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wichtig - neuer GEMA-Vertrag

Musterbriefe

GEMA und Volksmusik, zusammengestellt von Hansl Auer

Hammerau, den 07.11.01

Lieber Volksmusikant,

ich habe hier versucht das Problem ‚Äědie GEMA und die Volksmusik“ aus meiner Sicht, mit meinen Worten darzustellen und L√∂sungsm√∂glichkeiten aufzuzeigen. Es ist ein erster Versuch und die Zukunft wird zeigen, wie sich alles weiterentwickelt.
Erg√§nzt werden meine Ausf√ľhrungen von Ver√∂ffentlichungen des Volksmusikarchivs, Bezirk Oberbayern, die hier auszugsweise mit Erlaubnis von Ernst Schusser wiedergegeben werden.
Ernst Schusser sei an dieser Stelle f√ľr seine jahrelange Unterst√ľtzung in Sachen GEMA gedankt .

Wer oder was ist die GEMA?

Aus dem Informationsheft 1/94 des Volksmusikarchivs, Bezirk OBB

,Wenn es die GEMA nicht g√§be, m√ľ√üte sie sofort erfunden werden‘ - das hat einmal ein kluger Mann gesagt. Dem m√∂chte auch ich beipflichten, denn es ist eine gro√üe und notwendige Aufgabe, sch√∂pferische Werke von Komponisten und Autoren so zu verwerten, da√ü den Urhebern der gerechte Lohn zukommt. Gerade in der heutigen Medienmusikkultur und im Berufsmusikwesen ist es f√ľr die hier t√§tigen Musikschaffenden ein wertvoller Beitrag, ohne den f√ľr viele der Lebensunterhalt schwer zu bestreiten w√§re. √úberall in unserer Gesellschaft gibt es aber auch Fehlnutzungen und Personen, die eine gute Sache zur unberechtigten pers√∂nlichen Vorteilsnahme ausnutzen. So ist es auch vielfach mi Bereich ,,Volksmusik und GEMA“ zu beobachten.

Nicht nur, da√ü im Zuge der Medienmusikwirtschaft die Vertreter der sogenannten ,,Volkst√ľmlichen Musik“ nahezu schamlos Teile der gemafreien Musik, sprich der √ľberlieferten Volksmusik, durch GEMA-Anmeldung f√ľr sich beanspruchen - auch im Bereich der ,,Volksmusikanten“ gibt es Fehlnutzungen der GEMA:

Sowohl Personen der sogenannten ,,traditionellen“ Volksmusik als auch Personen der sogenannten ,,neuen kritischen“ Volksmusik melden bei GEMA oder AKM (√Ėsterreich) versehentlich oder absichtlich (?) √ľberlieferte Lieder oder Instrumentalmelodien als ihre eigenen sch√∂pferischen Kompositionen an.

An dieser Fehlangabe trägt die GEMA im Grunde keine Schuld. Denn ihre Mitglieder erklären im GEMAVertrag mit Unterschrift, daß sie die bezeichneten und an die GEMA zur Wahrnehmung vergebenen Rechte auch wirklich besitzen.

F√ľr viele Volksmusikanten und S√§nger ist die GEMA ein unbekanntes und ,,bedrohendes“ Wesen, das ihnen und den Veranstaltern - berechtigt oder unberechtigt - Rechnungen stellt. Es lohnt sich, wenn man sich √ľber das Wesen der GEMA informiert, ihre Aufgaben und Grenzen kennt. Dar√ľber gibt Ihnen gerne die Abteilung Kommunikation und √Ėffentlichkeitsarbeit der GEMA (Bonn, Adenauerallee 134) Auskunft.

Hier seien einige Ausz√ľge aus der Brosch√ľre ,,GEMA - Information f√ľr Mitglieder“ (1992) wiedergegeben:

Wer oder was ist die GEMA? Das K√ľrzel GEMA ist die Abk√ľrzung f√ľr: Gesellschaft f√ľr musikalische A uff√ľhrungs- und mechanische Vervielf√§ltigungsrechte. Die GEMA ist eine Verwertungsgesellschaft im Sinne des Wahrnehmungsgesetzes. Sie hat die Rechtsform eines wirtschaftlichen Vereins kraft staatlicher Verleihung mit Sitz in Berlin und steht unter der Aufsicht des Deutschen Patentamts sowie des Bundeskartellamts. Bereits im Jahr 1903 gr√ľndeten Richard Strau√ü und Friedrich R√∂sch die Genossenschaft Deutscher Tonsetzer (GDT), die Vorg√§ngerin der GEMA.

Die GEMA nimmt die Urheberrechte wahr, die ihr die Mitglieder √ľbertragen haben. Dem Musiknutzer stellt die GEMA stellvertretend f√ľr den Urheber gegen entsprechende Verg√ľtung das Weltrepertoire von derzeit rund zwei Millionen Werken zur Verf√ľgung. Sie spielt also eine treuh√§nderische Vermittlerrolle.

Wer Urheber eines musikalischen Werkes ist, kann seine Rechte der GEMA zur Wahrnehmung √ľbertragen. Ebenso kann ein Bearbeiter seine Rechte, die durch eine sch√∂pferische Bearbeitung entstehen, der GEMA √ľbertragen. Man kann aber nur die Rechte √ľbertragen, die man wirklich besitzt. Wichtig ist, da√ü jeder Urheber prim√§r seine Rechte selbst wahrnehmen kann:

Die Rechte des Urhebers

Der Urheber als Sch√∂pfer des Werkes hat das ausschlie√üliche Recht, dar√ľber zu entscheiden, ob und wie sein Werk ver√∂ffentlicht werden darf Ihm ist auch das Recht der √∂ffentlichen Wiedergabe, der Verbreitung, Vervielf√§ltigung und Sendung seines Werkes durch Bild- oder Tontr√§ger oder im Rahmen von Funksendungen vorbehalten....

Wer seine Rechte an neugeschaffenen Liedern (z.B. Kathi Greinsberger, Werner F√∂rschner, Bertl Witter) selbst wahrnimmt, kann selbst bestimmen, wer, wann, wie und wo seine Lieder singen darf. Wer seine Rechte der GEMA √ľbertr√§gt (z.B. Tobi Reiser, Martin Schwab), gibt seine Lieder oder St√ľcke gegen Entgelt f√ľr jedwede, auch noch so zweifelhafte Nutzung frei. Zus√§tzlich stellt sich auch die Frage, ob er die √ľbertragenen Rechte wirklich auch besessen hat.

Ernst Schusser

 

Die GEMA hat also ihre Berechtigung.
Jetzt aber zu den Problemen und evtl. L√∂sungen wenn es um ‚Äědie GEMA und die Volksmusik“ geht.

Einzelne Volksmusikanten sind GEMA-Mitglieder und haben der GEMA die Wahrnehmung aller Rechte ihrer Lieder oder Musikst√ľcke gegen Entgelt √ľbertragen. Somit sind Veranstaltungen bei denen solche Titel gespielt werden gemapflichtig
.
Wenn also kein Volksmusikant der neue Lieder und Weisen schafft (sind sie wirklich neu?) bei der GEMA w√§re, br√§uchte man f√ľr Veranstaltungen keine Tantiemen bezahlen. Dem ist aber nicht so.

Nehmen wir zun√§chst zur Kenntnis, dass einige bekannte Volksmusikanten der GEMA alle Verwertungsrechte, auch die der √∂ffentlichen Auff√ľhrung √ľbertragen haben, und somit sind Volksmusikveranstaltungen, bei denen St√ľcke dieser Musikanten gespielt werden gemapflichtig.

Wie löst man nun dieses Problem?

1. Was kann die GEMA dazu beitragen?

Wie gesagt, an der Institution GEMA kann und soll auch nicht gezweifelt werden.

Sollte man vielleicht eine Regelung anstreben, da√ü Volksmusikveranstaltungen bei denen der Anteil der gema-gesch√ľtzten Lieder z.B. unter 20 % liegt, frei sind? Wer schlie√üt mit der GEMA diese Regelung ab? Wie √ľberpr√ľft man das? W√ľrde dies die Anmeldungen von St√ľcken aus dem Bereich Volksmusik bei der GEMA nicht sogar in die H√∂he treiben?

Fragen √ľber Fragen die mit kompetenten Fachleuten gekl√§rt werden m√ľ√üten und der Weg zu einem Ergebnis, wenn √ľberhaupt, w√§re erfahrungsgem√§√ü steinig und lang.

2. Was können wir Musikanten dazu beitragen

F√ľr mich w√§ren folgende drei Wege zur Bew√§ltigung dieses Problems durch den Volksmusikanten sofort denkbar.

 a, Alle Lieder und Weisen bleiben frei

Alle neu entstandenen Lieder und Weisen eines schöpferische tätigen Volksmusikanten bleiben frei, d.h. sie können von jedermann zur persönlichen Freude auch öffentlich gesungen und gespielt werden, auch eine gewerbliche Nutzung ist hier erlaubt.

 b, Vereinbarung zur Freiheit der Volksmusik, die Urheberrechtsdokumentation des Volksmusikarchiv im Bezirk Oberbayern

 In einer Urheberrechtserkl√§rung zwischen dem sch√∂pferisch t√§tigen Volksmusikanten und dem Volksmusikarchiv des Bezirk Oberbayern hei√üt es, da√ü alle von dem mit Namen bezeichneten Volksmusikanten geschaffenen oder bearbeiteten Musikst√ľcke oder Lieder von jedermann √∂ffentlich gesungen und gespielt werden k√∂nnen.
Jede gewerbliche Nutzung, Bearbeitung, Verwertung und Veröffentlichung durch Tonträger, Druck, Funk und Fernsehen und in allen Datennetzen bedarf der vorherigen Einwilligung durch des Volksmusikanten.
Die Urheberrechtsdokumentation im Volksmusikarchiv steht hier den Volksmusikanten unentgeltlich zur Seite.

 c, √úbertragung der Rechte an eine Verwertungsgesellschaft wie die GEMA

Man √ľbertr√§gt die Rechte einer Verwertungsgesellschaft, z.B. der GEMA, schlie√üt aber bei diesem Vertrag die Auff√ľhrungsrechte aus, d. h. alle neuen Lieder und Weisen k√∂nnen √∂ffentlich, ohne Tantiemenzahlung gesungen und gespielt werden, wie es im Sinne der Volksmusik ist. Jede gewerbliche Nutzung, Bearbeitung, Verwertung und Ver√∂ffentlichung durch Tontr√§ger, Druck, Funk und Fernsehen und in allen Datennetzen wird durch die Verwertungsgesellschaft wahrgenommen.

Soweit meine Lösungsvorschläge welche an die Volksmusikanten gerichtet sind!
.
F√ľr die Veranstalter w√§re nat√ľrlich √ľberdies wichtig, folgendes zu wissen:
Wer von den Volksmusikanten ist GEMAmitglied? welche St√ľcke sind frei und welche gesch√ľtzt?

Der einfachste Weg w√§re die Erstellung einer Liste durch die GEMA mit gesch√ľtzten Werken und dessen Urhebern. Dies aber kann die GEMA aus bestimmten Gr√ľnden nicht durchf√ľhren.
Ich kann an dieser Stelle allerdings Namen von Volksmusikanten bekannt geben, dessen Lieder und Weisen öffentlich GEMAfrei gesungen und gespielt werden können.
Mit Erlaubnis von Ernst Schusser vom Volksmusikarchiv darf ich hier zunächst die Namen veröffentlichen, die mit dem Bezirk Oberbayern die oben unter b, erwähnte Vereinbarung zur Freiheit der Volksmusik getroffen haben.

Volksmusikarchiv und Volksmusikpflege Krankenhausweg 39 83052 Bruckm√ľhl Telefon 08062/5164 Fax 08062/8694

MBR - Manuskripte, Beispiele, Referate -Reihe 5000: Urheberrechtsdokumentation am Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern

MBR5000:

Vereinbarung zur Freiheit der Volksmusik

- Stand der Dokumentationsarbeiten -

Das Volksmusikarchiv hat Anfang der i99oer Jahre mit den Arbeiten zur Urheberrechtsdokumentation von Liedern, Instrumentalst√ľcken und T√§nzen aus dem Bereich der regionalen Volksmusik begon¬≠nen. Damit haben wir auf die teils fehlerhafte und mi√üverst√§ndliche Dokumentation der GEMA rea¬≠giert, die eine Gefahr f√ľr das Leben der Volksmusik und der Volksmusikpflege in der Gegenwart darstellt. In dreifacher Weise wird GEMA-frei aufzuf√ľhrende Musik im Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern dokumentiert:

- Die Masse der anonymen Volksweisen. Im Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern sind schät­zungsweise 140.000 Lieder und 300.000 Instrumentalmelodien gesammelt.

- Die Kompositionen und Bearbeitungen von Autoren, die schon 70 Jahre verstorben sind und de­ren Werke somit laut Urheberrecht gemeinfrei sind.

- Die Kompositionen und Bearbeitungen von sch√∂pferisch t√§tigen S√§ngern und Musikanten, die bewu√üt die Auff√ľhrungsrechte an ihren Werken und Bearbeitungen nicht einer Urheberrechts¬≠gesellschaft (z.B. GEMA) √ľbergeben. Diese sch√∂pferisch t√§tigen S√§nger und Musikanten erkl√§ren in einer "Vereinbarung zur Freiheit der Volksmusik", da√ü ihre Lieder, Instrumentalst√ľcke, T√§nze und Bearbeitungen jederzeit ohne Genehmigung und Tantiemenzahlung aufzuf√ľhren sind. Die GEMA vertritt hier keinerlei Auff√ľhrungsrechte.

Nach unseren Sch√§tzungen kann die GEMA derzeit im Bereich der regionalen Volksmusik (in Bay¬≠ern) die Auff√ľhrungsrechte von lediglich 10-15 % der Lieder, Instrumentalst√ľcke und T√§nze wahr¬≠nehmen. Dieser Minderheit steht eine √ľberw√§ltigende Mehrheit an "GEMA-frei" aufzuf√ľhrender alter und neuentstandener Musik gegen√ľber.

Damit diese frei aufzuf√ľhrenden Lieder und Musikst√ľcke aus dem Bereich Volksmusik auch doku¬≠mentiert werden, hat das Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern diese Dokumentationsarbeit f√ľr diejenigen sch√∂pferisch t√§tigen S√§nger und Musikanten √ľbernommen, die in der freiwilligen "Ver¬≠einbarung zur Freiheit der Volksmusik" die tantiemenfreie Auff√ľhrung ihrer Lieder, St√ľcke und Bear¬≠beitungen erkl√§rt haben.

Zur Zeit (Stand: Juni 2008) arbeitet das Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern an der Dokumen¬≠tation der Lieder, Instrumentalst√ľcke und Bearbeitungen von:

 Dok.-Nr. 1            Kiem Pauli (1882-1960)

 Dok.-Nr. 3            Georg von Kaufmann, "Kaufmann Schorsch" (1907-1972)

 Dok.-Nr. 4            Sigi Ramst√∂tter,Teisendorf

 Dok.-Nr. 5            BertI Witter,Traunstein

 Dok.-Nr. 6            Kathi Greinsberger, Fischbachau

 Dok.-Nr. 7            Sepp Winkler, Kreuth

 Dok.-Nr. 8            Franz Schwab, Marktschellenberg

 Dok.-Nr. 9            Heinrich Fischer, Rottau

 Dok.-Nr. 14         Peppi Prochazka, Fischbachau

 Dok.-Nr. 15         HansI Holzer, Fischbachau

 Dok.-Nr. 16         Klaus Frauenrieder, Elbach

 Dok.-Nr. 17         Hans Auer, Hammerau

 Dok.-Nr. 18         Christi Arzberger, Wasserburg

 Dok.-Nr. 20         Bert Lindauer, Griesst√§tt

 Dok.-Nr. 21         Werner F√∂rschner, Grafing

 Dok.-Nr. 22         Kathi Stimmer-Salzeder,Aschau/lnn

 Dok.-Nr. 23         Uwe Schmidbauer, H√∂henkirchen-Siegertsbrunn

 Dok.-Nr. 24         Helmut Scholz, Rott am Inn

 Dok.-Nr. 25         Sabine Riemer, Fischbachau

 Dok.-Nr. 26         Sebastian Biswanger, Ingolstadt

Dok.-Nr.    27       Franz Krammer, Ingolstadt

Dok.-Nr.    28       Helmut Karg (1938-1997), Ingolstadt

Dok.-Nr.    29       Wolfgang A. Mayer, M√ľnchen

Dok.-Nr.    32       Wolfgang Forstner, S√∂chtenau

Dok.-Nr.    33       Monika und Reinhard Baumgartner, Polling/M√ľhldorf

Dok.-Nr.    34       Peter Denzler, Nu√üdorf

Dok.-Nr.    35       Rainer Maier, Manching-Oberstimm

Dok.-Nr.    37       Rudi Rehle, Bad Wiessee

Dok.-Nr.    38       Sepp Rubenberger, Eichst√§tt

Dok.-Nr.    39       Annemarie Meixner, Vagen

Dok.-Nr.    40       Hans Kammerer (1891-1968), Burghausen

Dok.-Nr.    41       Hermann Kammerlander, Stephanskirchen

Dok.-Nr.    42       Josef Kammerlander (1901-1985), Ruhpolding

Dok.-Nr.    43       Peter Maier, Kolbermoor

Dok.-Nr.    44       Karl Edelmann (1920-2000), Kreuth

Dok.-Nr.    46       Sepp Hornsteiner,Waakirchen

Dok.-Nr.    48       Andreas Estner, Fischbachau

Dok.-Nr.    50       Peter Johann Reiter, Ainring

Dok.-Nr.    51       Georg Sojer, Ruhpolding

Dok.-Nr.    52       Hans Wagner, Gro√ükarolinenfeld

Dok.-Nr.    53       Markus Krammer, Ebersberg

Dok.-Nr.    54       Wunibald Iser, Meilenhofen

Dok.-Nr.    57       Reinhard Loechle, Erding

Dok.-Nr.    58       Josef Karl Kaschak, Grassau

Dok.-Nr.    59       Gerhard Klein, Steingaden

Dok.-Nr.    60       Leopold Pfaffl,0berpfaffenhofen

Dok.-Nr.    61       Josef Mayerhofer, Ingolstadt

Dok.-Nr.    62       Willibald Ernst, Gangkofen

Dok.-Nr.    63       Annemarie Bayer), Altenmarkt

Dok.-Nr.    64       Gerhard Lexhaller,Aufham

Dok.-Nr.    65       Anderl BickI (1906-1983), Starnberg

Dok.-Nr.    66       Dr. Heinrich Soffel,Gauting

Dok.-Nr.    67       Johannes Irger, Fischbachau-Eben

Dok.-Nr.    68       Martin Irger, Fischbachau-Eben

Dok.-Nr.    69       Bettina Deflorin, Fischbachau

Dok.-Nr.    70       Vilsmeier Hans, M√ľnchen

Dok.-Nr.    71       Nikolaus von Hardtmuth, Au bei Bad Feiinbach

Dok.-Nr.    73       Hans Riedl, Rosenheim

Dok.-Nr.    74       Negele Ingo, Unterschlei√üheim

Dok.-Nr.    76       RumbergerSepp,Vogtareuth

Dok.-Nr.    77       Irlinger Sebastian, Bad Reichenhall

Dok.-Nr.    78       Klaus Thumm, Mittenwald

Dok.-Nr.    79       Sepp Kloiber, Gai√üach

Dok.-Nr.    80       Petra Kleinschw√§rzer, Weyarn

Dok.-Nr.    81       Elfriede Eberl, M√ľnchen

Dok.-Nr.    82       Sandra Hermann,Wielenbach

Dok.-Nr.    83       Lisbeth Genghammer,Chieming

Dok.-Nr.    84       Ilona Seidel, K√ľhbach

Dok.-Nr.    85       Heinz Neumaier, Dachau ^

Dok.-Nr.    86       Erich Gawlik, Aschau i. Chiemgau
        
DOK.-Nr. 87         Dieter Kuttenberger, Germering

 Dok.-Nr. 88         Franz Klampfl, Ilmm√ľnster

 Dok.-Nr. 89         Gebhard Winkler, Eching.

 

Ernst Schusser schreibt hierzu:
 “Diese Liste der gegenw√§rtig in der Bearbeitung stehenden Personen ist nat√ľrlich nur ein Teil der sch√∂pferisch t√§tigen Volksmusikanten, von denen Lieder, Musikst√ľcke und Bearbeitungen im Volksmusikarchiv vorliegen. Aus arbeitstechnischen und finanziellen Gr√ľnden sind wir gezwungen, bei unserer Dokumentationsarbeit in kleinen Schritten vorw√§rts zu gehen. Die personellen und finanziellen Mittel des Volksmusikarchivs sind hier doch sehr beschr√§nkt - im Gegensatz zu dem von uns entwickelten ausgereiften Dokumentationssystem f√ľr Volksmusik. Trotzdem wollen wir jeden in unserer heimischen Volksmusik sch√∂pferisch t√§tigen Menschen auf seinen Wunsch hin erfassen und mit seinen Werken dokumentieren. Das wird seine Zeit dauern - darum bitten wir um Geduld. Wenn Sie auch dazugeh√∂ren wollen, melden Sie sich bitte im Volksmusikarchiv!”

Andere Vereinbarungen wie z.B. unter c, beschrieben, oder keine Vereinbarung mit einer Verwertungsgesellschaft haben:
Klaus Karl
Hardi Pilsner
Manfred Wörnle
Otto Ehrenstrasser
Karl Edelmann
Wastl Fanderl
Alle Lieder und Weisen dieser S√§nger und Musikanten d√ľrfen GEMAfrei aufgef√ľhrt werden .

 

In Kontakt mit vielen Musikanten und Volksmusikpflegern im alpenl√§ndischen Raum m√∂chte ich versuchen, dass sich unsere Musikantenkollegen einem meiner drei obenaufgef√ľhrten L√∂sungsvorschl√§ge anschlie√üen. Meldungen zur Erg√§nzung der Liste nehme ich gerne entgegen hansauer@t-online.de √úbrigens k√∂nnen bestehende GEMAvertr√§ge zu bestimmten Terminen abge√§ndert werden


 

 Was ist bei der Durchf√ľhrung und Planung einer
 Volksmusikveranstaltung zu beachten?

1. Zun√§chst muss man nachsehen, ob die Veranstaltung unter den Pauschalvertrag zwischen GEMA und Trachtenverband f√§llt (2 Heimatabende oder Volkstumsabende, Weihnachtsfeier, Adventsingen, Maibaumaufstellen sind frei; n√§heres im Trachtenkalender oder im Internet).??

2. Trifft dies nicht zu ist zu empfehlen, sich mit den teilnehmenden Gruppen vorher abzusprechen. Es sollten nur GEMAfreie St√ľcke zur Auff√ľhrung kommen (evtl. schriftliche Abmachung, Beispiel: Hiermit versichere ich, dass die .......(St√ľcke/Lieder)..... der....(Gruppe)...............dargeboten bei der Veranstaltung am...................alle GEMAfrei sind.). Bei Nichteinhaltung kann man dann die Musikgruppe zur Rechenschaft ziehen.

Anmeldepflicht von Seiten der GEMA bis 3 Tage vorher besteht in jedem Fall.
 

Was können die Volksmusikwarte in den Trachtenvereinen beitragen?

Die Volksmusikwarte sollten das Musiziergut ihrer Musik- oder Gesangsgruppen durchsehen und festellen: was ist GEMAfrei oder nicht.

Hilfestellung hierzu wird auch vom Bezirk geboten.

Das Volksmusikarchiv veröffentlichte hierzu folgende Mitteilung:

Hilfestellung f√ľr Volkslied- und Volksmusikgruppen

Seit Gr√ľndung des Volksmusikarchives 1984 sind die Mitarbeiter mit dieser f√ľr die Volksmusik und die Volksmusikpflege wichtigen Frage besch√§ftigt. Zunehmend stellt sich heraus, dass die S√§nger, Musikanten und Veranstalter mit der Gesch√§ftspraxis der GEMA im Bereich Volksmusik nicht zurecht kommen und weitgehende Hilfestellungen ben√∂tigen.

Das Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern bietet den S√§ngern und Musikanten, den Volkslied und Volksmusikgruppen in Oberbayern konkrete Hilfestellung bei der Abkl√§rung des eigenen Repertoires auf GEMA-Pflichtigkeit oder GEMA-Freiheit bei √∂ffentlichen Auff√ľhrungen an. Auf den folgenden Seiten finden Sie dazu Formbl√§tter zum Ausf√ľllen:

    Blatt 1 dient der allgemeinen Information √ľber die Volksmusik- oder Volksliedgruppe (oder Einzelpersonen). Diese Angaben werden in die Gruppenkartei am Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern √ľbernommen und sollen eine Kurzdarstellung der Gruppe/Einzelperson sein. F√ľr eine erg√§nzende Zusendung von Photographien, Zeitungsartikeln oder Tonaufnahmen (gegen Rechnungsstellung) w√§ren wir zur Vervollst√§ndigung unserer Sammlung dankbar.

 

    Blatt 2 und Beiblatt dient der Auflistung des Repertoires (Lieder, Instrumentalst√ľcke, T√§nze). Bitte numerieren Sie die einzelnen Titel laufend durch und f√ľllen die Spalten nach bestem Wissen aus. Zur Verdeutlichung k√∂nnen Sie auch Kopien der Lieder oder Noten beilegen.

Die ausgef√ľllten Bl√§tter und Beilagen schicken Sie an das Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern. Benutzen Sie bitte den Postweg und nicht das Fax.Wir treten dann f√ľr Sie mit der GEMA in Kontakt, √ľberpr√ľfen die Antwort der GEMA aus volksmusikalischer Sicht und Sie erhalten Ihre Repertoire-Listen mit den Hinweisen zu GEMA-Pflichtigkeit oder GEMA-Freiheit wieder zur√ľck.

Bitte bedenken Sie, da√ü die Arbeit auch f√ľr das Volksmusikarchiv zeitintensiv ist und deshalb keine termingebundene Erledigung m√∂glich ist. Die Repertoirelisten werden in der Reihenfolge der Einsendetermine bearbeitet.

Ernst Schusser

Stand: Juni 2001

F√ľr Verbesserungsvorschl√§ge bei den Formbl√§ttern sind wir dankbar!

Auch die GEMA-Dokumentationsstelle hilft weiter.

Die Anfrage ist schriftlich an die GEMA-Generaldirektion, Geschäftsbereich Mitglieder und Dokumentation, GEMA
Bezirksdirektion N√ľrnberg
Johannisstraße 1

 zu richten unter Angabe des Musikst√ľckes oder Liedes, des Komponisten, Bearbeiters (falls bekannt), und Verlag (falls bekannt). Die Antworten m√ľsste man allerdings vom Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern pr√ľfen lassen, da die Unzul√§nglichkeiten der GEMA-Dokumentation bekannt sind.

Im schlimmsten Fall bekommt man dann einen Brief von der GEMA mit der Aufforderung nachzuweisen, ob die dargebotenen Lieder und Weisen auch wirklich GEMAfrei waren.
 
 Musterbriefe, die ich bereits in dieser Form an die Gema gesandt habe.

 

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