Körbltanz

(Aufzeichnung um 1924 durch Hermann Derschmidt aus Oberösterreich.)

In der Tanzbodenmitte stehen drei Stühle oder eine Bank. Die Musikanten beginnen einen Walzer und spielen ohne Unterbrechung bis zum Ende des Tanzspiels weiter.

Eine Tänzerin setzt sich in die Mitte der Stühle bzw. der Bank. In der Hand hält sie einen Korb. Nun eilen zwei Burschen herbei, die sich links und rechts neben sie setzen. Nach einigem gespielten Überlegen gibt sie einem der Tänzer den Korb und mit dem anderen tanzt sie Walzer in Rundtanzfassung. Der Bursche mit dem Korb setzt sich rasch in die Mitte und jetzt nehmen zwei Tänzerinnen die leeren Plätze ein. Eine davon wird zum Tanz erwählt und die andere erhält den Korb usw. Das Tanzspiel wird solange fortgesetzt, bis alle tanzen bzw. die Tanzfläche gefüllt ist.

Körbltanz