
langjährigen Mitgliedschaft eine echte Trachtlerin, die sich in der Betreuung der Röckefrauen und in der Vorstandschaft beispielhaft für das Brauchtum stark
machte. Ausserdem erwies sie sich auch in der Betreuung unseres Trachtenheim äusserst dienstbereit und gewissenhaft. Ihre hilfsbereite Zuverlässigkeit werden wir sehr vermissen. In Erinnerung wird sie
uns immer gegenwärtig sein. Irene Vodermair
GTEV „D´Jenbachtaler" Bad Feilnbach
Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb unser Ehrenmitglied Prälat Ludwig Penger im Alter von 83 Jahren. Von 1959 bis 1986 wirkte er bei uns in Feilnbach, zuerst als Pfarrkurat und ab 1963 als
Pfarrer. Er war ein großer Förderer und Unterstützer, dass die Tracht an den kirchlichen Feiertagen wieder mehr getragen wird, zum Beispiel, dass die Frauen bei den Prozessionen den Schalk tragen.
Auch die Leonhardifahrt in Lippertskirchen erlebte in seiner Wirkungszeit einen grossen Aufschwung. Als die Buam in den Plattlerproben der Kinder- und Jugendgruppe immer zu wenig waren, schickte er
seine Ministranten in die nächste Probe. 1982 wurde er bereits vom Verein zum Ehrenmitglied der „Jenbachtaler" ernannt und für seinen unermüdlichen Einsatz in der Trachtenbewegung im Jahre 2000
für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Der Gauverband I zeichnete ihn mit der silbernen Ehrenplakette aus, die nur an drei lebenden Personen im Gauverband vergeben wird. 1967 weihte er die Gaustandarte in Inzell und bei den
Trachtenwallfahrten in Maria Eck hat er öfters den Gottesdienst zelebriert. Der Gedenkstein, der im Jahre 2000 in Maria
Eck errichtet wurde, bekam von ihm den kirchlichen Segen. Für seine Verdienste wurde er 1975 zum Ehrenbürger der
Gemeinde Bad Feilnbach ernannt. Kardinal Friedrich Wetter, die Weihbischöfe Franz Schwarzenböck und Dr. Franz Dietl
sowie 40 weitere Geistliche zelebrierten den Seelengottesdienst. Wir „Jenbachtaler" beteiligten uns mit den Miederdirndln
im seidernen Gewand, ca. 40 Schalkfrauen und vielen Mannerleit an der Beerdigung. Ein endlos langer Zug, angeführt von
der Feilnbacher und Grossholzhausener Musikkapelle, führte von der Feilnbacher Kirche zu seiner letzten Ruhestätte im
alten Lippertskirchener Friedhof, wohin der Sarg mit einem Pferdegespann überführt wurde. Zum Grab wurde er von 6
Trachtlern getragen und von unserer Vereinsfahne sowie 15 anderen Fahnen begleitet. Vorstand Sebastian Gasteiger dankte im Namen des Vereins sowie des Gauverbandes I für seine geleistete Arbeit und legte am offenen Grab einen
Kranz nieder und die Vereinsfahne senkte sich zu einem letzten stillen dankbaren Gruss. Er möge Ruhen in Gottes Frieden.
GTEV „Alpenrose" Grassach-Tittmoning
Am 20. Februar 2006 verstarb unser ältestes Ehrenmitglied Maria Ertl aus Emmerting im Alter von 89 Jahren. 1934 trat sie als junges Dirndl unserem jungen Verein bei und war bis nach dem Krieg als
Vereinsdirndl aktiv. Nach ihrer Heirat wohnte sie in Emmerting; war aber immer mit unserem Verein verbunden. Bei der Jahreshauptversammlung am 6. Mai 1984 wurde sie zum Ehrenmitglied ernannt
und vom Gauverband I mit dem goldenen Gauehrenzeichen geehrt. Auf dem Hohenwarter Friedhof wurde sie zur letzten Ruhestätte von der Fahnenabordnung, mehreren Röckifrauen und Männern
begleitet. 1. Vorstand Martin Koll dankte ihr für 72jährige Vereinszugehörigkeit und Unterstützung. Er legte als letzten Dank einen Kranz nieder und die Fahne senkte sich über ihrem Grab. Paul Mayer, Schriftführer
Edelweiß Mühldorf. 
Im vergangenen Jahr musste die Fahne des GTEV „Edelweiß“ Mühldorf häufig
zum letzten Gruß an den Gräbern von Vereinsmitgliedern, darunter bei vier aktiven Trachtlerinnen und Trachtler gesenkt werden. Am 27. Mai verstarb Adolf Ruhaltinger, der am 15. Mai 1938 geboren wurde
und 1974 dem Verein beitrat. Bald übernahm er im Verein Verantwortung und stellte sich auch viele Jahre für das Amt des 2. Vorsitzenden zur Verfügung. Im
Oktober mussten wir gleich von zwei Mitgliedern Abschied nehmen. Am 14. Oktober verstarb unser langjähriger Bühnenwart und Kassenrevisor Otto Wagner im Alter von 65 Jahren. Otto Wagner gehörte zu den Trachtlern, die mit dem
Trachtenverein „Edelweiß“ besonders eng verbunden waren. Knapp eine Woche später erreichte uns die traurige Nachricht, dass Ursula Zeiser am 20. Oktober verstarb. Ursula Zeiser
wurde am 3. Juli 1928 geboren und gehörte ebenfalls lange Jahre dem Verein an, an dessen Geschehen sie immer großen Anteil nahm.
Schließlich mussten wir am 5. Dezember erfahren, dass das Ehrenmitglied und Träger des Goldenen Gauehrenzeichens
Hermann Renoth im Alter von 77 Jahren verstarb. Hermann Renoth war das langjährigste Mitglied in unserem Verein und
hat nach seinen Eintritt im Jahre 1947 beim Wiederaufbau des Trachtenvereins aktiv mitgewirkt. Er war Vereinsdiener,
Vorplattler und zweiter Vorstand und hat darüber hinaus in unserem Gebiet zahlreichen Burschen die Grundzüge des Plattelns nahegebracht.
Mit den Verstorbenen verliert der Verein echte Trachtler, die den Trachtenverein „Edelweiß“ Mühldorf mitgeprägt haben. Wir werden ihr Andenken in Ehren halten.
Georg Waldinger (1. Vorstand)
GTEV Nußdorf
Der Verein trauert um Elisabeth Schauer aus Riederting, die am 31. Oktober 2005 im Alter von 18 Jahren auf tragische Weise bei einem Bergunfall ums Leben kam. Der plötzliche Tod der jungen Frau
wurde in unserem Verein mit großer Bestürzung und Betroffenheit aufgenommen. Elisabeth Schauer sei mitten aus einem hoffnungsvollen Leben gerissen worden, sagte Pfarrer Mathias Häusl in seiner
Ansprache beim Requiem. Elisabeth Schauers Leben sei dicht gefüllt gewesen mit Liebenswürdigkeit, Hilfsbereitschaft, Herzlichkeit und Engagement für ihre Mitmenschen. Ungerechtigkeit habe sie
verabscheut und mit Eifer sei sie für das Wahre und Gute eingetreten. Tief bewegt begleitete eine große Trauergemeinde den letzten Weg der Verstorbenen, angeführt von den Fahnenabordnungen
des GTEV Nußdorf, des Trachtenverein „Edelweiß" Burgkirchen sowie des Gauverbandes I. Drei Gaubuam und der Vorplattler des Trachtenverein Nußdorf trugen den Sarg. Herbert Purzeller jun.
vom GTEV Nußdorf würdigte das engagierte Eintreten für die Trachtensache. Mit Leib und Seele habe Elisabeth Schauer
bei den Aktiven mitgewirkt. Eng sei die beliebte 18-Jährige dem Brauchtum, ihrer Heimat und der Volksmusik verbunden
gewesen. Mit sieben Jahren habe sie 1994 erstmals das Vereinsdirndl des Nußdor-fer Trachtenvereins angezogen. Stets
habe sie mit Ehrgeiz und viel Eifer trainiert und aufgrund herausragender Leistungen bei örtlichen und überörtlichen
Wettbewerben ist ihr der Sprung in die Gaujugendgruppe gelungen. Schon nach kurzer Zeit in der Aktivengruppe des
Trachtenverein Nußdorf ist ihr größtes Ziel - die Zugehörigkeit zur Gaugruppe - Wirklichkeit geworden. Seit Juli 2005
gehörte „Lisi" der Gaugruppe an. In seinem Nachruf dankte Purzeller für alles, was Elisabeth Schauer für den
Trachtenverein Nußdorf und den Gauverband getan und geleistet hat und bat darum, dass der Herrgott ihr all ihr gutes Tun vergelten möge. Mit einem „Vergelt's Gott" legte Purzeller einen Kranz nieder. pv.
GTEV „D'Rupertiwinkler" Freilassing-Salzburghofen
Für uns alle unfassbar, müssen wir um unser Trachtendirndl Marina Danius trauern, die am 2. Januar,
im Alter von nur 10 Jahren, beim Einsturz der Eislaufhalle in Bad Reichenhall mit 14 anderen Kindern und Müttern ums Leben kam. Marina war seit drei Jahren mit großer Begeisterung in der
Kindergruppe unseres Vereins. Mit ihrer fröhlichen und liebenswürdigen Art war sie uns allen ans Herz gewachsen und beliebt. Sie unterstütze uns auch so manches Mal mit ihrem Flötenspiel. Marina
hinterlässt eine schmerzhafte Lücke in unserer Gruppe und wir werden sie sehr vermissen. Die ganze Kinder- und Jugendgruppe, unsere Fahne und eine große Zahl von Trachtlern begleitete sie auf ihrem
letzten Weg. Als Zeichen des Dankes legte 1. Vorstand Ludwig Unterreiner sichtlich bewegt einen Kranz nieder und die Fahne senkte sich zum letzten Gruß.Lisbeth Weibhauser, l. Jugendleiterin
GTEV „D'Schwarzenberger" Neukirchen
Am 19. Oktober verstarb unser Ehrenvorstand Ulrich Ramstötter im 97. Lebensjahr. Er war 77 Jahre im Verein, 5 Jahre als 1. Vorplattler, 7 Jahre 2. Vorstand, 26 Jahre 1. Vorstand und 20 Jahre
als Gebietsvertreter tätig. Auch bei unserem 50. Gründungsfest im Jahre 1969 und unserer Fahnenweihe 1979 war er als Festleiter nicht wegzudenken. Besonders nach dem Krieg war er
maßgeblich beteiligt beim Aufbau der Kinder- und Jugendgruppe. Mit Leib und Seele war er auch Musikant und hat viele Jahre bei den Neukirchner Sängern mitgesungen. Aufgrund seiner
besonderen Verdienste hat ihn der Verein im Jahre 1966 zum Ehrenvorstand ernannt. Soweit es seine Gesundheit zuließ, war er bis ins hohe Alter aktiv dabei, ob bei den Gauversammlungen oder
anderen Veranstaltungen des Vereins. Bei der Beerdigung am 22. Oktober gaben ihm viele Vereinsmitglieder, die Gaustandarte und die Fahnen von den Orts- und Gebietsvereinen das letzte
Geleit. Bei der Messe umsäumten mehr als 20 Fahnen den Altar. Unser Vorstand Martin Reitschuh würdigte die Arbeit des Verstorbenen und legte im Namen des Trachtenvereins einen Kranz am Grabe nieder. Wir werden ihm immer ein
ehrendes Andenken bewahren.
D´Reischachtaler Reischach
Am 20. Okt. 2005 verstarb im Alter von 70 Jahren der Ehrenvorstand des Trachtenvereins „D’Reischachtaler Reischach. e. V.“ Lorenz Kleinillenberger.
Er war als Jugendlicher schon 1949 bei der Gründung unseres Vereins dabei. Der „Heisl-Lenz“, wie er bei uns genannt wurde, hatte von 1955 bis 1959 das Amt des
Vorplattlers inne. Vom 15.02.1959 bis zum 25.04.92 war er als Vorstand mit viel Umsicht und Gefühl fürs echt Bairische tätig. Kameradschaft und Brauchtum standen stets für ihn im
Vordergrund. In seiner Amtszeit wurde die Kinder- und Jugendgruppe gegründet. 1974 und 1984 wurde unter seiner Leitung grosse Jubiläumsfeste durchgeführt. Er war ein grosser
Volksschauspieler und Volkssänger, vor allem mit seinem Bruder Wigg, der schon länger verstorben ist, wurde er weithin bekannt. Nach 33 Jahren als Vorstand wurde er zum Ehrenvorstand ernannt und erhielt auch das goldene
Gauehrenzeichen. Eines seiner Lieblingslieder „s’ist Feierabend“ sang sein Cousin Hans Kleinillenberger zum Abschied
beim Totenamt, das von der Reischacher Stubnmusi und den Binataler Sängern mitgestaltet wurde.
Viele Trachtler, die Patenvereine „D´Holzlandler“ Pleiskirchen und „Grenzlander“ Leonberg sowie mehrere Gebietsvereine
begleiteten ihn zur letzten Ruhe. Vorstand Franz Wimmer legte einen Kranz nieder und die Fahnen senkten sich am Grab zum letzten Gruss.
Traudl Schmidt
GTEV “Edelweiß” Hammerau-Ainring
Am 16. März 2005 verstarb im 86. Lebensjahr unser Ehrenmitglied Hans A u er. Zahlreiche Vereinsmitglieder begleiteten ihn auf seinem letzten Weg. Am. Grabe schilderte Vorstand Peter
Edfelder in bewegten Worten seine persönlichen Erinnerungen an den Verstorbenen bei den Plattlerproben und in der Malerwerk statt. Im Verein war Hans Auer nach dem Krieg als 2.
Vorstand, Vorplattler und bis 1968 auch als Leiter der von ihm gegründeten Rindergruppe tätig. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass bereits im Mai 1948 bei der Einweihung der Ulrichshögler
Trachtenhütte die neugegründete Aktivengruppe Plattler und Tänze aufgeführt hat. Für seine Verbundenheit zur und seine Verdienste um die Trachtensache wurde Hans Auer 1988 auch mit dem goldenen
Gauehrenzeichen ausgezeichnet. Wir werden Hans Auer nicht nur wegen seiner großen Verdienste, sondern vor allem auch dem Menschen Hans Auer ein ehrendes Andenken bewahren.
GTEV »Glonntaler« Glonn
Am l. Dezember 2004 verstarb im Alter von 61 Jahren unser aktives
Vereinsmitglied Anneliese Pongratz. In ihrer Jugendzeit war sie einige Jahre Vortänzerin und unserem Verein hielt sie 44 Jahre die Treue. Unser Vorstand sowie unsere Mitglieder begleiteten sie auf ihrem letzten Wege.
Wir werden sie immer in guter Erinnerung behalten.
GTEV »Edelweiß« Endorf
Im März 2004 verstarb plötzlich und unerwartet unser Ehrenmitglied und Träger des goldenen
Gauehrenzeichens Georg Krämer im Alter von 71 Jahren. 1951 trat der »Linner Schorsch« unserem Verein bei und unterstützte die Vereinsarbeit dadurch, dass er 16 Jahre lang die
Vereinsfahne bei allen Festlichkeiten trug. Dafür zeichnete ihn der Trachtenverein im Jahr 1991 mit der Ehrenmitgliedschaft aus und beim Gautrachtenfest 2001 überreichte ihm der
Gauverband I das goldene Gauehrenzeichen. Als letzten Gruß senkte sich unsere Vereinsfahne über dem offenen Grab.
Am 14. April verstarb nach längerer Krankheit und doch unerwartet unser
Pfarrer i. R. Walter Vothknechtim Alter von 73 Jahren. Von 1980 bis 2001 wirkte er in unserer Gemeinde und wurde bereits 1981 Mitglied unseres Trachtenvereins. Bei zwei Gaufesten und unserem 100-jährigen
Gründungsfest leitete er die Feldgott-esdienste. Immer wieder stellte er in seinen Predigten den engen Zusammenhang zwischen dem Bekenntnis zur Heimat und Tracht und dem Bekenntnis zum religiösen Erbe, zum Glauben
unserer Väter und Mütter, dar. Sein priesterlicher Weg nach der Priesterweihe im Jahr 1956 rührte über Bad Aibling, Trostberg, Winkl bei Bischofswiesen und Fridolfing nach Bad Endorf. Walter Vothknecht war
Ehrenbürger der Gemeinde Fridolfing sowie Bürgermedaillenträger des Marktes Bad Endorf. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, aber auch vieler Fahnenabordnungen aus seinen früheren Pfarreien, wurde er auf dem
Friedhof Bad Endorf beerdigt und unsere Fahne senkte sich als letzter Gruß und zum Dank über seinem Grab.
Mit Betroffenheit und tiefer Trauer vernahmen wir im Juli 2004 die Nachricht vom Tode
unseres geschätzten Ehrenmitglieds Alois Reinthaler. Als Hochzeitslader war der Alois weithin bekannt und geschätzt und hatte diese Aufgabe bis vor 3 Jahren mit Hingabe bewältigt. Der Verein gratulierte ihm im April 2004
noch zum 80. Geburtstag und bedankte sich mit einem Geschenk für die lange Vereinszugehörigkeit (seit 1946) und die vielen Ansagertätigkeiten bei unseren
Heimatabenden und Festen, zuletzt noch beim Gauheimatabend 2001 in Bad Endorf. Viele Ehrungen wurden dem »Lois« zu teil, darunter die Ehrenmitgliedschaft unseres Vereins und
das goldene Gauehrenzeichen des Gauverbandes I. Mit großem Respekt für seine Leistungen und einem letzten Vergelt's Gott legte Vorstand Erwin Fresse einen Blumenkranz an seinem Grab nieder.
Luise Böhm, l. Schriftführerin
GTEV D´Miesenbacher Ruhpolding
Am 9. Januar mußte der Trachtenverein „D'Miesenbacher" Ruhpolding und der
gesamte Gauverband von Betty Plereiter Abschied nehmen. Sie wurde 1925 geboren und war als Gattin des langjährigen Gauvorplattlers Alfons Piereiter seine große Stütze und half ihm nach besten Kräften in seinen
Aufgaben. Als am 27. August 1967 die Gaustandarte geweiht wurde, übernahm Betty Plereiter das Amt der Fahnenmutter. Sie blieb zeitlebens ihrem Verein eng verbunden und war an sämtlichen Aktivitäten der
Trachtenbewegung sehr interessiert. Neben dem Ehrenvorstand der „D'Miesenbacher" Anton Geierstanger sprach auch Gauvorstand Peter Eicher ehrende Worte am Grab.
GTEV „D'Rupertiwinkler" Freilassing
Am 21. Dezember verstarb unser langjähriges Mitglied Dora Kern im hohen
Alter von 97 Jahren. Dora Kern trat im Jahre 1946 dem Verein bei und war seit dieser Zeit nicht nur als Spenserfrau stets im Verein aktiv. Fast keine Festveranstaltung ließ sie aus. Und die Teilnahme an der
Gauwallfahrt war für sie bis ins hohe Alter eine Selbstverständlichkeit. Wir „Rupertiwinkler" haben ein Stück Vereinsgeschichte verloren.
GTEV „D'Heutauer" Heutau
Eine große Trauergemeinde gab Albert Mader, beliebt und bekannt als
„Wegmacher Abbe" das letzte Geleit. Nicht weniger als 5 Fahnenabordnungen waren Zeugnis von seinem großen Interesse am Gemeinschaftswesen.Im
Trachtenverein „d'Heutauer" wirkte er 7 Jahre als Fahnenjunker, von 1961 bis 64 als 2. Vorplattler, von 1966 bis 1976 als 2. Vorstand und bis zum
Jahr 2000 als Zeitungs- und Pressewart. Beim Vereinshoagart 2004 erhielt er vom Gebietsvertreter das goldene Gau-Ehrenzeichen für 50 Jahre aktive Mitarbeit an der Trachtensache überreicht. Am offenen Grab legte Vorstand
Christian Landler zum Zeichen des Dankes einen Kranz nieder. Albert, ruhe in Frieden.
GTEV „Immergrün" Kolbermoor
Nach langer, schwerer Krankheit verstarb am 16.1.2005 unser Ehrenvorstand
und Ehren-Schäfflermeister Peter K l o o sen. im Alter von 71 Jahren. Bereits im Jahr 1949 ist Peter dem Trachtenverein „Immergrün" beigetreten und konnte somit noch im letzten November für seine 55-jährige aktive
Mitgliedschaft geehrt werden. In den Jahren 1949-1984 war er 6-mal aktiv am Kolbermoorer Schäfflertanz beteiligt, davon 5-mal als Schäfflermeister. Im Jahr 1991 wurde er zum Ehren-Schäfflermeister ernannt. Seine aktive
Mitarbeit im Vereinsausschuss begann zunächst als Fähnrich und Vorplattler, bis er 1957 zum l. Vorstand gewählt wurde. Dieses Amt hat er bis 1984, also ganze 27 Jahre in einer unnachahmlich engagierten Art und
Weise ausgeführt. So konnte durch seine Mitarbeit und sein Organisationstalent der Verein in den Jahren 1958 bis 1962 mehrmals an internationalen Trachtenwochen in Neustadt a.d. Ostsee, in
Erbach/Odenwald und in Udine/Italien teilnehmen.Das 81. Gaufest des Gauverbandes I im Jahr 1971 sowie die Fahnenweihe 1974 zählen sicher zu den herausragendsten Ereignissen inseiner
langen Amtszeit. Als Dank und Anerkennung wurde ihm 1984 vom Verein die Ehliehen. Beim letzten Gaufest, welches der Kieferer Trachtenverein im Jahr 1995 ausgerichtet hat, war er
noch in der Vorstandschaft sowie im Festausschuss aktiv. Vorstand Sepp Goldmann legte im Namen des Trachtenvereins einen Kranz nieder und dankte bei seiner Grabrede dem Sepp für
die Arbeit, die er für den Verein in all den Jahren geleistet hat. Die Fahne des Vereins senkte sich am offenen Grab zum letzten Gruß. Georg Schütz
GTEV „Auerbergler" Altenmarkt
Max Parzinger, allgemein und weithin bekannt als „Kreuzschuster Max"
verstarb am Anfang des Jahres und der Verein verlor damit sein letztes Gründungsmitglied. Seit 67 Jahren hielt er dem Verein die Treue und war ein Trachtler mit Leib und Seele. Bei unzähligen Plattlerproben,
Sommerfesten, Gebiets- und Gaujugendpreisplatteln hat er über 25 Jahre lang aufgespielt und wurde dafür auch vom Gauvorplattler geehrt. Für seine unermüdliche Tätigkeit wurde er von seinen „Auerberglern" zum
Ehrenmitglied ernannt und für langjährige aktive Mitarbeit überreichte ihm auch der Gauverband I das goldene Gauehrenzeichen. Aufgrund seiner Verdienste wurde ihm auch die Ehrenmedaille der Gemeinde Altenmarkt
verliehen. Viele Trachtler gaben ihm das letzte Geleit.
GTEV »D'Untersurtaler« Schönram
Der Trachtenverein Schönram trauert um sein vor einiger Zeit verstorbenes
Mitglied Marianne Haunerdinger aus Lindenhub bei Petting. Marianne Haunerdinger verlor am 8. 11. 2004 durch einen tragischen Verkehrsunfall ihr Leben. Sie wurde 63 Jahre alt. Eine große Trauergemeinde, darunter
viele Röckifrauen, Trachtlerinnen und Trachtler gaben ihr die letzte Ehre. 1. vorstand Werner Gromes würdigte die Verstorbene mit einem ehrenden Nachruf. Er hob unsere »Marianne« als aktive Trachtlerin mit Leib und
Seele hervor. Die Verstorbene trat 1970 den »Untersurtalern« bei. Bei der Fahnenweihe 1979 war Marianne unsere Fahnenmutter. Im Rahmen der Frühjahrsversammlung wurde sie im Jahre 2000 für 30-jährige Vereinstreue
geehrt. Bis zu ihrem für alle so unfassbaren Tod war Marianne Haunerdinger bei jedem Fest mit dabei, half bei allen Vereinsveranstaltungen und unterstützte den Verein wo sie konnte. Als
Trachtenpflegerin wartete sie sämtliche Kindertrachtenkleidung für unseren Trachtlemachwuchs und strickte unzählige Trachtenstrümpfe. Als Zeichen des aufrichtigen
Dankes und tiefer Trauer legte der Vorstand einen Kranz nieder und die Vereinsfahne senkte sich zum letzten Gruß über das offene Grab.
GTEV „D'Rauschberger-ZeU" Ruhpolding
Am 30. Dezember 2004 verstarb im 84. Lebensjahr unser Ehrenmitglied Franz
Elixhauser. Eine große Anzahl von Vereinsmitgliedem, Fahnenabordnungen, Freunden und Bekannten begleiteten ihn und seine Familie auf seinem letzten Weg zum Ruhpoldinger Bergfriedhof. Seit 1948 war der Franz
Mitglied in unserem Verein. Er war jahrzehntelang im Ausschuss tätig und wirkte von 1975 bis 1992 als zweiter Vorstand. Seine freundliche, ausgeglichene und zuverlässige Art machte ihn zu einem allseits
geachteten Mann. Seine Arbeit für die „Zellerer" prägte über lange Zeit das Vereinsleben. Franz Elixhauser wird allen Vereinsmitgliedem stets in ehrendem Gedenken im Gedächtnis bleiben.
GTEV »D'Jenbachtaler« Bad Feilnbach
Am 18. Oktober erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser Mitglied
Antonie Stadler im Alter von 80 Jahren verstorben ist. Ihr Leben war geprägt von der Arbeit auf dem Hof und dem Brauchtum. So war sie auch schon 48 Jahre aktives Mitglied im Verein. Als es ihr Gesundheitszustand noch
erlaubte, beteiligte sie sich aktiv bei den kirchlichen und weltlichen Festen in der Gegend. Die Fahnenabordnung, vier Schalkfrauen, zahlreiche Spenzerfrauen und Trachtler beteiligten sich an ihrem letzten Weg zum
Familiengrab im alten Lippertskirchener Friedhof. Unter den Klängen der Musikkapelle verneigte sich die Vereinsfahne zum Abschied ein letztes Mal vor ihrem offenen Grab.
GTEV »D'Jenbachtaler« Bad Feilnbach
Mit Betroffenheit und tiefer Trauer vernahmen wir, dass unser
aktives Mitglied, der Stadler Schorsch, unser Fotograf und Pressemann nach längerer mit großer Geduld ertragener Krankheit im Alter von 63 Jahren von dieser Welt abberufen wurde. Ganz gleich
welche Veranstaltung wir im Trachtenjahr hatten, ob Preisplatteln, Heimatabende, Gründungsfeste,beim Gaufest 1990, Jugendsingen- und musizieren, als Ansager bei den Jugendheimatabenden, den
Leonhardifahrten, überall war der Schorsch mit seiner Kamera dabei und hielt für uns und die nächste Generation die Feste in Bildern fest. Er übernahm auch die Pressearbeit im Verein und
veröffentlichte somit die aktive Vereinsarbeit in der Tageszeitung. Oft reichten ihm kurze Stichpunkte und er erstellte die geeigneten Artikel dazu. Auch sonst war er ein Mann, der der Natur und unserer schönen Heimat auf das
Engste verbunden war. Er trug das hoamatliche Gwand nicht nur an besonderen Tagen, auch in seinem Geschärt hatte er es an - er war ein Stück Feilnbach. Eine große
Trauerschar von Spenzerfrauen und Trachtlem sowie unsere Vereinsfahne begleiteten den Schorsch auf seinem letzten Erdenweg, l. Vorstand Sebastian Gasteiger
würdigte seine Leistungen und Verdienste in seinem Nachruf und legte mit einem letzten Vergelt's Gott dafür einen Kranz nieder. Unter den Klängen der
Musikkapelle verneigte sich die Vereinsfahne vor unserem geschätzten und geachteten Vereinsmitglied zum letzten Gruß. Wir werden unserem Schorsch stets ein ehrendes Andenken bewahren.
GTEV „D'Heulandler" Törring
Überraschend und viel zu früh verstarb am l. September 2004 unser
Ehrenvorstand Franz Schuhbäck sen. im Alter von 65 Jahren.Der Moier Franz, wie er von allen genannt wurde, war 32 Jahre Vereinsmitglied. 1980 übernahm er das Amt des Schriftführers und 1984 wurde er zum l. Vorstand
gewählt. Mit unermüdlicher Einsatzbereitschaft und großer Umsicht leitete er den Verein 10 Jahre lang. Dafür wurde er 1995 zum Ehrenvorstand ernannt. Er war Trachtler mit Leib und Seele. Eine große Anzahl von
Trachtlerinnen und Trachtlern der „Heulandler", des Patenvereins „Alpenrose" Grassach-Tittmoning und Abordnungen der Trachtenvereine Palling und Fridolfing begleiteten den Verstorbenen auf seinem letzten
Weg. Zum letzten Gruß senkte sich unsere Vereinsfahne sowie die Fahne des Patenvereins über dem Grab und die Musikkapelle Inzing-Törring spielte zum Abschied. Vorstand Josef Helminger würdigte die Verdienste des
Verstorbenen und legte als Zeichen der Dankbarkeit und anerkennung einen Kranz nieder.
GTEV "D Grenzlandler" Laufen
Der Trachtenverein trauert um sein langjähriges Mitglied (seit 1952)
Maria Steinmaßl, die am 9. September 2004 im Alter von 73 Jahren verstorben ist. Maria Steinmaßl war Ehrenmitglied in unserem Verein sowie Trägerin des goldenen Gauehrenzeichens. Solange es ihre Gesund- heit
zuließ, trug sie mit Stolz die Vereinstracht und war bei Vereinsfesten nicht wegzudenken. Sie liebte die Geselligkeit unter den Trachtlern und war daher bei den Mitgliedern besonders beliebt. Sie wird uns allen in
guter Erinnerung bleiben.
Elisabeth Hainz, Schriftführerin
GTEV „Edelweiß" Burgkirchen
Voller Traurigkeit vernahmen unsere Vereinsmitglieder die Nachricht vom plötzlichen Tod
unseres Ehrenmitgliedes Margarethe Steinberger. Unsere „Greti", wie wir sie liebevoll nannten, ist im Alter von fast 86 Jahren verstorben.In den Kriegsjahren kam die junge
Rheinländerin zur Flugabwehr nach Racherting bei Burgkirchen. Hier lernte sie auch ihren späteren Ehemann Hans kennen. Wenige Wochen vor ihrem Tod durften sie noch den 55.
Hochzeitstag feiern. Die Eheleute Steinberger wurden in unserem Verein Mitglied und nahmen sich vieler Aufgaben an. Unsere Greti nähte viele Jahre die Vereinstrachten und Dirndl für
unsere Kinder und Aktiven. Als 2.Schriftführerin wirkte sie 30 Jahre in unserem Verein und führte die Vereinschronik vorbildlich und gewissenhaft. Auch im Ausschuss wirkte sie viele
Jahre aktiv mit. Unsere Vereinsabende und Veranstaltungen besuchte die lebenslustige und humorvolle Frau mit ihrem Ehemann sehr gerne. Unser l. Vorsitzender Hans Killinger nahm mit
bewegten Worten Abschied von unserer Greti und stellte zum Dank eine Blumenschale ans Grab. Die Vereinsfahne senkte sich zum letzten Gruß über das offene Grab. Wir werden unsere Greti stets in auter Erinnerung behalten.
Katharina Utz
GTEV „Edelweiß" Hammerau-Ainring
Der Verein trauert um sein langjähriges Mitglied Ludwig Eschlberger. Seit
1947 hat er nicht nur als Vorplattler und Mitglied im Ausschuss, sondern auch als Organisator der ersten Heimatabende die Entwicklung unseres Vereins mitgestaltet. Für seine Leistung im Verein und für den Einsatz in
der Trachten- und Brauchtumssache wurde dem Verstorbenen vom Gauverband I im Jahre 1997 das goldene Gau-Ehrenzeichen verliehen. Als Vorstand des Schnalzervereins Ainring ist er im Rupertiwinkel bekannt geworden. Mit
einem „Vergelt's Gott" und der Kranzniederlegung bedankte sich Vorstand Peter Edfelder im Rahmen einer großen Trauergemeinde.
GTEV „Lamstoana" Frasdorf
Am 25.2.2004 verstarb nach langer, schwerer Krankheit unser treues
Vereinsmitglied Anton Aicher. Viele Trachtler und die Fahnenabordnung des Vereins gaben ihm das letzte Geleit. Bereits 1950 trat der „Kainzn
Toni" dem Verein bei. Als er seine Frau Rosmarie heiratete, zogen die beiden nach Bad Endorf. Er verlor aber nie die Verbundenheit zum Trachtenverein „Lamstoana". Man konnte sich immer auf seine Anwesenheit
bei den Trachtenfesten und Aktivitäten des Vereins verlassen. Auch bei den Veranstaltungen in der Lamstoahalle war der Toni immer ein fleißiger Besucher. Wir verlieren mit ihm ein treues, angenehmes Vereinsmitglied
und werden ihn in guter Erinnerung behalten.
TrV „Alpenrose" Grassach-Tittmoning
Unser letztes Gründlings- und Ehrenmitglied Johann Glück ist am 15. September 2003 nach kurzer schwerer Krankheit im 92. Lebensjahr
gestorben. Bei der Gründungsversammlung 1932 trat er mit seinen drei Brüdern dem neuen Verein bei. Durch einen Unfall im Kindesalter war der „Perschi Hans" etwas gehbehindert was ihm den Militärdienst ersparte -
sind doch drei seiner Brüder im Krieg gefallen. Er war immer bei Veranstaltungen des Vereins dabei, war Trachtenträger und ein eifriger Förderer beim Wiederaufbau nach dem Krieg. Dafür wurde er 1962 zum
Ehrenmitglied ernannt. Beim 50-jährigen Gründungsfest wurde er für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt und vom Gauverband I das Goldene Gauehrenzeichen verliehen. Vier Trachtler trugen ihn im Astener Friedhof
, begleitet von der Fahnenabordnung, vielen Röckifrauen und Männern zu Grabe. Unser l. Vorstand Martin Koll dankte ihm für fast 72-jährige Mitgliedschaft und für alles was er für den Verein geleistet hat. Zum
Dank und letzten Gruß legte er einen Kranz nieder und die Fahne senkte sich über seinem Grabe.
Schon wieder musste der Trachtenverein von einem langjährigen Ehrenmitglied Abschied nehmen
. Am 14. Oktober 2003 verstarb Brigitte Huber nach kurzer Krankheit im Alter von 72 Jahren schnell und unerwartet. Die „Brigitt" war aktives Vereinsdirndl bis zu ihrer Heirat und
unterstützte mit ihrer Familie tatkräftig unseren Verein. Dafür wurde sie im Jahre 2001 zum Ehrenmitglied ernannt. Im Tittmoninger Friedhof trugen vier Trachtler sie zu ihrer letzten
Ruhestätte, begleitet von der Fahnenabordnung und vielen Mitgliedern. l. Vorstand Martin Koll legte als letztes Vergelts Gott einen Kranz nieder und die Fahne neigte sich zum letzten Gruß.
Paul Mayer, Schriftführer
GTEV Grassach-Tittmoning
Am 22. Mai 2003 verstarb unser langjähriges Ehrenmitglied Sebastian Pfaffinger aus Grassach
im 79. Lebensjahr. Der „Jagerbauern Wast" trat nach der Heinikehr vom Krieg 1946 unserem Verein bei, war aktiver Plattler und Trachtenträger. Bei der Jahreshauptversammlung am 21.
April 1996 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt und vom Gauverband I mit dem Goldenen Gauehrenzeichen geehrt. Im Tittmoninger Friedhof trugen ihn vier Trachtler zum Grab,
begleitet von der Vereinsfahne und zahlreichen Mitgliedern, l.Vorstand Martin Koll dankte ihm für die 57 Jahre, die er den Verein unterstützt hat und legte zum Abschied einen Kranz
nieder. Die Vereinsfahne senkte sich beim „Guten Kameraden" für den Kriegsteilnehmer über seinem Grab.
Am 16. Juni 2003 verstarb unser langjähriges Ehrenmitglied Walter Judex aus Kafling bei Leobendorf nach längerer Krankheit, jedoch schnell und
unerwartet im 70.Lebensjahr. 1954 trat der Verstorbene unserem Verein bei, war aktiver Plattler, Sänger und Theaterspieler.Durch seine Heirat kam er nach Leobendorf und war auch Mitglied bei den „Untersurtalern"
Schönram. Bei der heurigen Jahreshauptversammlung am 4. Mai wurde er Ehrenmitglied und für 50-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Gleichzeitig wurde ihm von Gebietsvertreter Haberlander das goldene
Gauehrenzeichen verliehen. Vier Grassacher Trachtler trugen ihn in Leobendorf zur letzten Ruhestätte, begleitet von den zwei Vereinsfahnen beider Trachtenvereine und vielen Mitgliedern. Unser l. Vorstand Martin
Koll dankte ihm für 50-jährige Vereinstreue.Als Dank und zum Abschied legte er einen Kranz nieder und die Fahne senkte sich zum letzten Gruß. Paul Mayer, Schriftführer
GTEV „Raschenberger" Teisendorf
Am 28.7.03 verstarb nach kurzer Krankheit im 78. Lebensjahr unser
langjähriger Kassier Alois Kraller. 58 Jahre wirkte der Lois aktiv im Vereinsleben mit und deshalb wurde ihm 1995 das goldene Gauehrenzeichen verliehen. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Wassermeister der
Surgruppe spielte er unzählige Kinderproben, begleitete sie zu ihren Vereinsausflügen und bereitete jahrelang das Ferienprogramm der Trachtler mit vor. 1982 beim 75-jährigen Gründungsfest der „Raschenberger", das mit
dem Gaufest gefeiert wurde, war er Festkassier. Seine Kunst war es, die Jugend durch seine Erzählungen und sein Wissen immer wieder zu begeistern. Er war für uns alle ein großes Vorbild in der Trachtensache. Viele
Vereinsmitglieder begleiteten ihn auf seinem letzten Weg und die Vereinsfahne senkte sich am offenen Grab. Zum Dank und als Anerkennung für die vielen Verdienste im Verein legte l. Vorstand Hogger einen Kranz nieder.
GTEV „Alpenrose" Grassach-Tittmoning
Am 17. April 2003 verstarb unser Gründungs- und Ehrenmitglied Johann Eibi aus Tittmoning nach
längerer Krankheit im 90. Lebensjahr. Bei der Gründungsversammlung am 14. Mai 1932 wurde er zum Schriftführer gewählt und war außerdem aktiver Plattler. Er übte dieses Amt bis zur
Einberufung zur deutschen Wehrmacht 1939 aus. Im 2.Weltkrieg war er bei den Fliegern, wurde abgeschossen, galt als vermisst und durch viel Glück konnte er nach Kriegsende in seine Heimat
zurückkehren. Beim Wiederaufbau des Vereins half er tatkräftig mit. Der „Hans" war mehrere Jahre 2. Vorstand und l. Kassier. Außerdem wirkte er auch aktiv in der Schnalzerpasse, mit. Für seine
Verdienste wurde er 1962 zum Ehrenmitglied ernannt und beim 50-jährigen Gründungsfest 1982 mit dem Golden Gauehrenzeichen des Gauverbandes I geehrt. Vier Trachtler trugen ihn im Tittmoninger
Friedhof zu Grabe, begleitet von der Fahnenabordnung, vielen Röckifrauen und Männern. Unser l. Vorstand Josef Seidl nahm Abschied. Er dankte ihm für alles was er in seiner 71-jährigen
Vereinszugehörigkeit für den Verein geleistet hat. Er legte als letzten Gruß einen Kranz nieder und
die Fahne senkte sich über seinem Grab beim „Guten Kameraden" für den Kriegsteilnehmer.
Paul Mayer, Schriftführer
GTEV „Alt-Relchenhall" Bad Reichenhall
Der Verein trauert um sein Mitglied Helene Hausmann, die am 5. März 2003 im Alter von 91 Jahren verstorben ist. 1933 trat sie dem Verein als aktives Mitglied bei. 1983 wurde sie zum
Ehrenmitglied ernannt. Dieses Jahr hätte sie die Ehrung der 70-jährigen Mitgliedschaft erhalten, die sie leider nicht mehr erleben konnte.
Birgit Edfelder, Schriftf.
GTEV „D-Mühlberger" Waging am See
Am 17.5.2003 verstarb schnell und unerwartet unser treues Ehrenmitglied Alois Huber im Alter von 72 Jahren. Er war solange es die Gesundheit zuließ stets an allen Veranstaltungen aber auch
bei sonstigen Anlässen mit Eifer dabei. Sein Vereinsbeitritt erfolgte im Jahr 1954 und seine Funktionen waren vom 2. Kassier über den Theaterleiter, den er 28 Jahre
ausfüllte und dem Fähnrich sehr vielfältig. Für seine Verdienste um die Trachtensache wurde ihm deshalb das goldene Gauehrenzeichen überreicht.
W. Reiter, Pressewart
GTEV Siegsdorf
Die Siegsdorfer Trachtler mussten heuer schon vier verdiente, aktive Vereinsmitglieder auf ihrem letzten Erdenweg begleiten.
67 Jahre war Kaspar Kecht bereits Mitglied im Verein, als ihn der Herrgott 84-jährig zu sich holte. 1935 trat der „Kaschpe" als aktiver Plattler dem Verein bei und war seitdem
immer bei Vereins- und Trachtenfesten an unserer Seite. 1985 wurde ihm das goldene Gauehrenzeichen für 50-jährige aktive Mitarbeit verliehen und 1995 erhielt er vom Vor-
stand das Vereinskrügerl für 60 Jahre Mitgliedschaft beim GTEV Siegsdorf.
Im Alter von 77 Jahren verstarb Elisabeth Helminger. Als aktives Dirndl trat sie 1954
dem Verein bei und war bis zu ihrer Krankheit stets fleißig mit den Röckifrauen unter- wegs. Durch ihre Anstellung bei der Gemeinde war sie viele Jahre ein Bindeglied zwi-
schen Tourismus und Trachtenverein. 1994 konnte sie die Ehrenurkunde für 40-jährige aktive Mitgliedschaft in Empfang nehmen.
Auch Vertreter der Gauvorstandschaft standen mit den Siegsdorfer Trachtlern am Grab
von Andreas Zangi, der 81-jährig, nach 56 Jahren Mitgliedschaft im Verein, diese Welt verlassen musste. Der „Anderl" war jahrzehntelang bei allen kirchlichen Festen im
Trachtengwand oder in der Feuerwehruniform als Ordnungsdienst tätig und führte über 30 Jahre lang mit dem Wallfahrerkreuz der Pfarrei Siegsdorf die Vereine des Gauverbandes I bei ihrer Wallfahrt nach Maria Eck hinauf.
Besonders schmerzlich empfanden die Siegsdorfer die Nachricht vom plötzlichen Tod von Heinrich Gimpl. Bereits 1943 war der „Wölfe Heini" als aktiver Plattler zum Trachtenverein Vachendorf gekommen, seit
1975 war er aktives Mitglied bei uns Siegsdorfern. Im Jahr 2000 konnte ihm das goldene Gauehrenzeichen für 50-jährige
aktive Trachtenarbeit überreicht werden. Seine freundliche und humorvolle Art, wenn er im Kreis seiner „Traundorfer" die
Vereins Veranstaltungen und Trachtenfeste mitfeierte, aber auch seine Zuverlässigkeit bei ihm übertragenden Aufgaben,
vor allem beim Gartenfest, wo er sich seit vielen Jahren um „seinen Parkplatz" sorgte, werden wir noch oft vermissen.
Allen vier verstorbenen Mitgliedern wurde von der Vereinsfahne und einer großen Schar
Trachtler die letzte Ehre erwiesen und Vorstand Peter Mayer dankte mit einem Ehren- kranz und herzlichen Worten für viele Jahre freundschaftlicher Verbundenheit und gemeinsamen Wirkens zum Wohle
unserer Heimat.
Franz Krammer
Nachruf zum Tod des Ehrenvorstands vom Trachtenverein D´Staufenecker Piding
Herrn Franz Hunklinger
Völlig unerwartet verstarb am 09. April 2003 der Ehrenvorstand vom Pidinger Trachtenverein,
Herr Franz Hunklinger. Noch am Vorabend seines Sterbetages besuchte er die Ausschusssitzung des Vereins, in der er ein geschätztes und gern gesehenes Mitglied war. Zahlreiche Trachtler, die
Fahnenabordnungen aus Piding und vom Patenverein Rupertiwinkler Freilassing sowie Vertreter der umliegenden Vereine gaben ihm am 11. April 2003 das letzte Geleit. Vorstand Brüderl
würdigte die langjährige Vereinsarbeit von Franz Hunklinger in einem Rückblick auf sein Leben. Er wurde am 07. Januar 1924 geboren und wuchs bei Pflegeeltern in Anger auf. Später zog er
nach Urwies, wo er im Sägewerk Utz eine Arbeit und Heimat fand. Diese Arbeit erfüllte er mit Hingabe und Liebe, was ihm den Namen „Sagei“ einbrachte, unter dem er in Piding überall
bekannt war. Von 1963-1981 war Franz Hunklinger als Vorstand im Trachtenverein tätig. In diesen 18 Jahren verstand er es bestens, Tracht, Brauchtum und Bodenständigkeit von den
Einflüssen des damals so florierenden Fremdenverkehrs abzugrenzen. Er organisierte Heimatabende, Vereinsausflüge und
verband Alt und Jung im Verein. Er hatte ein besonderes Gespür dafür, wann es Zeit war, bei Diskussionen energisch
seine Meinung zu vertreten und wann mit liebevollem Zuspruch mehr erreicht war, immer zum Wohl des Vereins. Franz
Hunklinger wurde 1986 Ehrenvorstand und war natürlich auch Träger des goldenen Gauehrenzeichens. Er unterstützte den
Vorstand bis zuletzt bei den verschiedensten Anlässen wie Krankenbesuche, Teilnahme an Beerdigungen aber auch bei
Besuchen zu Geburtstagen und Goldenen Hochzeiten. So wird mit dem Namen „Sagei“ unweigerlich auch immer die
Verbindung zum Trachtenverein Piding hergestellt werden. Vorstand Christian Brüderl legte einen Kranz zum letzten Gruß
nieder mit den Worten:„Die Saat ging auf. Nun ist sein Werk in Ehren. In treuer Hut sind Sitt und Tracht, dank deinen Worten, deinen Lehren.“
Annemarie Haiker, Schriftführerin
TrV »D'Grüabinga« Obing
Der Verein trauert um seinen Ehrenvorstand, Mathias Wolfegger, der seit 57 Jahren dem Verein
die Treue hielt, ihn nach dem Zweiten Weltkrieg mitaufbauen half und dabei nie scheute, Verantwortung zu übernehmen in den unterschiedlichsten Bereichen, insbesondere von 1969 bis
1978 als 2. Vorstand und von 1978-1990 als l. Vorstand. Dabei hat er sich in dieser Zeit um den Obinger Maibaum, das Vereinsheim, vor allem aber auch das Trachtenfest 1980 sehr verdient
gemacht, wo schließlich die Fahne geweiht wurde, für die er sich so stark eingesetzt hatte und die sich nun zum letzten Gruß an seinem Grab senkte. Der Baumann Hias war ein aufrichtiger und
gradliniger Trachtler, der dabei aber dem Vereinsnamen alle Ehre macht: Er war immer auch ein grüabiger Mensch, auch noch in den letzten Jahren als ihm nicht zuletzt die Folgen eines
Verkehrsunfalls immer wieder scher zu schaffen machten.
GTEV »D'Saalachtaler« Unken
Am 7.12.2002 ist unser Obmann Raimund Fuchs nach einem tragischen Unfall mit 39 Jahren
verstorben. Er wurde unter große Anteilnahme vom Pinzgauer Gauverband der Heimatvereinigungen und des Gauverbandes I, Gebiet Reichenhall und des Patenvereins
»D'Rauschberger-Zell« Ruhpolding in der Pfarrkirche Unken verabschiedet. Raimund Fuchs war als 10-jähriger in die Jugendgruppe eingetreten. Seit 1980 war er nach seiner Berufsausbildung
als aktives Mitglied tätig. Seine Tätigkeiten reichten vom Vorplattler, Ausschussmitglied bis zum Festleiter des großen Gaufestes des Gauverbandes I 1998 in Unken. Im Jahr 2000 wurde ihm
das Vertrauen geschenkt, den Trachtenverein als Obmann zu leiten. Im Namen der Familie und des Trachtenvereins möchten wir uns für die große Anteilnahme bedanken. »D'Saalachtaler« Unken
GTEV »Trauntal« Traunstein
Am 31. Januar 2003 verstarb unser langjähriges Ehrenmitglied Georg Schwaiger im gesegneten
Alter von 91 Jahren. Der »Schmied Schorsch«, wie er von allen genannt wurde, war seit 28. Juli 1935 Mitglied unseres Trachtenvereins. 1961 wurde er für 25-jährige und 1985 für 50-jährige
Vereinstreue geehrt. Am 11. März 1989 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Mit ihm verliert der Verein eines seiner ältesten Mitglieder. Unser »Schmied Schorsch« nahm, solange es ihm
sein Gesundheitszustand erlaubte, bis ins hohe Alter rege am Vereinsleben teil. Seine besonnene und ruhige Art wurde von allen Vereinsmitgliedern sehr geschätzt. Am 4. Fe-bruar 2003 gab ihm
eine große Trauergemeinde das letzte Geleit. Von der Vereinsfahne, den Röckifrauen und vielen Vereinsmit-gliedern begleitet, trugen Ausschussmitglieder des Vereins den Verstorbenen zur
letzten Ruhestätte. Erster Vorstand Sepp Kaiser jun. sprach Worte des Dankes und der Anerkennung und legte als äußeres Zeichen einen Kranz nieder und die Fahne senkte sich zum
letzten Gruß. GF.
GTEV „D'Neuburgler" Vagen
Im Alter von 86 Jahren verstarb schnell und unerwartet unser Ehrenmitglied Maria Engl. Im
Friedhof von Mittenkirchen geleitete eine große Schar von Schalkfrauen und Mannerleut, dazu unsere Fahne und die Abordnungen der Patenvereine Kirchdorf, Helfendorf, Egmating, Götting
und „Immergrün" Kolbermoor die Verstorbene zum Familiengrab. Vorstand Michael Zisti nahm mit bewegten Worten Abschied von einer überzeugten Trachtlerin und hob die Verdienste der
„Engl-Marie" hervor. 17 Jahre lang war die Verstorbene als Frauenvertreterin im Vereinsausschuss tätig und setzte sich mit Nachdruck dafür ein, dass bei den Leonhardifahrten, in
der näheren und weiteren Umgebung, die Schalkfrauen mit dem Truhenwagen mit dabei waren. Für ihre große Aktivität wurde Maria Engl 1983 zum Ehrenmitglied unseres Vereins ernannt. Im
Jahre 1995 wurde sie für 50-jährige aktive Mitgliedschaft mit dem goldenen Gauehrenzeichen des Gauverbandes I ausgezeichnet. Vorstand Michael Zisti erinnerte auch daran, dass die
Verstorbene bei Vorbereitungen zu Festlichkeiten mit Rat und Tat mitwirkte. So auch noch. als die Frauen und Dirndln Girlanden für das 80-jährige Gründungsfest unseres Vereins banden, war die „Engl-Marie" auch
dabei. Sie freute sich, dass sie dieses Jubiläum noch im Schalk mitfeiern durfte und den Festzug in der Kutsche mitmachen
konnte, trotz ihrer angeschlagenen Gesundheit. Zum Choral der Musikkapelle Vagen senkten sich die Vereinsfahnen über das Grab einer Trachtlerin, die unvergessen bleiben wird.
GuVTEV "Edelweiß" Reichertsheim
Im Alter von nur 35 Jahren verstarb an den Folgen einer heimtückischen Krankheit unsere Theaterleiterin Anneliese Huber
. Seit dem Kindesalter gehörte sie unserem Verein zunächst in der Kindergruppe, dann bei den Aktiven und der
Theatergruppe an. Als langjährige Theaterspielerin hatte sie im Jahr 1998 die Leitung der Theatergruppe übernommen. Mit
ihrer frohen Art und ihrem Organisationsgeschick brachte sie immer wieder erfolgreiche Inszenierungen auf die Bühne.
Vier Trachtler von der Theatergruppe trugen, begleitet von einer übergroßen Trauergemeinde, den Sarg zum offenen Grab,
über das sich unsere Vereinsfahne zum letzten Gruß senkte. Abschiedsworte sprachen für den Verein zweiter Vorstand Sepp Kinzner und für die Theaterspieler zweiter Gruppenleiter Georg Hanslmeier junior.
Gust Grundner
Alfons Plereiter ist tot. Der Gauehrenvorplattler des Gauverbandes verstarb am Mittwoch vor
Mariä Himmelfahrt im Alter von 78 Jahren. Am darauffolgenden Montag wurde er, begleitet von 65 Fahnen und unter der Anteilnahme von 800 Trauergästen im Ruhpoldinger Friedhof zur
letzten Ruhe geleitet. Auch zahlreiche Gauvorstände, Gauausschußmitglieder der umliegenden Gauverbände sowie der Vorsitzende des Bayerischen Trachtenverbandes Otto Dufter mit
einigen Ausschußmitgliedern erwiesen ihm die letzte Ehre. 1960 wählte die Gauversammlung den Ruhpoldinger Alfons Plereiter zum Gauvorplattler. Damit
begann ein bis heute anhaltender Aufschwung beim Platteln und Dirndldrahn. Unter seiner Führung wurde 1962 in Traunstein das erste Gaupreisplatteln durchgeführt. 1964 folgte das
erste Gaujugendpreisplatteln und Dirndldrahn in Siegsdorf. Im gleichen Jahr trat erstmals die neugegründete „Gau-Plattlergruppe“ beim Gaufest in Trostberg auf
1980 übergab er seine Aufgabe als Gauvorplattler an seinen Nachfolger Sepp Harbeck.1981 wählten ihn die Delegierten
zum Gauehrenvorplattler. Doch Alfons Plereiter setzte sich damit längst noch nicht zur Ruhe. 1986 übernahm er als
Vertreter des Gauverbandes im Sachausschuß „Trachtenpflege und Trachtenforschung“ eine wichtige Aufgabe, die er im
Gauausschuß als Trachtenpfleger fortsetzte. Seine Wirkung auf das Platteln und Dirndldrahn war von grundsätzlicher
Bedeutung: Er sorgte dafür, dass die Plattler im ganzen Gau verbreitet wurden und so war ein gemeinsames Preisplatteln
möglich. Nicht umsonst wird die Gaugruppe, als deren „Erfinder“ Plereiter ja genannt werden kann, heute als das
Aushängeschild des Gauverbandes bezeichnet. Der Ruf der Gaugruppe gelangte bis zum Nationalen Olympischen Komitee. 1972 beauftragte das NOK Alfons Plereiter bei den XX. Olympischen Sommerspielen in München die
Eröffnungsfeier mit Buam und Dirndln mitzugestalten. Auch zu den vier Jahre später im kanadischen Montreal
stattfindenden XXI. Olympischen Spielen waren die Trachtler mit Alfons Plereiter eingeladen. Und schließlich erhielt der
Gauvorplattler 1974 wiederum die Gelegenheit, zusammen mit dem Chiemgau-Alpenverband, bei der Eröffnungsfeier der Fußballweltrmeisterschaft mitzuwirken.
Alfons Plereiter war ein Mensch, der sein ganzes Leben der Trachtensache widmete. Dazu zählte auch seine Idee, eine
Gaustandarte anzuschaffen, die jetzt bei vielen Gelegenheiten die Trachtler anführt. Er übernahm stets Verantwortung und
vermittelte seine Kenntnisse der Jugend weiter. Sein Streben war geprägt vom Gedanken, die Trachtenbewegung und die
große Aufgabe, den Erhalt von Sitt´ und Brauchtum an nachfolgende Generationen weiterzugeben, nie aus den Augen zu verlieren.
Der Gauverband verliert mit Alfons Plereiter einen großen Trachtenkameraden und einen großherzigen Menschen.
GTEV „D'Neuburgler" Vagen
„Ein treues Trachtlerherz hat aufgehört zu schlagen" sagte unser 1. Vorstand Michael Zistl bei seinen
Abschiedsworten für unser langjähriges aktives Mitglied Johann Ellmayer, den der Verein mit Schalkfrauen und Mannerleut im Vagener Friedhof auf den letzten Weg begleitete. Der Vorstand hob
dabei auch die Verdienste des Toten hervor, die sich dieser für den l Gl i Trachtenverein erworben hat. 20 Jahre lang verwaltete der „Hois'n Hans" gewissenhaft die Finanzen des Vereins. Als er 1972
dieses Amt nieder legte, stellte er sich noch bis 1980 als Mitglied im Ausschuss zur Verfügung. Johann Ellmayer war Träger des goldenen Gauehrenzeichens, das ihm 1988 verliehen wurde. Bis ins hohe
Alter war er dabei, wenn der Verein eine Verpflichtung zu leisten hatte. Er gehörte 64 Jahre zum Verein an starb im Alter von 81 Jahren.
Im Friedhof in Willing mussten wir von einem treuen, aktiven Mitglied Abschied nehmen. Frauen im Kirchengwand und
Mannerleut geleiteten Alois Straßmair auf seinem letzten Weg. Unser 1. Vorstand Michael Zistl dankte in seinen Abschiedsworten dem Verstorbenen für seine 44-jährige Treue zum Vagener Trachtenverein. Der Vorstand erinnerte
daran, dass der Alois immer dafür sorgte, dass die Schalkfrauen zu den Leonhardifahrten in der näheren und weiteren Umgebung auf Truhenwagen saßen.
Karl Wünsch, Schriftführer
Plötzlich und unerwartet verstarb am 8. März 2001 unser langjähriges Ehrenmitglied Johann
Enzinger im 76. Lebensjahr. Bereits im Jahre 1942 trat er dem Verein bei. Er war viele Jahre Vereinsspieler und 7 Jahre als 1. Jugendleiter tätig. Er spielte nicht nur gerne auf seiner Ziach,
sondern war auch bei den Neukirchner Sänger dabei. Viele Verwandte, Bekannte und Mitglieder des Trachtenvereins mit der Fahnenabordnung begleiteten ihn auf seinem letzten Weg.
Mit bewegenden Worten des Dankes und Abschieds legte 1. Vorstand Martin Reitschuh einen Kranz nieder.
GTEV “Edelweiß” Vachendorf
Wir trauern um unseren Ehrenvorstand Max Lukas, der nach schwerer Krankheit am 24. März
2001 im Alter von 81 Jahren verstorben ist. Da Max ist 1936 dem GTEV ,,Dö Koasawinkla“ Reit im Winkl beigetreten und war bis zum Krieg aktiver Plattler und Ziachspieler. Dort wurde
er gleich nach dem Krieg zum Kassier gewählt und hat dieses Amt bis 1956 ausgeführt. 1956 bis 1959 war er 1. Vorstand, bis er 1959 nach Vachendorf einheiratete. Sei Liab zum
Brauchtum hat sich dortfortgesetzt und er ist auf Anhieb 2. Vorstand geworden. Von 1962 bis 1974 war er 1. Vorstand, ab 1974 bis 1980 wieder 2. Vorstand und seit 1980 Ehrenvorstand.
Nebenbei war er noch Ehrenmitglied in Reit im Winkl, auch wurde ihm das Gaukrügerl vom Gauverband 1 für seine besonderen Verdienste verliehen. Er hat 1970 das 50-jährige
Gründungsfest geleitet. Dabei konnte die neue Fahne geweiht werden. Als Kämpfer und Verdenker hat er die Zeichen für notwendige Neuerungen schnell erkannt und hat damals als
Vorstand mit der so wichtigen Jugendarbeit begonnen. Die Musikkapelle Holzhausen-Vachendorf (zu deren Gründungsmitgliedern er zählte) umrahmte die Trauerfeier. Die Fahnen der Patenvereine, Ortsvereine und Trachtenvereine
sowie eine große Trauergemeinde erwiesen ihm die letzte Ehre. Als Zeichen des Dankes für seine großartige Leistung zur Erhaltung von Tracht, Brauchtum und Sitt legte 1. Vorstand Alfred Gehmacher einen Kranz nieder.
Martin Geserer
GTEV “Mühlberger” Waging
Ein treues, aufrechtes Trachtlerherz schlägt nicht mehr. Unser verehrtes Gauehrenmitglied Jakob
Schneider ist im hohen Alter von 90 Jahren verstorben. Der ,,Schneider-Jakl“ hat sich große Verdienste um die Trachten-und Brauchtumssache erworben. Sei es in seinem Heimat-Verein ,
,Mühlberger“ Waging, wo er Großes in der Nachwuchsarbeit leistete, oder beim Gauverband 1, wo der Verstorbene Jahrzehnte als Schlichtungsmann bereitstand. Die große Zahl von
Ehrungen zeugten davon, dass auch die Öffentlichkeit von den ehrenamtlichen Tätigkeiten von Jakob Schneider Kenntnis nahm und sie würdigte. Die Verdienstmedaille des Verdienstordens
der Bundesrepublik Deutschland, die Ernennung zum Ehrenbürger der Marktgemeinde Waging und die Ehrenmitgliedschaft in seinem Heimatverein und dem Gauverband 1 geben Zeugnis
davon. Eine große Trachtlerschar versammelten sich in der Pfarrkirche zum Seelengottesdienst und anschließend im Waginger Friedhof, um den ,,Schneider-Jakl“ auf seinem letzten Weg zu
begleiten. Diese große Anteilnahme gab ein Spiegelbild der Wertschätzung, die der Verstorbene in der Öffentlichkeit
erfahren konnte. Unter den Teilnehmern auch Gauehrenvorstand Max Reitner und eine Reihe von Gauehrenmitgliedern sowie die Gauvorstandschaft und Gauausschuss.
Gauvorstand Peter Eicher nahm mit Worten des Dankes Abschied von einem aufrechten Trachtler, der nicht nur während
seiner aktiven Tätigkeiten aks Vorbild galt, sondern auch im hohen Alter sich noch für die Trachten- und Brauchtumssache
interessierte und dabei regen Anteil nahm. Die Gaustandarte, die Fahne der ,,Mühlberger“ und die Fahnen der
Trachtenvereine aus dem Gebiet Haberlander neigten sich zum stillen Gedenken über die letzte Ruhestätte von Jakob Schneider, der sicher unvergessen bleiben wird.
GTEV ,,Edelweiß“ Endorf
Im März 2001 verstarb nach längerer Krankheit unser Ehrenmitglied und Träger des goldenen
Gauehrenzeichens Eduard Schauer im Alter von 77 Jahren. Unser Edi trat 1948 unserem Verein hei und übernahm 1951 das Amt des Schriftführers, das er über 13 Jahre ausübte. Für seine stets
korrekt geleistete Arbeit und für sein vorbildliches, trachtlerisches Wirken wurde er im Jahr 1987 zum Ehrenmitglied ernannt und 1998 überreichte der Gauverband 1 ihm das goldene
Gauehrenzeichen. Als letzten Gruß legte Vorstand Erwin Freese einen Kranz nieder, während sich
unsere Vereinsfahne über dem offenen Grab senkte.
Luise Böhm, 1. Schriftführerin
GTEV “Almrausch” Wasserburg
Der Verein trauert um sein Ehrenmitglied Adolf Musati, der im Alter von 88 Jahren von uns
gegangen ist. 69 Jahre gehörte er dem Verein an, ein ganzes Menschenleben. In dieser langen Zeit diente er dem Verein als 2. Vorstand und vor allem als langjähriger Vereinsmusikant. Seine Ziach
war sein Leben. Bis ins hohe Alter hinein spielte er hei den Vereinsabenden und bei anderen Gelegenheiten auf. Mit unserem Adi verliert der Verein einen Trachtler der 1. Stunde und einen vom
sogenannten ,, alten Schlag“. Unsere Fahne und die Fahne unseres Patenvereins Zorneding geleiteten ihn auf dem Friedhof von Attel zur letzten Ruhe. Der 1. Vorstand Lorenz Grasberger
würdigte in einer kurzen Ansprache sein Vereinsleben Leider konnte er mit uns unser heutiges 90. Gründungsfest nicht mehr feiern. Michael Hüttinger, 1. Schriftführer
GTEV ,,D‘Mangfalltaler“ Westerham
Große Betroffenheit und Trauer löste die Botschaft vom plötzlich im Alter von 65 Jahren am 27. 2.
2001 verstorbenen Mitglieds Günther Weißfloch aus. Beim Trauergottesdienst in der Pfarrkirche Feldkirchen ehrte Pfarrer Gerhard Salzeder die Zuverlässigkeit des Verstorbenen im Beruf, als
guter Nachbar und als Mitglied bei den Ortsvereinen. Sechs Fahnen geleiteten den Sarg zur letzten Ruhestätte. Vorstand Hans Schaberl dankte im Namen des Trachtenvereins für über 25-jährige,
treue Mitgliedschaft. Besonders bei den Vorbereitungen des Gaufestes 1999 zählte Günther Weißfloch zu den fleißigsten Helfern. Zum Dank legte Schaberl einen Kranz nieder, die
Vereinsfahne senkte sich zum letzten Gruß. Hanna Huber, Schriftführerin
GTEV "D`Alztaler" Truchtlaching
Unser Ehrenmitglied und ehemalige Fahnenmutter Sofie Frank mussten wir im Dezember 2000
auf ihrem letzten Weg begleiten. Die Vorstandschaft mit dem ehemaligen Vorstand Konrad Krammer trugen die Verstorbene zu Grabe, wo 2. Vorstand Sepp Daxenberger einen Kranz
niederlegte. Unsere Vereinsfahne und viele Röckifrauen gaben ihrer Vereinskameradin das letzte Geleit.
GTEV "D`Salzachtaler" Fridolfing
Am 12. Januar 2001 verstarb nach längerer Krankheit unser langjähriges Ehrenmitglied und Herbergsvater Josef Hartl-Wimmer im Alter von 85 Jahren. Der Sepp war seit der Wiedergründung des Vereins im Jahre 1973 unser
Vereinsmitglied und hat sich als Gastwirt und Herbergsvater unseres Vereinslokals immer bemüht, unserem Verein ein
Dahoam zu geben, deshalb wurde er dann auch zum Ehrenmitglied ernannt. Wenn sich im Vereinsraum etwas rührt, hat
der Sepp immer "seine Trachtler“ besucht und nachgeschaut. Bei unserem Patenverein "Alpenrose" Grassach-Tittmoning war er seit 1934
GTEV D´Simseer Prutting
Im Alter von 88 Jahren verstarb am 31.10.2000 unser langjähriges, treues Mitglied Rosa Kattaloher . 1934 trat sie unserem Verein bei. Als Trachtlerin war es für sie eine
Selbstverständlichkeit —solange es ihre Gesundheit ermöglichte — bei Veranstaltungen und Festen des Vereins dabei zu sein. 1980 wurde Rosa zum Ehrenmitglied unseres Vereins geehrt.
1985 wurde ihr vom Gau das goldene Gauehrenzeichen überreicht und 1994 durften wir sie für 60-jährige Mitgliedschaft ehren. Eine große Trauergemeinde, darunter viele Trachtler und
Trachtlerinnen geleiteten sie auf ihrem letzten Erdenweg. Als äußeres Zeichen der Trauer und des Dankes legten wir einen Kranz nieder und die Vereinsfahne senkte sich über das offene Grab.
Trachtenverein Rosenheim I Stamm
Im Dezember verstarb nach langer schwerer Krankheit 14 Tage vor seinem 71. Geburtstag
unser Ehrenvorstand Franz Neuhauser. Wir sind über seinen Tod alle tief betroffen.
Im Mai 1946 ist der Franz als junger Bursch beim Stammverein Mitglied geworden. Über 40 Jahre war er im Ausschuss tätig als 1 Vorplattler 1. Schriftführer, 2. Vorstand, und über 20
Jahre 1. Vorstand. Er arbeitete jahrzehntelang erfolgreich mit der Vereinsjugend. 1992 wurde er zum Ehrenvorstand ernannt. Seine große Liebe galt außer seinem Verein der Volksmusik.
Er spielte ab 1952 bei der Vereinsmusik mit, die bis zu seiner Krankheit in gleicher Besetzung existierte. Seit 1956 spielte er in der ,,Rosenheimer Hackbrettmusi‘. 1965 wurde der Sänger-
und Musikantenhoagarten erstmals veranstaltet, bis heute findet er jedes Jahr in Rosenheim statt. 1967 rief Franz das 1. Alpenländische Adventsingen ins Leben. Ebenfalls 1967
organisierte er ,,Volksmusik aus den Alpenländern" mit Gruppen aus Bayern, Allgäu, Österreich-Südtirol und der Schweiz. Bei jeder dieser Veranstaltungen kamen bis zu 1000 Zuschauer. Er gründete 1977 die Grieser Hausmusi - Er richtete
1972 das Gaufest vom Gauverband 1 in Rosenheim aus und organisierte das 100-jährige Gründungsfest des Vereins Er
war Träger des goldenen Gauehrenzeichens und erhielt aufgrund besonderer. Verdienste in der Kultur und Volksmusikpflege die Ehrenplakette der Stadt Rosenheim. Er war jahrzehntelang im Vorstand des Stadtjugendrings
Rosenheim und im Wirtschaftlichen Verband tätig. In der Rosenkranzkirche in Fürstätt zelebrierte Geistlicher Rat
Grünbeck den Trauergottesdienst umrahmt von den Inntaler Sängern. Zu seiner letzten Ruhestätte geleiteten ihn mit der
Bläsergruppe aus Vagen die 2 Fahnen seines Stammvereins, viele Vereinsmitglieder darunter zahlreiche Frauen im Schalk
Fahnenabordnungen der Patenvereine Mühldorf, Aßling Zorneding und Prutting und der Brudervereine D‘Innviertler und
Alt Rosenheim. Gauehrenvorstand Max Reitner, Inngau-Gauvorstand Walter Weinzierl Gebiets-vertreter Lorenz Grasberger, viele Volksmusikfreunde und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, wie der ehemalige Vorsitzende des
Wirtschaftlichen Verbandes und der 2. Bürgermeister gaben ihm die letzte Ehre. Mit bewegenden Worten des Dankes und
Abschieds legte 1. Vorstand Helmut Stallhofer einen Kranz nieder, er würdigte Franz Neuhauser als einen Menschen, der
sein Leben der Vereinsarbeit und der Volksmusik gewidmet hatte. Eine unübersehbare Trauerschar zeugte von der großen Beliebtheit des Verstorbenen.
K. Hehensteiger, 2. Schriftführer
GTEV “Tiefenthaler” Weildorf e.V.
Am 27. Oktober 2000 verstarb im Alter von 87 Jahren unser Ehrenmitglied und Träger des
goldenen Gauehrenzeichens Paul Haimbuchner aus Stötten. Als er 1949 aus sibirischer Gefangenschaft zurückkam, trat er gleich in unseren jungen Verein ein. Einen Namen machte
sich der ,,Paule“ als Theater-spieler und besonders als "Schminker‘. das er bis 1978 ausübte. Jedes Jahr freute er sich auf die Trachtenwallfahrt nach Maria Eck, an der er 44-mal teilnahm
und als Vorbeter jedesmal noch nach den drei Rosenkränzen für die armen Seelen ein G‘setzl dranhängte. Unter den Klängen der Musikkapelle Weildorf wurde er zur letzten Ruhestätte
begleitet. Als letzten Gruß legte unser Vorstand Heinrich Abfalter einen Kranz nieder während sich unsere Vereinsfahne über dem offenen Grab senkte.
GTEV "Chiemseer" Chieming
Tiefe Trauer und für uns alle unfassbar löste die Nachricht vom plötzlichen Tod unseres
langjährigen 1. Vorstandes Max Probst aus. Im Alter von erst 44 Jahren schloss er für immer die Augen. Max war seit seiner Jugendzeit 25 Jahre im Vereinsausschuss und der Vorstandschaft
tätig, davon zuletzt 12 Jahre als 1. Vorstand. Während seiner unermüdlichen Vereinstätigkeit hat er sich mit ganzer Kraft für die Trachtensache und auch für die Dorfgemeinschaft eingesetzt, diese
mitgestaltet und geprägt. Unser Vereinsheim wurde unter seiner Führung geschaffen. Beim 75-jährigen Gründungsfest war er ein umsichtiger Festleiter. Bei der Trauerfeier, die von der
Trachtenkapelle feierlich umrahmt wurde, umsäumten neben der Vereinsfahne weitere 14 Fahnenabordnungen der Paten-, Orts-, Nachbars- und Gebietsvereine den Altar. Von
Vereinsausschussmitgliedern als Träger, vielen Röckifrauen und Vereinsmitgliedern, Mitgliedern der Gauvorstandschaft und des Gauausschusses, vielen Trachtlern der Nachbar- und
Gebietsvereine und eine unübersehbare Trauergemeinde geleiteten unseren ehemaligen Vorstand zu seiner letzten
Ruhestätte. Unser jetziger 1. Vorstand Schorsch Hunglinger hielt den ehrenden Nachruf, würdigte die großen Verdienste
unseres lieben Verstorbenen, sagte ihm Vergelts Gott und legte als Zeichen des Dankes einen Kranz nieder. Einen herzlichen Dank, auch im Namen der Angehörigen, allen Trachtlern die dem Verstorbenen mit dem Kirchgang die letzte
Ehre erwiesen haben, durch Worte, Kranz- und Blumenspenden ihre aufrichtige Anteilnahme bekundeten.
GTEV ,,Almrausch“ Wasentegernbach
Der Verein musste Abschied nehmen von seinem langjährigen Mitglied Amalie Strähuber. Sie
verstarb am 8.12.2000 im Alter von 80 Jahren Die Amalie war seit 1937 Mitglied beim TrV. Schon in frühester Jugend galt ihre Liebe dem Gesang und dem Theaterspielen. Sie war Mitglied
einer der ersten Singgruppen des Vereins, dem ,,Wasentegernbacher Drei-gesang“ (Stießberger, Weilnhammer, Strähuber). 1990 wurde sie mit dem goldenen Gauehrenzeichen ausgezeichnet und seit 1998 war sie Ehrenmitglied.
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Am 22.1.2001 verstarb Barbara Mangstl im Alter von 86 Jahren. Die ,,Göschl Babett“ war seit
1935 Mitglied beim Trachtenverein und wurde mit dem goldenen Gauehrenabzeichen ausgezeichnet. Selten versäumte die Babett einen der monatlichen Vereinsabende und mit den
Frauen des Vereins verband sie eine tiefe Freundschaft. Beide Verstorbenen fanden ihre letzte Ruhestätte im Friedhof in Schwindkirchen, wo die Bläser des Vereins ihren letzten Weg begleiteten. E. Mangstl
GTEV "Almrausch" Wasentegernbach
Der Verein musste im September 2000 gleich dreimal seine Fahne über ein offenes Grab senken.
Am 16.9. verstarb Peter Koder im 15. Lebensjahr. Der Peter war seit seiner Kindheit ein eifriger Plattler und fleißiger Trachtler. Besonders das Platteln machte ihm sehr viel Freude. Er fand im
Friedhof in Grüntegernbach seine letzte Ruhe.
Am 24.9. verstarb Elisabeth Seisenberger im 85. Lebensjahr Die ,,Liesi“ war seit 1935 Mitglied
bei unserem Verein. Für ihre treue und fleißige Mitgliedschaft wurde sie mit dem goldenen Gauehrenzeichen des Gauverbandes 1 ausgezeichnet. Ihre letzte Ruhestätte fand sie im Friedhof in Schwindkirchen.
Am 26. 9. verstarb Georg Sickinger mit 67, Jahren. Der Schorsch war seit 1955 Mitglied beim
Trachtenverein und war seitdem ein aktives und fleißiges Mitglied. Durch seine SchmiedeeisenArbeiten in unserem Vereinsheim hat er sich ein Denkmal gesetzt. Er wurde im
Friedhof in Dorfen begraben. Der Trachtenverein wird seiner Mitglieder in Ehren gedenken.
E. Mangstl
GTEV “Edelweiß” Mühldorf
Tief erschüttert musste der Verein von seinem am 12. Dezember 2000 im Alter von 88 Jahren
verstorbenen Ehrenvorstand Josef Punkes Abschied nehmen. Sein Sterben ist nicht nur für seine Frau Resi und seine Kinder ein großer Schmerz, auch für den Trachtenverein bedeutet es einen
großen Verlust. 1962 trat er in den Trachtenverein ein und wurde bald mit dem Amt des Kassierer vertraut. 1961 übernahm er das Amt des 1. Vorstandes, das er über 21 Jahre mit
hohem Einsatz wahrnahm Als besonderes Ereignis in seiner Amtszeit ist der Bau der Wallfahrtskapelle "Kleinötting" bei Mühldorf zu nennen, der insbesondere auch auf seine Initiative durch
geführt wurde. Georg Waldinger
GTEV “D´Rupertiwinkler” Freilassing
Am 4. Dezember 2000 nahmen wir Abschied von unserer, im hohen Alter von 85 Jahren,
verstorbenen Fahnenmutter Anni Friesenecker. An die fast 70 Trachtler und Trachtlerinnen aus unserem Verein sowie von "Edelweiß" Hammerau-Ainring begleiteten sie auf ihrem letzten Weg.
Den Gottesdienst umrahmte das Rupertiwinkler Duo Ida und Paul und unsere Vereinskapelle Surheim spielt nochmals für sie. Unsere Anni war seit 1932 aktive Tänzerin und später als
Trachtenträgerin immer am Vereinsleben beteiligt. Bei unserer Fahnenweihe zum 60-jährigen Gründungsfest war sie unsere Fahnenmutter und große Gönnerin des Vereins. Besonders beim
Vereinsheim-Neubau. Sie war immer und überall dabei. Vom Gauverband wurde sie mit dem Goldenen Gauehrenzeichen gewürdigt. Wir alle werden sie vermissen und sie stets in lieber und dankbarer Erinnerung behalten.
GTEV "Edelweiß" Burgkirchen
Unser langjähriges Mitglied Barbara Hackl ist im gesegneten Alter von 93 Jahren am 8.2.2000 verstorben. Sie war aktive
Trachtenträgerin und begleitete uns viele Jahre zu zahlreichen Trachtenfesten. Ihren Ehemann Hans Hackl, der Spielleiter
unserer Theatergruppe war, unterstützte sie stets tatkräftig. Sie wirkte viele Jahre als Souffleuse in der Theatergruppe mit.
Ein schwerer Schicksalsschlag war es für unsere Betty, als ihr Sohn Günther, der begeisterter Höhlentaucher war, tödlich
verunglückte. Eine große Trauergemeinde, darunter viele Trachtler, begleiteten unsere Betty auf ihrem letzten Erdenweg. Unser Ehrenvorstand Dionys Asenkerschbaumer legte zum Zeichen des Dankes im Namen des Vereins einen Kranz
nieder. Die Vereinsfahne senkte sich zum letzten Gruß über das offene Grab. Katharina Utz
GTEV "D´Mühlberger" Waging
Unser Ehrenmitglied Josef Gehmacher verstarb plötzlich und unerwartet im Alter von 79. Jahren. Der
,Zistler Sepp‘ wie wir ihn nannten, trat 1946 als aktives Mitglied dem Verein bei. Das Wort "aktiv" nahm er sehr ernst, war von 1952-57 2. Vorstand, ca. 10 Jahre Beisitzer und wurde im März 1996
für 50-jährige aktive Mitgliedschaft vom Gauverband 1 mit dem goldenen Gauehrenzeichen ausgezeichnet. In seinem Leben hatte der Sepp immer etwas für das Allgemeinwohl über und war
auch in anderen Organisationen und als Bürgermeister von Gaden tätig. Auf seinem letzten Weg zum Waginger Friedhof begleiteten ihn eine große Anzahl von Vereinsfahnen sowie sehr viele
Trachtlerkameraden. Die Vereinsfahne senkte sich zum letzten Gruß über das offene Grab und 1. Vorstand Hias Schneider legte mit ein paar Dankesworten und als Zeichen unserer Verbundenheit einen Kranz nieder.
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