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Gänsetanz (Aus Raimund Zoders „Altösterreichische Tänze“.) Die Tänzerinnen stehen in einem geschlossenen Kreis mit dem Gesicht zur Tanzbodenmitte; die gefassten Hände sind zu „Toren“ hochgehoben. Ein ĂĽberzähliger Tänzer fĂĽhrt nun als „Gänserich“ zu Marschmusik alle Burschen, die sich entweder an den Händen halten (Kette) oder hintereinander gehen mit beiden Händen an den HĂĽften des Vordermannes, zwischen zwei Tänzerinnen in den Kreis hinein, beim nächsten oder ĂĽbernächsten „Tor“ wieder hinaus und so fort in Schlangenform. Wenn die Musik plötzlich vom Marsch in eine Walzermusik ĂĽbergeht, versucht jeder Tänzer eine Tänzerin zu fassen (Bedingung: Nur von vorn!!) - und mit ihr Walzer zu tanzen. Ein Bursche bleibt dabei als nächster „Gänserich“ ĂĽbrig. Dieser hebt die Hand, wenn das WalzerstĂĽck zu Ende ist und die Tänzerinnen stellen sich wieder zum Torkreis auf. Der Tanz beginnt aufs Neue. Da jeder „Gänserich“ nach dem jeweiligen Rundtanz mit seiner Tanzpartnerin ausscheidet, endet das Spiel meist mit einem erbitterten Kampf der letzten zwei Tänzer um die letzte Tänzerin. |
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