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Im zeitigen Frühjahr veranstaltet jedes Jahr ein Verein den Gebietsmusikhoagart´n, eine Zusammenkunft der Sänger und
Musikanten des Gebiets Kammerbauer. Dieses Jahr übernahm der Trachtenverein „D´Holzlandler“ Pleiskirchen anläßlich der Feiern zum 60. Gründungsjubiläum die Organisation dieser Veranstaltung und lud dazu ins Gashaus Münch
ein.
Und es wurde wieder ein hörenswerter Nachmittag. Überraschend viele Kinder und Jugendliche spielten auf. Besonders erfreulich
waren die Gesangsbeiträge, insbesondere der Trachtenverein „Reischachtaler“ Reischach hebt sich mit seinem Reischacher Kinderchor hier hervor.
Aber auch die anderen Mitwirkenden, vor allem die verschiedenen Stub´nmusi, lassen immer wieder aufhorchen, mit welchem Eifer
die jungen Musikanten ihren Vortrag gestalten. Da ließen die Wasentegernbacher Stubnmusi die Trahüttener Polka erklingen, die Holzlandler Musikanten die Amboßpolka oder die Lindacher Jugendstubenmusi aus Burghausen das
Turmschreiberstückl.
Immer wieder hörenswert auch die verschiedenen Flötengruppen, ist hier doch Gelegenheit für die jungen Musiker gegeben, die
noch weniger Erfahrung mit größeren Auftritten haben und dennoch zeigen wollen, was sie können. Ob nun das Lindacher Flötentrio, die Enzian Flötenmusi aus Töging oder die Holzlandler Flötenmusi von Pleiskirchen, alle haben
ihren Auftritt souverän präsentiert. Besonders stolz können die Vereine auf ihre Ziachspieler sein. Diesmal waren dabei: Maria u. Elisabeth Strasser, Christian und Johannes Meindl sowie Christoph und Stefan Irgmeier,
Trachtenverein Alötting, Sebastian Naglmeier, Pleiskirchen, Simon Doser, Burghausen, Rosina Schauer, Burgkirchen, dazu kommt noch der junge Florian Mühlhuber aus Wasentegernbach mit seinem Akkordeon.
T rotz der deutlichen Mehrheit bei den jungen Musikern: auch die etwas älteren Musikanten und Sänger spielten frisch
auf. Kaum fehlen darf hier die Stragin Musi vom Trachtenverein „Grenzlandler“ Leonberg und die Frauengesangsgruppe Gebensbach, die die schöne Tradition des volkmusikalischen Chorgesangs erhalten.
Und so konnte Hildegard Kallmaier-Burgstaller, die durch das Programm führte, und unter anderem Gaumusikwart Willy Weber, die
Gauehrenmitglieder Alois Edtmayer und Alfred Schwab sowie zahlreiche Vorstände begrüßte, sehr zufrieden zum Abschluß alle Anwesende zum gemeinsamen Schlußlied auffordern, das da hieß: „Leit, Leit, Leit müaßts lustig sei...“
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