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Jung und alt musizierten und sangen gemeinsam
Gebietshoagart beim Trachtenverein D'Untersurtaler Schönram
â.... Se hom gratscht und glacht und wann de Zither hot klunga, homs oft a paar lustige Liadln dazua gsunga......“ mit diesen Zeilen aus der Feder von Wolfgang Kappes begrĂŒĂte Werner Gromes, der Vorstand des
Trachtenvereins D'Untersurtaler Schönram zum Gebietshoagart. Der Trachtenverein Schönram feiert in diesem Jahr sein 60jĂ€hriges Bestehen und organisierte hierzu den Gebietshoagart fĂŒr das
Gebiet Rupertiwinkel. Dabei unterstĂŒtzten die Wirtsleute Andrea und Arno Henninger tatkrĂ€ftig und spendierten dazu noch die Brotzeit fĂŒr die Mitwirkenden. Gebietsvertreter Herbert Galler dankte den Schönramern fĂŒr die
Organisation und konnte hocherfreut im bis auf den letzten Platz besetzten Saal des BrĂ€ustĂŒberls Schönram Pfarrvikar Horst Kress, BĂŒrgermeister Karl Lanzinger und vor allem die 80 Mitwirkenden begrĂŒĂen.
Hansl Auer fĂŒhrte anschlieĂend gekonnt und witzig durch das Programm. Es bedurfte einiger logistischer Leistung, die 14 verschiedenen Gruppen – ob
Kinderchor, SĂ€ngerinnen, Stubnmusi oder Solo – nacheinander zum Auftritt kommen zu lassen. Wie gut die Vereine im Gebiet zusammenhalten- und helfen, zeigte gleich zu Anfang der Kinderchor aus Schönram und Laufen unter
Leitung von Johanna Aicher, bei dem lautstark die Freude der Kinder am Singen zu hören war. Schlag auf Schlag folgten die Darbietungen.. Die begeisterten Zuhörer genossen die kleinen Pausen im Umbau auf der BĂŒhne
fĂŒr den nĂ€chsten Block, um sich ĂŒber das Gehörte und vielem mehr mit dem Nachbarn auszutauschen. âHoagarten....“ im wörtlichsten Sinn des Wortes erlebten die Zuschauer so, denn zum Ratschen, Musizieren und Singen
kam man auf der Hausbank oder in den Stuben zusammen.
Ob Sohn Konrad mit seinem Vater Thomas Reiter ein vom Buben selbst komponiertes StĂŒck auf der diatonischen Ziach spielte, die BarfuĂ Musi den Namen damit
erklĂ€rt, dass sie bei einem Seminar âbarfuĂ liefen“, die Neukirchner Jugend voller Selbstbewusstsein ein lustig auf ihr Neukirchen gedichtetes Lied zu Gehör brachte oder die Greabach Musi auf die Frage, wie lang sie
schon zusammen spielten dann meinte, ein paar Wochen – so gab es zu echtem Volksmusikgenuss manchen Schmunzler aus dem Leben der Musikanten und SĂ€nger.
Rosi FĂŒrmann
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