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DreiertĂ€nze - Bereicherung der Tanzkultur EinfĂŒhrung: DreiertĂ€nze sind TĂ€nze, bei denen ein Bursch’ mit zwei TĂ€nzerinnen tanzt. Diese besondere Form des Werbetanzes stellt eine weitere Bereicherung der Tanzkultur dar. Die TĂ€nzerinnen werben zum einen mit Anmut um die Gunst des TĂ€nzers und wenden sich zum anderen mit gespielter Eifersucht ab, wenn sich der Bursch’ bei bestimmten Tanzteilen der jeweils anderen Partnerin widmet. Die Ursachen fĂŒr die Entstehung von DreiertĂ€nzen dĂŒrften vielfĂ€ltig sein. Neben einer zusĂ€tzlichen Abwechslung im Tanzgeschehen konnten bereits Tanzmeister des Mittelalters damit Neid und mögliche RangordnungskĂ€mpfe innerhalb der StĂ€ndegruppen geschickt umgehen bzw. vermindern. Zudem boten DreiertĂ€nze gerade in Nachkriegszeiten eine willkommene Gelegenheit, den dann vorherrschenden Dirndl- bzw. Frauen-Ăberschuss bei Tanzveranstaltungen etwas auszugleichen. Auch in der heutigen Zeit können diese Tanzformen gezielt in der Vereins- und Brauchtumsarbeit eingesetzt werden, sei es bei Tanzproben, bei AuffĂŒhrungen oder als weitere tĂ€nzerische âFarbtupfer“ bei Volkstanzveranstaltungen. Vereinen, deren Jugend oder Aktive vermehrt aus weiblichen Mitgliedern bestehen, bieten DreiertĂ€nze eine zusĂ€tzliche Form der Selbstdarstellung und tragen so dazu bei, den Zusammenhalt in der Gruppe weiter zu festigen. Gepaart mit Trachtentanz- und Plattlerelementen lassen sich daraus andere Tanz-Varianten entwickeln und damit eine gröĂere Vielfalt an Darbietungen erreichen. Die nachfolgend beschriebenen DreiertĂ€nze stellen dazu eine gute Grundlage dar. Obwohl ursprĂŒnglich aus anderen Regionen stammend, sind sie mittlerweile auch auf den boarisch’n Tanzböden gebrĂ€uchlich. In diesem Sinne âvui Freid beim Studier’n und Ausprobier’n!“ MĂ€rz 2009 Hildegard Kallmaier
Literatur: Erna SchĂŒtzenberger/ Hermann Derschmidt: Salzburger Arbeitsgemeinschaft fĂŒr Volkstanz:
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